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KZ-Wächter soll aus den USA abgeschoben werden

Einem heute 85-jährigen, ehemaligen KZ-Wächter aus den KZs von Sachsenhausen und Buchenwald droht die Abschiebung aus den USA nach Österreich.

Dem Deutsch-Kroaten Anton Geiser wird vorgeworfen in der SS-Totenkopfdivision aktiv gewesen zu sein. Österreich reagierte auf das Vorhaben der USA mit Zurückhaltung und will überprüfen, ob eine Verpflichtung zur Aufnahme besteht.

Die USA hat Geiser, der seit 1962 US-Staatsbürger ist, seine Bürgerrechte entzogen und will erreichen, dass er sich in Österreich für seine Taten zur Verantwortung stellt.


WebReporter: the_Legendary
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Abschiebung, KZ, Wächter, Konzentrationslager
Quelle: www.zuonline.ch

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2010 20:32 Uhr von the_Legendary
 
+15 | -4
 
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Reichlich spät wie ich finde. Vielleicht sogar zu spät. Ich will nicht wissen, wie lange Österreich brauchen wird, um festzustellen ob sie den wieder aufnehmen. In der Geschichtsschreibung werden beide Länder sauber dastehen.
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19.05.2010 20:45 Uhr von Vorschlaghammer
 
+9 | -22
 
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19.05.2010 20:52 Uhr von Gezeichneter
 
+6 | -4
 
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Da war die Justiz ja wieder mal schnell. Staatsbürger seit 1962 und jetzt scheissen die den an? Ich will hier nichts relativieren, aber ist es denn schon ein Grund für die Ausweisung, wenn man KZ-Wächter war? Ich kenn mich mit dem Rechtsystem nicht aus, aber sollte nicht auch da geprüft werden, ob er wirklich Menschenleben zu verantworten hat?

Selbst hier in Deutschland ist es doch so, dass man theoretisch jemanden totschlagen kann, solange man nur sagt, man wollte seine Familie ernähren, man hat Alkoholprobleme, als Kind hatte mans auch nicht leicht, bla bla bla.

Ich wette, dass der Kerl, obwohl ich alles, was in der Schoah geschehen ist verabscheue, wenigstens ein Recht darauf hat überhaupt zu erfahren was sein Vergehen war.
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19.05.2010 20:58 Uhr von Dusta
 
+4 | -4
 
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Gezeichneter: "aber ist es denn schon ein Grund für die Ausweisung, wenn man KZ-Wächter war?"

Nein, die rechtliche Grundlage für die Abschiebung bieten in solchen Fällen meist falsche Angaben während des Einbürgerungsverfahrens.
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19.05.2010 21:00 Uhr von Gezeichneter
 
+5 | -7
 
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Manchmal frage ich mich, ob es schon reicht, wenn man in der Zeit gelebt hat und weiß was ein ´Arbeitslager´ ist.
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19.05.2010 21:11 Uhr von darkdaddy09
 
+7 | -1
 
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Was für ein Bullshit: Kurz vor dem Tod die ganzen Verbrecher zu verhaften oder vor Gericht zu zerren.
Warum dauern viele Ermittlungen jahrzehntelang???
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19.05.2010 21:17 Uhr von Gotovina
 
+3 | -4
 
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Kroate? Anton Geiser ? Den Nachnamen will ich dann nicht haben ;).
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19.06.2010 00:11 Uhr von DieHunns
 
+0 | -1
 
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Machen die: Amis schon richtig so, zwar sehr sehr spät (welche Gründe auch immer ist sekundär) aber die Drecksau kann sich jetzt am Ende seiner Tage damit vergnügen hinter Gittern zu sitzen, obwohl ich ja eher dafür wäre das man ihn an nem Steinbruch schwer arbeiten lässt .. jaja ich weis Spartanisch, aber da ich gegen die Todesstrafe bin finde ich das schon Human genug dafür was er getan hatte ..
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12.07.2010 21:14 Uhr von Patreo
 
+0 | -0
 
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Das Ziel? Anstatt, diesen Menschen einzusperren (wie viel Schuld kann man mit seine Inhaftierung tatsächlich tilgen und wem würde es nützen), sollte man ihn,meiner Meinung nach, lieber dazu zwingen soviel wie möglich preiszugeben. Nachzufragen, aufklären. Wer mag wissen wieviel er noch an verschollenen Schicksalen aufklären könnte oder als (noch) lebender Zeitzeuge für historischen Wert wäre, der dazu beiträgt, zu erahnen WIE sowas passieren konnte, damit es nicht nochmal ausbrechen kann.

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