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Gronau: Polizei und Feuerwehr machtlos - Hund stoppte Mann mit Axt

Die Feuerwehr wurde zu einer starken Rauchentwicklung in einem Haus gerufen. Ungewöhnlich war dann, dass ein 55-Jähriger mit einer selbst gebauten Streitaxt den Feuerwehrleuten den Zugang zum Haus verweigerte.

Auch angeforderten Polizeibeamten gelang es nicht, den aggressiven Mann zu stoppen. Erst als dieser sich in den Garten schlich, konnte Polizeihund "Luke" den Täter dingfest machen.

Der Mann hatte im Keller einen selbst gebauten Ofen in Betrieb genommen. Nach der Überwältigung wurde er ambulant im Krankenhaus behandelt und dann einer Spezialeinrichtung überwiesen.


WebReporter: maaxim112
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Hund, Feuerwehr, Axt
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.05.2010 07:41 Uhr von z3us-TM
 
+3 | -2
 
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das ist der offizielle: Polizeibericht:

http://www.presseportal.de/...
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21.05.2010 07:46 Uhr von rubberduck09
 
+4 | -28
 
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21.05.2010 07:51 Uhr von Bokaj
 
+50 | -1
 
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Wau, der Hund hat gute Pfoten, da er eine Axt zu Hilfe nehmen konnte. :-)))))


Sorry, so habe ich den Header zuerst verstenden. :-))))
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21.05.2010 08:50 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+17 | -0
 
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rubberduck: Wenn es bei meinem Nachbarn aus zuznächst ungeklärten (!) Gründen zu einer starken (!) Rauchentwicklung kommt, dann hat die Feuerwehr einzugreifen. Sollte sie durch irgendwen daran gehindert werden, dann muss derjenige aus dem Weg.

Stell dir doch nur mal ein alternatives Szenario vor:
Haus brennt ab, Feuer greift auf Nachbargebäude über, Menschen werden verletzt und all das nur, weil die Feuerwehr anfangs nicht eingriff.

Na herzlichen Dank.

Hier von Gegenwehr oder Hausfriedensbruch zusprechen ist einfach, entschuldige bitte, dumm. Zumindest in meinen Augen. Zumal der Kerl sie ja allem Anschein nach nicht alle auf den Zaun hat.
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21.05.2010 09:44 Uhr von dreamlive
 
+2 | -0
 
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Hund stoppte Mann mit Axt. Es wäre schade um den Hund, wenn der Mann ihn mit der Axt verletzt hätte.
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21.05.2010 09:47 Uhr von w0rkaholic
 
+3 | -1
 
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Der Mann kann froh sein, dass er nicht erschossen: wurde....
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21.05.2010 09:49 Uhr von rubberduck09
 
+0 | -4
 
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@Hexenmeisterchen: Natürlich muß die Feuerwehr da rein - das steht außer Frage.
Aber man sollte den Mann nicht einfach vorverurteilen, weil er sein Haus verteidigte.

Ich hab nirgends gelesen, daß er außerhalb seines Grundstücks auf jemanden losgegangen wäre und das sollte man schon berücksichtigen.

Klar hat der Mann einen an der Waffel. Das habe ich nicht bestritten. Es ist aber und bleibt erstmal Hausfriedensbruch, der nur durch den Auftrag der Feuerwehr der Brandlöschung aufgehoben wird - also rechtlich.
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21.05.2010 10:11 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+3 | -0
 
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Ich glaube nicht, dass es sich um einen: Hausfriedensbruch handelt. Es ist zur Abwehr von unmittelbaren Schäden gestattet, bei Unterlassung gar fahrlässig, ein fremdes Grundstück zubetreten.

Selbiges gilt bspw., wenn du siehst, dass bei deinem Nachbarn der Baum einzustürzen und auf das Haus deines Nachbarn zufallen droht - hier hast du das Recht bzw. die Pflicht zur unmittelbaren Gefahrenabwehr den Baum beseitigen zulassen und das zu seinen Kosten!

Zudem besagt der §123 StGB, dass jemand der hausfriedensbruch begangen hat, "widerrechtlich eindringt". Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Feuerwehr wiederrechtlich handelt. ;-)
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21.05.2010 10:38 Uhr von audigirl
 
+3 | -2
 
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@ hexenmeisterchen: Handelt es sich in dem vorliegenden Fall um Hausfriedensbruch ? Antwort: Definitiv Ja !

Da die Feuerwehr aber einen Rechtfertigungsgrund hat, tritt der Hausfriedensbruch zurück.

Bei deinem Beispiel mit dem Baum, wäre ich mir nicht wirklich sicher. Das ist im Gegensatz zu dem Feuer, eine Grenzwertige Sache. Hängt vom Einzelfall ab. Kann man so nicht sagen.

