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Nach massiven Protesten: US-Armee setzt keine Versuchsschweine im Training ein

Die US-Armee wird nun doch nicht auf ihrem Truppenübungsplatz Grafenwöhr in der Oberpfalz lebende Schweine in ihrem Training verwenden. Bei dem Ausbildungsprogramm für Sanitäter sollten lebende Schweine verletzt und zusammengenäht werden. Die Versuchsschweine sollten danach getötet werden.

Bei der Regierung der Oberpfalz kam es nach Bekanntgabe dieser Tierversuche zu massiven Protesten. Das Medizinunternehmen aus Norddeutschland, welches für die Trainingsmethoden angeworben wurde, verzichtet nun auf diese Versuche. Das Image würde dadurch leiden.

Beendet ist das Thema dadurch aber nicht. Hilde Patton, Sprecherin des Europakommandos der US-Armee in Heidelberg, sagte das Training muss weiter gehalten werden. Schließlich würden Leben gerettet, wenn man übe, mit "lebensgefährlich verletzten, blutenden Patienten" richtig umzugehen.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Training, Armee, Tierversuch, Grafenwöhr
Quelle: www.sueddeutsche.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.05.2010 13:41 Uhr von mozzer
 
+12 | -3
 
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Schwieriges Thema. Hoffentlich protestieren da nicht Leute, die abends gemütlich vor ihrem Schweinsbraten sitzen...
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21.05.2010 14:07 Uhr von menk1987
 
+10 | -3
 
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@Autor: nur weil man gegen Tierquälerei protestiert, darf man dennoch Fleisch essen!
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21.05.2010 14:09 Uhr von Semper_FiOO9
 
+0 | -3
 
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warum: machen sie das nicht in ihrem Land?!

Ich wusste schon immer dass die Amis nicht ganz normal sind...
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21.05.2010 15:00 Uhr von FFFogel
 
+0 | -1
 
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Moral, Moral: Es wesen absichtlich zu Verletzen ist 100% Unmoralisch keine Frage...

An die Netten Massentierhaltungsgegner: Was ist euch lieber, ein leben lang auf engen Raum gefercht und dann grausam getötet - oder Ein ebenfalls wahrscheinlich unschönes leben, um anschließend Verletzt zu werden, evt. stundenlang gequält zu werden um dann irgendwann den Gnadenschuss zu erhalten?

Wie Schlachtiere behandelt werden mag noch mehrere Meinungen zulassen - ein solches Verhalten der US-Armee jedoch nicht...
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21.05.2010 15:26 Uhr von certicek
 
+2 | -1
 
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Sie können ihre Azubis nach Afghanistan fliegen.
Sowas nennt man: Learning by doing.
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25.05.2010 17:27 Uhr von azrael_w
 
+0 | -0
 
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wieso nur hab ich das gefühl das von den protestierenden, keiner jemals in diesen ländern im einsatz war und nach einer schwerden verletzung auf einen sanitäter angewiesen?!

und zwar auf einen der in ner gefachtssituation noch die nerven behält und blitzschnell die richtigen entscheidungen trifft

ach...wie dumm...ich vergaß...für die sorte leute, sind soldaten ja auch keine menschen und selber schuld wenn sie fallen..

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