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Raumsonde "Cassini" nach Rendezvous mit "Enceladus" nun auf dem Weg zu "Titan"

Während eines Flyby-Manövers von "Cassini" am 18. Mai lag der Saturnmond "Enceladus" erneut im Fokus der Wissenschaftler: Die Raumsonde untersuchte speziell die südliche Polarregion des Mondes, wo aus Eisfontänen eine Wolke aus Wassermolekülen und anderen Substanzen in den nahen Orbit entströmt.

Durch spektrografische Analysen wollte man den Anteil molekularen Stickstoffs in der Wolke herausfinden. Molekularer Stickstoff kann mittels einwirkender Hitze durch Aufspaltung von Ammoniakmolekülen entstehen, welche bereits in früheren Untersuchungen der Molekülwolke nachgewiesen werden konnten.

Ein hoher Stickstoffanteil in der Wolke könnte demnach ein deutlicher Hinweis auf wärmeerzeugende Prozesse im Inneren des Mondes sein. Nicht einmal 48 Stunden nach der Begegnung mit dem Eismond Enceladus erreichte Cassini eine gänzlich andere Welt im Saturnsystem: den größten seiner Monde, Titan.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: NASA, Titan, Raumsonde, Cassini, Enceladus
Quelle: www.sciencedaily.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2010 10:08 Uhr von alphanova
 
+8 | -0
 
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Das Bild zeigt Enceladus aus einer Entfernung von etwa 75.000 Kilometern. Besonders faszinierend sind die enormen Unterschiede zwischen der Eiswelt Enceladus und dem wolkenverhangenen Titan, obwohl sie beide Saturn umkreisen.
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23.05.2010 21:41 Uhr von MrDesperados
 
+2 | -1
 
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Eine echt gut formulierte News! 1A

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