[ nachträglich editiert von audigirl ]
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21.05.2010 11:04 Uhr von aphexZero
 
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Axtschwingender Hund? Lol, ich bekomme das Bild nicht mehr aus dem Kopf...
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21.05.2010 11:08 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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Die Feuerwehr hat einen Rechtfertigungsgrund, dadurch kann sie doch gar nicht widerrechtlich eindringen, oder?!

Btw: würde, deinen Argumenten folgend, jeder Polizist, der zur Gefahrenabwehr (Rechtfertigungsgrund) sich auf ein fremdes Grundstück begibt Hausfriedensbruch begehen... Das ist doch, sorry, absurd - oder?!


[ nachträglich editiert von Hexenmeisterchen ]
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21.05.2010 11:24 Uhr von saber_
 
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der typ hat seinen eigenen ofen gebaut? und dann fuehrt er sich noch auf wie schmids katze? ....

tut mir leid aber wenn ein nachbar rauch aus meinem haus sieht dann bitte ich darum das er die feuerwehr ruft... falls es nichts ist kann man immernoch mit den herren reden und erklaeren worum es geht... und wenn sowas ist dann rede ich auch erstmal mit dem nachbarn damit er sich keine sorgen macht...

aber dann sein haus mit einer axt verteidigen und somit quasi die feuerwehr daran hindern ihrer arbeit nachzugehen???... in amerika haette man zurecht den taser gezogen und auf den knopf gedrueckt...

wie gesagt... man kann alles klaeren...aber wenn man ne axt in die hand nimmt dann hat der spass ein loch....
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21.05.2010 11:40 Uhr von JustRegistered
 
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die axtschwingenden hunde sind aber auch furchteinflössend.
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21.05.2010 11:56 Uhr von audigirl
 
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@ Hexenmeisterchen: Wie ich bereits oben geschrieben habe, liegt rechtlich gesehen ein Hausfriedensbruch vor, tritt aber zurück, weil die Feuerwehr einen Rechtfertigungsgrund hat. Also ja, kann sie.

Das kannst du aber auf viele andere Beispiele ummünzen.

Der 12 jährige der beim klauen erwischt wird, begeht rechtlich gesehen eindeutig einen Diebstahl. Da er aber unter 14 ist und somit strafunmündig, hat er einen Schuldausschließungsgrund.

Das gleiche auch bei der Polizei. Wenn die zu einer Schlägerei gerufen werden und mit körperlicher Gewalt oder mit Pfefferspray die Leute trennen, begehen die ganz klar eine Körperverletzung rechtlich gesehen. Aber sie haben einen Rechtfertigungsgrund. Somit tritt die KV zurück.
Das gleiche wenn einer z.B. gefesselt wird und in Arrest kommt. Liegt eine Freiheitsberaubung im rechtlichen Sinne vor ? JA ! Aber auch hier hat man eine Rechtfertigungsgrund.

Da gibts noch hunderte Beispiele die genau so ablaufen.

Ich weiß auch nicht was du daran jetzt absurd findest ?
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21.05.2010 12:02 Uhr von Marc_Anton
 
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Ich sag nur: "Luke...möge die Macht mit dir sein."
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21.05.2010 12:48 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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@audigirl: Alles klar, nun hab ich dich verstanden. :) DANKE! Gute und nette Ausführung. Dennoch verstehe ich es so, dass ein Hausfriedensbruch nur begangen werden kann, wenn jemand widerrechtlich eindringt. Durch die Rechtfertigungsgründe, ist es nicht mehr wiederrechtlich, oder?! Ergo entfällt, ähnlich wie in deiner Ausführung, der Vorwurf des Hausfriedensbruchs.
Unser Ziel ist das selbe, wir laufen nur anders. ;)

[ nachträglich editiert von Hexenmeisterchen ]
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21.05.2010 13:19 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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Hiebwaffen haben alle einen Nachteil: man muss auf eine geringe Distanz an den Gegner und hat in der Regel nur einen Versuch...
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21.05.2010 13:26 Uhr von Python44
 
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Wenn ich die Axt näher betrachte: könnte ich mir durchaus vorstellen, das der "Ofen" in Keller eine Esse war und der Typ gerade am Schmieden von "martialischen Kunstwerken" (über Geschmack und Funktionalität ließe sich streiten). Klar, dass der dann nicht begeister ist, wenn die Feuerwehr sein Feuer löschen will... Nur hat der Typ eindeutig keine Ahnung von Schmiedefeuern - wenn´s qualmt läuft definitiv was falsch ^^
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21.05.2010 13:26 Uhr von audigirl
 
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@ hexenmeisterchen: Der Rechtfertigungsgrund sagt ja nicht aus, dass kein Hausfriedensbruch vorliegt, sondern, dass wie in diesem Fall, die Feuerwehr wegen diesem, nicht belangt werden kann. Verständlicher ?
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21.05.2010 14:15 Uhr von Verfassungsschuetzer
 
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hundesohn: Ja fein hast du das gemacht! Braver Hund.
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21.05.2010 14:21 Uhr von georgeb
 
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kommisar rex hat zugeschlagen

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