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Ärzte reanimierten Patient: Er verklagte sie, wegen dabei verlorenen Zähnen

In einem Krankenhaus in Dillingen war im Februar 2009 ein Herzinfarktpatient eingeliefert worden. Ein Stunde hatten die Mediziner um sein Leben gekämpft und gewonnen. Doch der Wiedergenesene verklagte die Ärzte auf Schmerzensgeld: 4.000 Euro wollte er von ihnen, wegen drei ausgeschlagenen Zähnen.

Dem damals 46-Jährigen waren während der Beatmung mit einem Schlauch offenbar drei Zähne verloren gegangen. Und dies nicht genug: die Brille war ebenfalls beschädigt worden. Ein erster Prozess gegen die Ärzte am Augsburger Landgericht ging zu Gunsten der Mediziner aus.

Nun hat der Mann erneut das höhere Gericht, das Oberlandesgericht, angerufen. In der ersten Verhandlung wurde klargestellt, dass es bei einer Reanimation durch Notärzte durchaus zu Zahnbeschädigungen kommen kann. So etwas sei ein "unvermeidbares Risiko". Mitte Juni erfolgt das Urteil.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Patient, Zahn, Wiederbelebung
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2010 20:00 Uhr von Copykill*
 
+116 | -1
 
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Hoffentlich hat das Urteil: bestand.
Denn es wäre ja wohl eine Schande wenn demnächst
die Ärzte erst auf so unwichtige Dinge wie Brille
oder Zähne rücksicht nehmen müssten, um das Leben zu retten.

"Luftröhrenschnitt ???
Ne Jungs so jetzt direkt aber nicht, lasst uns Ihn erst ganz vorsichtig seinen Kaschmirpulover ausziehen, oder glaubt Ihr ich will den ersetzen."

oder die Feuerwehr
"Na wie jetzt Karl, schau doch noch mal nach.
Wir müssen den Lebensgefärlich verletzten doch aus dem Auto bekommen, ohne das wir es zerschneiden, oder den Gurt trennen müssen. Wisst Ihr was uns das kosten kann !"
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22.05.2010 20:03 Uhr von Psyphox
 
+60 | -4
 
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was soll denn das: Der soll mal froh sein das die ihm das Leben gerettet haben dieses undankbare Arschl*ch
Wie schon vorgeschlagen, 1000 Sozialstunden im Krankenhaus währen angebracht!!!!!
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22.05.2010 20:25 Uhr von georgeb
 
+48 | -1
 
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keine angst: damit kommt er nicht durch.
was meint ihr was in der gerichtsmedizin abgeht, für die ich arbeite. 90% aller fälle sind klagen gegen krankenhausärzte, weil man den tot eines angehörigen nicht akzeptiert.

ich bin in den 80ern selbst RTW gefahren und hatte selbst zwei anzeigen bekommen, wegen fahrlässiger tötung. viele akzeptieren nicht, das man nicht alle leben retten kann. und wir sind keine ärzte

[ nachträglich editiert von georgeb ]
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22.05.2010 20:39 Uhr von HolyCookie
 
+34 | -4
 
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Oh man Heute bekommen die Ärzte nichtmal den Respekt den ihnen zusteht.
Ich meine sie hatten auch keinen leichten weg um Arzt zu werden.
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22.05.2010 20:43 Uhr von local
 
+13 | -2
 
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that´s it: Man kann eben nicht alles perfekt machen. Kein mensch ist gleich und beim notfallintubieren kann schonmal was schief gehn, wenn man nicht aufpasst. man konzentriert sich halt darauf, die trachea zu treffen und nicht die zahne abzuhebeln. Es gibt so viel, wo man aufpassen muss, weil es immer so ne gratwanderrung ist...
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22.05.2010 20:54 Uhr von kawasaki2001
 
+2 | -0
 
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----error---

[ nachträglich editiert von kawasaki2001 ]
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22.05.2010 21:16 Uhr von Yoshi_87
 
+7 | -2
 
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Nur mal so aus Interesse: Wie verliert jemand beim einführen eines Schlauches in den Mund Zähne?
So ein Teil ist doch relativ weich oder nicht?

Nicht das ich diese Klage gutheiße ich kann mir nur beim besten Willen nciht eklären wie sowas mit Zähnen geht.
Ausser natürlich sie hängen vielleicht nur noch am Zahnfleisch...
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22.05.2010 22:22 Uhr von Keltruzad1956
 
+12 | -0
 
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Intubationsinstrument: ist aus Metal, der Tubus an sich ist natürlich flexibel - um aber Zunge und Kehlkopf etc auseinander zu drücken (quasi den weg in die Lunge freizumachen brauch man schon das Instrument aus Chirugenstahl, ansonsten wirds schwierig.

Normalerweise sollte doch die Krankenversicherung solche Unfälle übernehmen (sprich Zähne und sowohl auch die Brille) da die Ärtze ihm ja besitmmt nicht mit Absicht die Brille und Zähne zerstörten auch kein Vorsatz - deswegen Schmerzensgeld - naja, nicht wirklich oda?
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22.05.2010 22:23 Uhr von hibjoe
 
+14 | -2
 
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Undank ist der Welten Lohn: Bei Herzdruckmassage bricht auch mal ne Rippe. Was solls Hauptsache man lebt. Wenn der Recht bekommt wander ich aus?
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22.05.2010 23:08 Uhr von oldiman
 
+4 | -2
 
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manche verstehen es eben nie: vielleicht ist der Mann wütend darüber, das Er erfolgreich reanimiert wurde?

wenn die mich schon ins Leben zurückholen dann sollen die gefälligst auch für die Schäden aufkommen!
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23.05.2010 01:14 Uhr von JustRegistered
 
+14 | -3
 
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nichs reanimiert so gut: wie der gute alte schlag in die fresse.
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23.05.2010 01:21 Uhr von King_Fry
 
+1 | -2
 
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Erste-Hilfe-Kurs: Ich erinnere mich zurück an ein Ereigniss aus dem "Erste-Hilfe-Kurs" für dne Führerschein.

