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Grönland hebt sich durch Eisschmelze

Wissenschaftlern der Universität in Miami konnten feststellen, dass sich Grönland, durch die Eisschmelze und dem damit einhergehenden Massenverlust, langsam hebt. Das geschehe mit einer Geschwindigkeit von etwa 2,5 Zentimeter pro Jahr. Die Geschwindigkeit kann bis 2025 aber auf fünf Zentimeter pro Jahr anwachsen.

Zu diesem Ergebnis gelangten die Forscher durch die Auswertung von GPS-Daten. Man befürchtet auch, dass Grönland durch die Schmelze somit erheblich zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen wird. Von 2000 bis 2008 hat das Eisschild durch Schmelzen und Kalben etwa 1.500 Gigatonnen an Masse verloren.

Dadurch ist der Meeresspiegel um etwa 0,5 Millimeter jährlich gestiegen. Das gesamte Eis Grönlands würde allerdings ausreichen, um den Meeresspiegel um sieben Meter steigen zu lassen. Damit ist Grönland nach der Antarktis der zweitgrößte Süßwasserspeicher der Welt.


WebReporter: Getschi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Eis, Grönland, Schmelzen
Quelle: orf.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2010 18:09 Uhr von shadow#
 
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7 Meter? Wir sind schon bei einem halben Meter ziemlich am Arsch!
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22.05.2010 18:37 Uhr von cherrymint
 
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Aber im Grunde gar nichts neues. Nicht einmal die Daten, dass ist alles schon seit Jahren bekannt. Schockt mich jetzt dadurch nicht wirklich, vor allem weil das der Lauf der Erdgeschichte ist. Polkappen schmelzen, Polkappen gefrieren, Polkappen schmelzen, etc. Nur ist jetzt das Problem, dass vom Menschen bewohnte Ortschaften betroffen sind und deswegen der Wirbel groß ist ... :/

[ nachträglich editiert von cherrymint ]
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22.05.2010 20:22 Uhr von didikong
 
+4 | -4
 
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Falsch: Und was ist denn bitte mit den Massen an Eis, die am Nordpol und rund um Grönland im Meer rumdümpeln, OHNE auf dem Boden aufzuliegen? Wenn die schmelzen, steigt der Meeresspiegel auch, sagen Wissenschaftler.
FALSCH, sage ich.
Eis hat ein um etwa 10% größeres Volumen als die gleiche Menge Wasser. Gut nachvollziehbar, wenn man ein Glas bis zum Rand mit großen Eiswürfeln füllt und hinterher randvoll mit Cola macht. Schmelzen nun die Eiswürfel, weil man vergisst, die Cola zu trinken, so schwappt das Getränk nicht über, nein, nach Schmelzzen der Eiswürfel ist sogar noch etwas mehr Platz für weitere Cola - oder den dazu passenden Rum - im Glas!
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22.05.2010 21:19 Uhr von Spafi
 
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falsche Schlussfolgerung: Je höher Grönland liegt, desto weniger Material ist im Wasser, was eben jedes verdrängt und zum allgemeinen Anstieg des Meeresspiegels führen kann. So wird quasi im Meer selbst mehr Platz für mehr Wasser und der angebliche Spiegelanstieg wird ausgeglichen
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23.05.2010 07:06 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -0
 
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Kölner Bucht bekäme eine ganz neue Bedeutung: die Frage ist: wohin dann mit den Holländern?
@spafi
Wie sol das funktionieren?
das ist ein abgeschlossenes System, Grönland schwebt ja nicht in der Luft und wird aus dem Wasser gehoben.
Beispiel: Wenn du im Gartenteich die Teichfolie an einer Stelle hochziehst, fällt der Wasserspiegel?
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23.05.2010 08:51 Uhr von -canibal-
 
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das Abschmelzen: des Grönlandeises und der langsame Anstieg des Meerespiegels ist dabei noch nicht mal das primäre Problem, das auf den Globus zukommen wird, sondern die damit verbundene tektonische Instabilität, bzw Landmassenanhebung, die durch die Wenigerbelastung der schwindenden Eismassen entsteht. Das kann heissen, dass es an anderen Orten durch das "Nachrutschen" zu gewaltigen Verschiebungen inkl. Erdbeben kommen könnte.

[ nachträglich editiert von -canibal- ]
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23.05.2010 09:42 Uhr von Gorli
 
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@ U.R.Wankers: Du hast ihn missverstanden. Nach deinem Beispiel müsstest du eine Insel mit dem Sand vom Teichboden aufschütten und beobachten was mit dem Wasserstand passiert.
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25.05.2010 22:43 Uhr von dr.b
 
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Skandinavien: hebt sich heute noch, lange nach dem Abschmelzen der Eiszeitgletscher, im Verhältnis zu anderen Teilen Europas sehr schnell.

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