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Wikileaks-Aktivist Julian Assange kurzzeitig in Australien festgehalten

Julian Assange wurde kürzlich bei der Einreise in sein Heimatland Australien der Pass abgenommen und er wurde durch die Behörden zu früheren Vergehen befragt. Wikileaks hatte jüngst eine Liste mit Seiten veröffentlicht, die in Australien Netzsperren zum Opfer fallen könnten.

Einst war das entsprechende Gesetz zur Sperre kinderpornografischer Seiten geplant, doch finden sich auf der entsprechenden Liste auch Seiten von Schwulen und Lesben, oder auch christlicher und anderer religiöser Randgruppen. Darauf waren Ermittlungen gegen Wikileaks gestartet worden.

Julian Assange ist einer von gerade einmal zwei öffentlich operierenden Leuten bei Wikileaks. Um die über 1.000 freiwilligen Helfer zu schützen, beschränken sich öffentliche Auftritte auf ihn und Daniel Schmitt. Wikileaks sieht sich vielen Gegenaktionen auch von Regierungsseite ausgesetzt.


WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Australien, Flughafen, WikiLeaks, Julian Assange, Pass
Quelle: www.golem.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2010 10:46 Uhr von Bildungsminister
 
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Alles in der News unter zu bringen war zu viel, man muss sich in der Quelle, aber auch generell in das Thema einlesen. So wurde Assange nach der Rückgabe seines Passes zu verstehen gegeben das dieser ja bald ablaufen könne, weil er abgegriffen aussehe. Es scheint als würde Wikileaks mit ihrem Trommeln auf den Busch immer mehr Gegner auf den Plan rufen. Demokratie scheint da aufzuhören wo die Wahrheit anfängt. Australien ist sowieso für ihr radikales Vorgehen in allen IT-Bereichen bekannt.
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19.05.2010 10:55 Uhr von b_andog
 
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Wikileaks: Eigentlich ne tolle Sache....

Trotzdem sollte sich der Leser auch immer vor Augen führen das auch diese Quelle nur versucht objektiv alles wiederzugeben. Um alles vernünftig zu beurteilen muss man sich intensiver mit der Thematik beschäftigen.

Aber..

durchaus wirklich interessant da ein wenig rumzustöbern.
Teilweise echt beängstigend

http://wikileaks.org/...

aber zeigt auch immer wieder auf wie komplexer und undurchdringlicher manche Sachen werden und das der normale Staatsbürger weiß das er nichts weiß.
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19.05.2010 11:32 Uhr von vmaxxer
 
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Wikileaks: Wikileaks ist eine wichtige Seite um die Demokratie auf der Welt und die Gerechtigkeit zu schützen.
Nur über solche Seiten erfährt der normalsterbliche über sachen die im verborgenem ablaufen.
Schönes Beispiel ist die angesprochene Sperre die ja schon direkt nach Einsetzung zweckentfremdet wurde.
(Gut möglich das sowas auch hier vorkommen könnte)
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19.05.2010 12:32 Uhr von b_andog
 
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@vmaxxer jap das ist wohl richtig. und ich finde diese Seite genauso gut. Gerade wenns um die Meinungsbildung geht.

Aber da steckt die Gefahr.

Man sollte nicht einfach alles Glauben was einem gesagt wird. Das ist ja auch der Kerngedanke hinter dieser Seite, Informationen richtig zu stellen bzw. oftmals auch aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Man sollte sich jedoch um die eigene Meinung vernünftig bilden zu können nicht nur auf Wikileaks verlassen sondern so viele Quellen wie möglich nutzen. Das die Informationen die man erhält durchaus auch falsch sein können oder wichtige andere Informationen aussen vor lassen ist immer auch ein Ding der Möglichkeit.

Dies sollte man sich ständig bewußt machen.

Damit das nicht in den falschen Hals wandert...

Ich finde wikileaks gut.

ich bin mir auf jedenfall bewußt wie leicht man durch Informationen in seiner Entscheidungsfindung beeinflusst werden kann.

Für mich ist jedoch nicht wichtig das es passiert...

Sondern nur zu wissen das es halt sein könnte.
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19.05.2010 16:26 Uhr von wussie
 
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"Freier Westen"," Demokratie", "Zivilisiert": LOL!

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