Da sagte der Präsentator bei einer Übung wo man einen Menschen aus dem Auto zieht, dass wenn man unter den Armen durchgreift um das Opfer rauszuziehen, man nicht mit dem Daumen um den Arm klemmen darf, sonder nur stützend, da sonst der Arm gequetscht und den Arm abklemmen kann. Geh davon aus das es wohl schon passiert ist und man deswegen belangt werden kann
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23.05.2010 05:07 Uhr von Hase25
 
+2 | -0
 
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lol: Uncle Sam lässt grüßen
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23.05.2010 05:24 Uhr von Dark-Ghost
 
+6 | -1
 
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aua: jetzt würde ich als chirurg ihm die restlichen zähne ausschlagen und ihm dann 4 € auf den tisch legen.

so ein idiot, der soll mal froh sein das der noch lebt
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23.05.2010 11:29 Uhr von Wieselshow
 
+1 | -16
 
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23.05.2010 11:32 Uhr von Mark_Aurel
 
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Arzt zu seiner Frau: Wir konnten Ihren Mann nicht retten...wir hätten seine Zähne beschädigen können.

In diesem Sinne
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23.05.2010 12:03 Uhr von Nr. 1
 
+0 | -0
 
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Tja: Es gibt halt wirklich Menschen, die wegen solcher Undankbarkeit diese Rettung im Grunde nicht verdienen.
Sie retten sein Leben & er verklagt sie auf Schadensersatz. So ein ...... .

Hmm. Hat man in so einem Fall dann Anspruch vor der Krankenkasse. Zwecks Erneuerung der Zähne. Wenn dies bei der Reanimation geschah, ist es ja keine Eigen - Verschulden ?

[ nachträglich editiert von Nr. 1 ]
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23.05.2010 12:40 Uhr von tsuyo
 
+2 | -2
 
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Undankbarer: Penner, hätten den gleich verrecken lassen können.
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23.05.2010 13:33 Uhr von Bogmen
 
+6 | -1
 
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@ Wieselshow: anscheinend bist Du mal mit Kopfschmerzen zum Arzt gegangen und dabei wurde Dein Hirn entfernt...

Ansonsten hättest Du erst mal nachgedacht, bevor Du Deinen Kommentar hier abgibst!

Mein Minus hast Du!
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23.05.2010 14:38 Uhr von steven89
 
+2 | -1
 
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unglaublich: in dem moment wo meine augen sich wieder öffnen würden.....hätte ich nicht an meine brille, zähne etc.... gedacht...

wie dreist kann man nur sein die leute zu verklagen die eine stunde lang um das leben gefechtet haben !
ist die brille wertvoller als das eigene leben ?
sind 2-3 zähne wertvoller als das eigene leben ?

ich glaube nicht !
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23.05.2010 14:38 Uhr von Shorty61
 
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...undankbarer Ar Die Ärzte sollten den Spieß umdrehen und ihm eine Rechnung schreiben. Über eine Gefahrenzulage, bei der Wiederbelebung wird ein Elektroschock bzw. Stromstoß per Hand an den Patienten angelegt. Dabei kann so Manches passieren.
(dem Sack würde ich den Stecker ziehen)
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23.05.2010 14:44 Uhr von Bjoern81
 
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@Bogmen: da war einer schneller als ich ;)

@Wieselshow
solche Kommentare von irgendwelchen völlig Bekloppten sind genau der Grund warum ich das Ehrenamt als Rettungsassistent niedergelegt habe.

Dich sollten die Kollegen echt liegen lassen wenns soweit ist.

Tut mir leid wenn sich das krass anhört, aber das Anspruchsdenken und die schiere Undankbarkeit, die denjenigen die im Gesundheitswesen arbeiten jeden Tag aufs neue entgegenschlägt ist einfach nur zum kotzen.

Hier in der Umgebung wird es immer schwieriger jemanden zu finden, der nachdem er die Ausbildung zum Großteil selbst finanziert hat, freiwillig ein Auto besetzt.

Und genau das ist zum Großteil solchen Ballermännern wie dir zu verdanken.
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23.05.2010 18:32 Uhr von supermeier
 
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Ohne Rippenbruch: ist eine Wiederbelebung nicht ordnungsgemäß sagt man.
Also am Besten doch die Finger davon lassen und bei einer Tasse Kaffe auf den Notarzt warten.
Wenn dann sein Anwalt die Sache begutachtet hat und er sowie die Rechtsabteilung des Krankenhauses grünes Licht geben, kann er ja dann mit der Reanimation anfangen.
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24.05.2010 12:51 Uhr von Tobi2412
 
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Traurig: aber wahr...
Die Menschen wollen und brauchen andauernd die Hilfe eines Arztes aber vergessen eben dass auch da nicht immer alles 100% gut geht.

Ich glaub aber gar nicht dass es ihm darum geht dass seine Zähne ausgeschlagen wurden oder seine Brille kaputt gegangen ist, das benutzt er nur als Vorwand um ein wenig Kohle abzusahnen...
Im Normalfall sollten die Kosten nämlich von der Krankenkasse oder der Versicherung des Arztes übernommen werden.

Dass er mit seinem Schmerzensgeld dem Deutschen Gesundheitssystem schadet scheint er wohl nicht zu bedenken aber die Klage wird sowiso nicht durchkommen...

Wie kann man nur so sehr geldfixiert sein?
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26.05.2010 11:11 Uhr von Azureon
 
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...dreist, dreister, deutschland :D

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