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Wesel: Angeklagter freigesprochen, obwohl er Körperverletzung zu gab

Ein 20-Jähriger gab vor dem Weseler Amtsgericht zu, eine Frau von seiner Wohnung aus mit einer Softair-Pistole angeschossen und verletzt zu haben. Jedoch sahen dies die Staatsanwaltschaft und das Gericht anders und sprachen den 20-Jährigen frei.

Der Richter brachte die Verhandlung mit den Worten "Ich glaube schlicht und einfach, dass hier der Falsche auf der Anklagebank sitzt", zum Abschluss.

Das Gericht geht davon aus, dass der 20-Jährige seinen Freund, der wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz vorbestraft ist, schützen möchte und deshalb die Tat auf sich genommen hat.


WebReporter: der_lehrer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, Körperverletzung, Geständnis, Freispruch, Wesel
Quelle: www.derwesten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2010 20:29 Uhr von mvb
 
+7 | -3
 
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Wieso soll er nicht: ins Gefängniss, wenn er will?
Sogar wenn er es nicht ist, wenigstens ist einer von denen im Gefängnis....
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18.05.2010 20:44 Uhr von httpkiller
 
+3 | -2
 
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@mvb
Naja wenn beide das Vergehen zugeben wird es sehr schwierig überhaupt jemanden des wegen zu belangen.
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18.05.2010 20:54 Uhr von Rupur
 
+11 | -3
 
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@httpkiller: Oh doch die Richter lassen sich da schon was einfallen. Da gibts eine Story von meinem älteren Bruder.

Er wurde wegen Körperverletzung angeklagt obwohl er es nicht war. Vor dem Gericht haben dann die Zeugen des "Gegners" gesagt mein Bruder wäre es gewesen, die Freunde meines Bruders haben gesagt es war PersonX, PersonX war auch im Gerichtssaal und hat zugegeben das er es war, der Richter hat PersonX aber nicht geglaubt und hat meinen Bruder schuldig gesprochen.

Mein Bruder hat keinerlei Vorstrafen, PersonX hingegen hat schon mehrere wegen Körperverletzung.

Man hat meinem Bruder angedroht er würde in Untersuchungshaft kommen wenn er es nicht zugäbe und letztendlich musste er es zugeben da er gerade seine Ausbildung im letzten Jahr macht und das nicht zerstören will.

Naja, er wurde schuldig gesprochen 2 Jahre Freiheitsstrafe, wir haben Berufung eingelegt und dort wurde er dann erneut schuldig gesprochen da er es ja bereits zugegeben hatte. Dort bekam er dann allerdings 1 Jahr auf Bewährung + 4000 Euro Strafe + 4800 Euro Gerichtskosten + Schmerzensgeld (davon ist noch kein Brief gekommen, lässt aber wahrscheinlich nicht mehr lang auf sich warten)

Und das alles nur weil er zufällig anwesend war und die damals während der Schlägerei betrunkenen Freunde ihn beschuldigt haben. Der Kläger selbst konnte sich nicht mehr erinnern da er selbst unter Alkoholeinfluss stand.
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18.05.2010 20:55 Uhr von ernibert
 
+7 | -1
 
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ein: wahrer freund....ist selten sowas.

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