20.05.10 13:35 Uhr
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Trotz Krise: Griechenland hält an Rüstungsimporten fest

Trotz der enormen Staatsverschuldung hält die griechische Regierung unter Ministerpräsident Georgios Papandreou weiterhin an kostenintensiven Rüstungsimporten - vor allem aus Deutschland - fest. Im Besonderen geht es um die Auslieferung von hochmodernen U-Booten, Kampfflugzeugen und Kampfpanzern.

Die Verträge bestehen zum Teil schon seit einigen Jahren. Die Auslieferung der U-Boote wurde wegen Zahlungsverzug Griechenlands zunächst abgelehnt. Doch Papandreou einigte sich mit dem Hersteller, ThyssenKrupp Marine Systems, auf eine Fortführung der Verhandlungen unter anderen Rahmenbedingungen.

Auch im Fall der Kampfflugzeuge des Typs "Eurofighter" wird dem Herstellerkonsortium Hoffnung gemacht. Ein Grund für die immensen Rüstungsimporte des Landes ist der Konkurrenzkampf mit der Türkei, die im Gegensatz zu Griechenland allerdings verstärkt auf gebrauchte Waffentechnologie zurückgreift.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krise, Griechenland, Import, U-Boot, Rüstung
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2010 13:35 Uhr von alphanova
 
+5 | -1
 
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Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die muss man nicht verstehen. Für die deutsche Rüstungsindustrie sind die Aufträge natürlich gut und schön (vorausgesetzt das Geld kommt an), aber als Regierungschef eines fast bankrotten Staates muss man doch zuerst an das eigene Volk denken. Auch wenn die Verträge teilweise schon älter sind, kann man doch kein Geld ausgeben, was man nicht hat... naja, ok in der Politik geht das schon... und meistens kommt man sogar damit durch.
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20.05.2010 13:43 Uhr von Gotteshammer
 
+4 | -1
 
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"Die Verträge bestehen zum Teil schon seit einigen Jahren"

Wenn das "alte" bestehende Aufträge sind, ist das durchaus leicht zu verstehen. Vertragsbruchstrafen in den Größenordnungen sind nicht zu verachten.

Sonst, also bei Neuvergabe, ists natürlich Unfug so was anzuleiern.

[ nachträglich editiert von Gotteshammer ]
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20.05.2010 13:50 Uhr von Hanmac
 
+4 | -0
 
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so bekommen wir das geld zurück: wir borgen ihnen unser geld, die kaufen dafür unsere waffen und wie bekomen unser geld zurück xD
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20.05.2010 14:02 Uhr von floutsch
 
+1 | -0
 
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@Gotteshammer: Da stimm ich Dir vollkommen zu. Das Problem gibt´s bei uns in Deutschland auch - zwar soll bei den Rüstungsausgaben gespart werden, aber die Verträge haben lange Laufzeiten und hohe Vertragsstrafen. Bildlich gesprochen: Wir canceln den Auftrag, bevor er abgeschlossen ist, haben schon 900 Mio bezahlt, 100 Mio würden noch ausstehen, aber die Gesamtvertragsstrafe beläuft sich auf 200 Mio.

Ist so eine Sache, da hat jemand den Auftragspreis mit Sicherheitsgarantien in Form hoher Vertragsstrafen gedrückt und die Lorbeeren dafür kassiert und jetzt hat sein Amtsnachfolger vielleicht die Probleme damit. Nicht dass es der jeweils aktuelle anders machen würde... ^^
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20.05.2010 14:26 Uhr von Hanmac
 
+1 | -0
 
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das geborgte geld müssen die ja auch wieder zurück: geben ... also win-win
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20.05.2010 15:58 Uhr von certicek
 
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@ Hanmac: Irrtum. Das bezahlst Du als Steuerzahler für den Rettungsfond.

[ nachträglich editiert von certicek ]
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20.05.2010 17:04 Uhr von ZzaiH
 
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@hanmac: das geld müssten sie irgendwann wieder zurückgeben, jedenfalls in einer perfekten welt, die realität sieht aber total anders aus. das geld ist futsch
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20.05.2010 20:57 Uhr von selphiron
 
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uuuuh: gegen welche Bedrohung bitteschön?Das ist so absurd.Ich meine sie sind nunmal ein kleines Volk und da können sie nochsoviel einkaufen, sie werden zu den schwächeren gehören.

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