19.05.10 20:20 Uhr
 609
 

Staat Palästina: Deutschland will weitere Hilfe bei Staatsstrukturen leisten

Während eines Treffens mit dem palästinensischen Premier Fayyad in Berlin hat Bundesaußenminister Westerwelle zugesichert, dass Deutschland auch weiterhin Unterstützung beim Aufbau von Staatsstrukturen leisten werde. Premier Fayyad nannte das Treffen in der Hauptstadt einen "historischen Tag".

Fayyad sieht die Errichtung eines palästinensischen Staates nach einem Zweijahresplan als "unabdingbar, damit eine umfassende und gerechte Zweistaatenlösung im Nahen Osten gelingen kann". Beide Seiten wollen hinsichtlich dieser Thematik jährlich zu weiteren gemeinsamen Beratungen zusammentreffen.

Diese werden abwechselnd in Ramallah und Berlin stattfinden. Westerwelle verwies ausdrücklich auf die alleinige Sonderrolle Deutschlands, welches den Palästinensern eine derartige Plattform der Zusammenarbeit anbiete. Humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe stockt Berlin um gesamt 22 Millionen Euro auf.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Politik, Staat, Unterstützung, Palästina
Quelle: www.tagesspiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kurden bitten Assad um Hilfe
Die FDP ist bereit, eine Minderheits-Regierung zu stützen
Pegida und AfD - Zusammenarbeit beschlossen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.05.2010 20:32 Uhr von selphiron
 
+7 | -14
 
ANZEIGEN
hmm: Weder die Palästinenser(Großteil) noch die Israelis(wieder der Großteil) wollen die Zweistaatenlösung nicht wirklich.Deswegen halte ich das für wenig sinnvoll.
Kommentar ansehen
19.05.2010 20:48 Uhr von BRILLOCK2003
 
+9 | -8
 
ANZEIGEN
ich bin mal gespannt,wer uns hilft wenn es hier bald zu ende ist..........
Kommentar ansehen
19.05.2010 20:55 Uhr von fallobst
 
+8 | -3
 
ANZEIGEN
@ selphiron: ein gerechter kompromiss ist einer, der beiden parteien nicht gefällt...
Kommentar ansehen
19.05.2010 20:57 Uhr von the_Legendary
 
+21 | -9
 
ANZEIGEN
Am besten hilft Deutschland: wenn es keine neuen Waffen und U-Boote an Israel schenkt.
Kommentar ansehen
19.05.2010 21:09 Uhr von SXMPanther
 
+3 | -7
 
ANZEIGEN
Hat: die F(m)erkel und der Schwesterwelle eigentlich einen Billionen Jackpot geknackt oder wo nehmen die auf einmal die ganze Kohle her?
Griechenland bekommt über 8 Milliarden
Die Ukraine nochmal 500 Millionen
und jetzt nochmal 22 Mio mehr für Palästina?

Irgendwo muß ja das ganze Spielgeld herkommen die sie über die Welt verteilen oder liegt der Sinn darin begründet das sie wissen das D bald bankrott ist und sie dann nur mit 25000€ haften. Der € verliert ja ständig an wert, könnte also schon eine überlegung sein.
Kommentar ansehen
19.05.2010 21:30 Uhr von ohne_alles
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
Wir haben keine Kohle, versorgen Israel mit Waffen und die Pasästinenser mit Entwicklungshilfe.

Eine klare Linie.
Kommentar ansehen
19.05.2010 22:43 Uhr von claeuschen
 
+13 | -4
 
ANZEIGEN
Die Bundesrepublik: tut gut daran, sich in dem Konflikt als guter Vermittler anzubieten. Dazu sind staatliche Strukturen notwendig.

Davon abgesehen sind wir trotz Staatsverschuldung immer noch ein reiches Land und werden es trotz Finanz- und Haushaltskrise auch weiterhin sein.

Wer mit am meisten von der Globalisierung profitiert, darf sich nicht drücken, wenn es um Verantwortung geht. Was die Waffenlieferungen an Israel betrifft, muss ich indes meinen Vorrednern Recht geben. Das wirkt destabilisierend. Aber auch da steht die Bundesrepublik als Nummer 3 der Welt in vorderster Front.

Da die internationale Politik im Großen nur das widerspiegelt, was wir auch im Kleinen kennen, folgende Frage an die schärfsten Kritiker:

Wer ist denn in Eurem Umfeld beliebter und wird eher akzeptiert:
Der chronische Geizhals, der immer nur "ich,ich,ich" schreit, oder der Großzügige, der über seinen eigenen Schatten springt und auch mal einen ausgibt?

In meinem Umfeld fällt die Antwort eindeutig aus.

PS: Die Kritik an den Waffenlieferungen ist insofern berechtigt, weil sich die vormalige Bundesregierung (die jetzige wird es nicht anders handhaben) ausdrücklich dazu verpflichtet, keine Waffen in Krisengebiete zu liefern. Allerdings ist diese Verpflichtung in der Tat kaum das Papier wert, auf dem es geschrieben steht. In Fachkreisen nennt man so etwas wohl den "militärischen-industriellen Komplex", ein Geflecht von staatsnahen Konzernen, Lobbyisten und Militärpolitikern, die am meisten davon profitieren, wenn es eben keinen Frieden gibt.

Schreiber lässt grüßen.
Kommentar ansehen
19.05.2010 22:58 Uhr von selphiron
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@fallobst: Dem habe ich ja nicht versprochen.Aber beide seiten haben sich so reingesteigert, dass keiner von ihnen nachhgeben möchte.Und das wird für sie mit jeder Auseinandersetzung wo Menschen sterben schwerer.Denn es heisst für sie "Sie sollen nicht umsonst gestorben sein", was nach ihnen passieren würde wenn sie nachgeben würden.
Ich hoffe beide Parteien besinnen sich.
Kommentar ansehen
19.05.2010 22:59 Uhr von alexanderr
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
ständig pumpt die regierung geld an andere länder, um denen beim aufbau zu helfen. Aber wann beginnen die endlich, in unserem EIGENEN land mit dem aufbau zu beginnen?
als hätten wir keine probleme

ps. wir leben in einer demokratie...
hat das volk die cdu gewählt, damit sie uns liegen lassen , ihren eigenen interessen nachgehen können und gegen unseren willen gelder verschleudern ???
macht die regierung auch mal das, was wir wollen?
wir wollen mit sicherheit nicht, dass krieg geführt wird (afghanistan) oder griechenland zig milliarden geschenkt wird...
steuersenkung is auch nich mehr, stattdessen wird sie möglicherweise noch erhöht...... naja, politiker...
ich sag es immer wieder. sie ändern sich nie.

verfolgen nur eigene interessen, demokratie is längst nich mehr hierzulande

[ nachträglich editiert von alexanderr ]

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Pinneberg: Familienvater wird Polygamie gestattet
Wien: Permanent furzender Flugpassagier veranlasst Notlandung
Jetzt hattest die SPD geschafft,erstmals hinter AFD


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?