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Neuartiges Observatorium soll Tiefseeforschung vorantreiben

Forscher vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften entwickeln zurzeit ein Gerät, das die Tiefseeforschung revolutionieren könnte: Das "Modulare multidisziplinäre Meeresboden-Observatorium", kurz "MoLab", soll nach seiner Fertigstellung die ablaufenden Prozesse in der Tiefsee untersuchen.

Es kann in einer Tiefe von bis zu 6.000 Metern arbeiten und besteht aus mehreren, voneinander unabhängigen Modulen, so genannten Landern. An ihnen sind diverse Instrumente und Kameras angebracht, mit denen die geologischen, chemischen, physikalischen und biologischen Vorgänge analysiert werden.

Ein Vorteil des modularen Systems ist seine Flexibilität: Je nach Einsatzgebiet und gewünschtem Aufgabenbereich werden bestimmte Module benutzt, die miteinander in Verbindung stehen. Die Forscher sind zuversichtlich, dass bereits im Jahr 2011 erste Tests in der Ostsee durchgeführt werden können.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Tiefsee, Observatorium, MoLab, Meereswissenschaft
Quelle: www.scinexx.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2010 09:06 Uhr von alphanova
 
+8 | -2
 
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Die Tiefsee ist wegen ihrer extremen Bedingungen nur sehr schwierig zu erforschen. Dieses neue System bietet viele Vorteile, vor allem die selbstständige Datenerfassung und die Vielseitigkeit. Wenn es zum Einsatz kommt, wird MoLab bestimmt viele neue Erkenntnisse über die Tiefsee liefern.
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22.05.2010 17:29 Uhr von ThehakkeMadman
 
+2 | -0
 
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Ausgezeichnet! Die Tiefsee kommt für mich direkt nach der Erforschung des Weltalls. Ungeheuer spannend!
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23.05.2010 06:41 Uhr von U.R.Wankers
 
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auch gleich ein paar Ventile entwickeln: so dass man Ölquellen in der Tiefsee ferngesteuert abdrehen kann, wenn die Leitung nach oben bricht.
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23.05.2010 08:34 Uhr von Glasherz
 
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Die Tiefsee: ist eine der am wenigsten erforschten Gebiete unseres Planeten und ich denke, dort finden sich noch einige Überraschungen. Vom Grundgedanke hört sich so ein Tiefseelabor ein bißchen nach Jules Verne an. Vielleicht empfinden das die Forscher auch so, wenn sie dort dann mal arbeiten. Ich bin sicher, dass es einiges zu entdecken geben wird. Freue mich schon auf erste interessante Erkenntnisse.

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