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Studie: Glückliche Ehen durch Putzen

Eine Studie Londoner Ökonomen belegt nun, dass nicht guter Sex beim glücklichen Eheleben entscheidend ist, sondern das Putzen im Haushalt. Nach einer Auswertung von 3.500 Paaren ergab sich, dass die glücklichsten Ehen jene seien, in denen der Mann arbeiten geht, dabei aber zusätzlich im Haushalt hilft.

Laut Studie der Paare, die allesamt ihr erstes Kind in den siebziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts bekommen hatten, blieben in diesen Ehen die Frauen zudem meist zu Hause. Forscherin Wendy Sigle-Rushton gab an, dass der Anteil männlicher Arbeit im Haushalt Ehen stabilisieren würde.

Die "London School of Economics" (LSE) führte an, dass die Scheidungsquote in Familien, in denen der Mann täglich Pflichten wie das Putzen, das Betreuen der Kinder, oder das Einkaufen mit übernimmt zudem deutlich geringer sei. In früheren Studien wurde der Einfluss arbeitender Frauen auf Ehen erfasst.


WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Ehe, Paar, Haushalt, Putzen
Quelle: www.n-tv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2010 13:45 Uhr von Bildungsminister
 
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Jeder der in einer Ehe lebt, oder gelebt hat weiß das die Studie nur das belegt was der Alltag längst zeigt. Wie oft gibt es auch in normalen Partnerschaften Stress wegen täglicher Aufgaben und Pflichten? Wie oft drehen sich Streitereien um Haushalt und den täglichen Einkauf? Gegenseitiges Entgegenkommen kann da wirklich Wunder wirken und jede Partnerschaft harmonischer gestalten.
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19.05.2010 15:09 Uhr von Amerilion
 
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Vereinfacht: die Frau bleibt zu Hause und macht einen Teil Hausarbeit.
der Mann geht 8 Stunden Arbeiten und soll /zusätzlich/ noch einen Teil Hausarbeit machen.

Irgendwie stimmt da die Relation nicht :-D

[Um Kritik vorwegzunehmen, ich weiß das die oberen beiden Sätze meines Kommentares blödsinnig sind, aber ich fands lustig die News mal auf eine 2-Satz-News zu reduzieren ;) ]
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23.05.2010 21:28 Uhr von die_Neue
 
+1 | -0
 
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Der Autor hat völlig recht! Ich bin berufstätig (Vollzeit + zusätzlich Bereitschaftsdienst) und arbeite zwischen 40 und 60 Stunden in der Woche. Den kompletten Haushalt (250qm Wohnfläche auf 1000qm Grund) samt einkaufen, kochen, putzen, waschen und auch den Garten erledige ich "so nebenbei". Mein Mann ist ebenfalls berufstätig; steht gerne später auf und kommt dementsprechend abends erst nach Hause wenn die Hausarbeit größtenteils erledigt ist. Da er wenig Wert auf Sauberkeit, Ordnung und ein warmes Abendessen legt hilft er im Haushalt nur wenig mit: er bügelt seine Wäsche selbst, mäht den Rasen, bringt den Müll raus und zieht ab und an mal den Staubsauger durchs Haus.
Den Kommentar des Autors: "Gegenseitiges Entgegenkommen kann da wirklich Wunder wirken und jede Partnerschaft harmonischer gestalten" unterschreibe ich sofort. Unsere Partnerschaft ist schon lange nicht mehr harmonisch und da ich gegen sein Desinteresse nicht ankomme werde ich wohl weiterhin Putzfrau, Köchin und Gärtnerin sein damit ich es im eigenen Heim einigermassen gemütlich habe.

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