20.05.10 15:23 Uhr
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Leipzig: Stadt will Jobs retten - Karstadt braucht keine Gewerbesteuer zahlen

Die sächsische Stadt Leipzig hat am gestrigen Mittwoch in ihrem Stadtrat beschlossen, dass der ehemalige Warenhaus-Gigant Karstadt, welcher vor Monaten die Insolvenz beantragte, zukünftig keine Gewerbesteuer zahlen muss.

Der Oberbürgermeister der Stadt Burkhard Jung begründete diese Entscheidung so: "Mit unserer Entscheidung leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Arbeitsplätze bei Karstadt und zur Sicherung der Karstadt-Kaufhäuser in den Innenstädten."

Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg bat die Städte, in denen sich Karstadt-Häuser befinden zu handeln und dem Konzern mögliche Steuererlasse zu gewähren.


WebReporter: olaf38
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stadt, Leipzig, Karstadt, Gewerbesteuer
Quelle: www.sz-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2010 15:35 Uhr von certicek
 
+4 | -2
 
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Wer ´brauchen´ ohne ´zu´ gebraucht, braucht ´brauchen´ nicht zu gebrauchen.
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20.05.2010 15:45 Uhr von Bender-1729
 
+12 | -0
 
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Warum nicht gleich ein finanzielles Hilfspaket von der EU?

[/Ironie off]

Sicher ist es negativ, wenn durch die Insolvenz eines großen Unternehmens Jobs wegfallen, aber wo soll das hinführen? Wenn die Städte bei einem Unternehmen anfangen, wird bald das nächste folgen. Dann das nächste usw. und wer soll dann bitte den finanziellen Ausfall decken?

Außerdem befinden wir uns immer noch in einer freien Marktwirtschaft und das endet spätestens dann, wenn der Staat durch Finanzspritzen (bzw. Verweigerung) entscheidet, welche Konzerne überleben dürfen und welche nicht.

Es wäre meiner Ansicht nach sinnvoller, das Geld für Maßnahmen zur Jobgewinnung der betroffenen Angestellten zu investieren, als es einem Unternehmen, das allem Anschein nach schlicht und einfach falsch gewirtschaftet hat, in den Hals zu schieben. Langfristig gesehen wäre das auf jeden Fall die vernünftigere Lösung.
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20.05.2010 16:09 Uhr von DH
 
+0 | -1
 
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@certicek: Und wer die "neuen" Rechtschreib- und Grammatikregeln nicht kennt, sollte mit solchen Aussagen vorsichtig sein.

Mir gefällt brauchen ohne zu auch nicht, aber es ist regelkonform.

[ nachträglich editiert von DH ]
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20.05.2010 17:27 Uhr von certicek
 
+0 | -0
 
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Es ist schon richtig, was Du schreibst. Aber in der Schriftsprache wird es meistens noch verwendet. (siehe Duden)

Schade, daß die deutsche Sprache so verschandelt wird.
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20.05.2010 17:57 Uhr von Suicide-King
 
+3 | -0
 
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Ich verstehe es nicht: Wieso wird überall in Deutschland versucht so eine marode und veraltete Warenhauskette am Leben zu erhalten? Klar hängen da viele Berufe dran, aber was für ein Preis dafür bezahlt werden muss. Es ist ja nicht nur so in Leipzig wo jetzt dann die Steuer verfallen soll. Auch hier in Göttingen gibt es 2 große Karstadt - Häuser und ein kleines. Und damit die bestehen können sollen hier jetzt die Kommunen auf Gelder vom Staat verzichten und es quasi an Karstadt weiter geben. Und ich behaupte mal das es ähnliche Vorschläge auch schon wo anders gegeben hat.
Sehr viele Städte, Landkreise usw. sind mehr oder weniger Pleite. Aber dann sollen die auch noch auf Geld verzichten um so eine Kette zu erhalten. Die sind doch auch nicht ohne Grund in diese Situation geraten. Nur weil die dann etwas mehr Geld haben, davon kaufen die Leute trotzdem dort nicht mehr so viel ein wie früher.

[ nachträglich editiert von Suicide-King ]
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20.05.2010 19:01 Uhr von Twin999
 
+1 | -0
 
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Das Geld sollte doch lieber in zukunftsweisende Jobs investiert werden, anstatt eine Handelskette zu unterstützen die das Internetzeitalter verpennt hat.

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