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EU: Organspenden für die Empfänger nun sicherer

Organspenden werden, dank einer neuen EU-Richtlinie, nun sicherer. Das Europäische Parlament hat beschlossen, dass Organspenden vor allem freiwillig sein müssen.

Außerdem wurden weiter Sicherheitsstandards eingeführt, die den Empfänger der Transplantation davor bewahren, mit dem neuen Organ Krankheiten wie HIV oder Krebs zu bekommen.

Auch der Transport der Organe soll nun schneller ablaufen, so dass die Empfänger die Transplantation schneller vollziehen können. Dies wird durch einen neuen Aktionsplan gewährleistet. Täglich kommen 12 Menschen ums Leben, da sie das ihnen fehlende Organ zu spät bekommen.


WebReporter: DarkInvader
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: EU, Sicherheit, Organ, Organspende
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2010 01:05 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -6
 
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Sie sollten lieber die Entnahme zum Standard machen und wer dies nicht möchte muss wiedersprechen. Dann wäre den Menschen wirklich geholfen.

Wieviele Menschen haben aus Faulheit keinen Ausweis und sich nie drüber gedanken gemacht. Ich weiss das zumindest meine Familie bei mir für eine Entnahme stimmen würde. So wie ich es auch bei jedem anderen Menschen tun würde.
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20.05.2010 08:01 Uhr von halloechen
 
+10 | -10
 
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naja: Ich bin ein Nichtspender!
Zumindest würde ich für keinen fremden meine Organe spenden.
Ärzte und Organspendenorganisationen dementieren zwar immer, dass es einen Schwarzmarkt gibt, aber für alles gibt es einen Schwarzmarkt.
Solange ich mir nicht sicher sein kann, dass ein reicher und/oder berühmter vor allen anderen davon profitiert, meine Organe zu bekommen, kriegen die nicht mal einen kleinen Finger von mir.

Außerdem, wer sagt mir denn, dass der Arzt mich nicht sterben lässt, wenn ich auf der Kippe stehe, wenn ich einen Organspenderausweis bei mir trage? Vielleicht sagt der sich "Och, die Organe können wir gut gebrauchen..." und lässt mich dann sterben.

Ich weiß, es wird jetzt Minusse hageln wie Sandkörner in der Sahara, aber meine Meinung wird das nicht ändern.
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20.05.2010 09:24 Uhr von Tinnu
 
+3 | -3
 
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es sind meine organe: und ich bestimme was mit ihnen geschieht. was für eine unverschämte forderung, das alle, die keinen ausweis haben, ausgeschlachtet werden dürfen?
so wie es jetzt ist, ist es gut. wer spenden will, hat einen ausweis.
ich habe genug über organspende gelesen, und zwar pro und kontra für beide seiten.
ich würde nie spenden und auch nie ein organ annehmen. in beiden fällen sind die risiken zu groß zu sterben. ja, richtig gelesen... es birgt große risiken, sich ein organ einpflanzen zu lassen und manchmal ist die lebensqualität schlechter als vorher. und ob derjenige länger lebt ist fraglich...

ich bin gegen organspende und auch dagegen, menschen ohne ausweis automatisch zu organspendern zu machen. denn ein ausweis "ich will nicht..." kann zu leicht verlorengegangen werden.
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20.05.2010 09:25 Uhr von das kleine krokodil
 
+3 | -1
 
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@Dracultepes: Ne zum standard machen halte ich persönlich für eine Falsche idee. So würden viele leute spenden die es eigentlich nicht wollten, die nur zu faul waren zu spenden.
Eine möglichkeit die man allerdingt hätte währe dass man jeden menschen fragt ob er spenden will oder nicht. Anbieten dazu würde sich zum Beispiel der Personalausweis, den muß man sich eh alle 10 jahre in einer neuen version holen und da währe eine kurze frage ob man organspender sein will oder nicht eigentlich kein großer aufwand und man könnte es dann gleich auf einem offiziellem Dokument festhalten.
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20.05.2010 11:18 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -2
 
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Organspenden: bitte nicht als Standard einführen.

Erklärt mich für dumm, mir ists egal. Wer nicht ausdrücklich spenden will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.
Auch wenn man nach dem Tod mit seinen Organen nichts mehr anfangen kann, wäre es ein Ausschlachten wie bei alten Autos oder Geräten.
Ich halte davon nichts.

Ein weiterer Grund warum ich keine Organspende geben / nehmen möchte, ist das der Mensch in seinem Ziel Krankheiten auszumerzen einen Weg eingeschlagen hat den ich nicht nachvollziehen kann.
Der Tod ist etwas Natürliches und ist unausweichlich. Und anstatt den Menschen einen angenehmen Tod zu ermöglichen durch passive oder auch aktive Sterbehilfe wird mit aller Gewalt versucht den Menschen am Leben zu erhalten.
Wenn Herz, Nieren, etc. versagen dann ist das nichts aussergewöhnliches, sondern natürlich.
Nieren durch Dialyse am Laufen zu halten / zu ersetzen oder unterstützen ist eine Sache. Diese auszutauschen gegen die anderer ist meiner Ansicht nach ein Tod auf Raten.

Der Tod ist in unserer Kultur etwas negatives und wird meist allein mit Trauer und Schmerz verbunden. Selten mit Erlösung.
Über den Tod meiner Mutter damals war ich auch traurig. Aber es hat mir mehr weh getan zu sehen wie der Krebs sie zerfressen hat und die Chemotherapien sie noch mehr geschwächt haben als wie der Tod dann endlich für sie kam.

Kurz. Wenn die Organe von jemandem versagen, bin ich dagegen diese auszutauschen wie bei einem Gebrauchtwagen. Der Mensch sollte seine eigene Sterblichkeit anerkennen ohne Angst vor ihr zu haben.

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