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Getränke-Fachgroßhändler fordern Zusatzabgabe auf Einwegflaschen

Um dem immer stärkeren Rückgang beim Verkauf von alkoholfreien Getränken in Mehrwegflaschen entgegen zu wirken, fordere der Bundesverband des Deutschen Getränke-Fachgroßhandels (BV GFGH) eine Lenkungsabgabe bei Einwegflaschen in Höhe von 20 Cent.

Der Chef des BV GFGH, Günther Guder, sagte: "Der Verbraucher kann auch sechs Jahre nach Einführung des Einwegpfands Einweg von Mehrweg nicht unterscheiden. Er glaubt, weil er ein Pfand zahlt und die Flasche zurück in den Laden bringt, habe er Mehrweg gekauft".

Die Abgabe soll zusätzlich zum Pfand eingezogen werden. Außerdem verlange man eine größere Kennzeichnung bei den Logos Mehrweg und Einweg. Der BV GFGH fordere die Politik auf, zu handeln.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Getränk, Pfandflasche, Einwegflasche, Mehrwegflasche
Quelle: www.open-report.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2010 18:17 Uhr von chip303
 
+6 | -0
 
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Dann sollen sie die PET - Einwegflaschen endlich ganz abschaffen.... Wo ist das Problem ?
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18.05.2010 19:36 Uhr von blubla121
 
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sinn also ich denke inzwischen is das bei einem großteil der leute angekommen das man seine plastik pfandflaschen nicht mehr wegwirft. also was soll das bringen wenn man nun auf die 25cent noch mal 20 draufschlägt, ich kann mir nicht denken das man dann seine einkauf gewohnheiten umstellt. oder soll das quasi als strafabgabe gehandhabt werden? dann fände ichs dreißt.
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18.05.2010 21:27 Uhr von Benno1976
 
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Warum gibts nicht auf, jede Pflasche die verkauft wird Pfand?! Egal ob Glas oder Plast! Muss ja kein Einheitspfand sein, Wein und Schnapsflaschen dementsprechend weniger als Mehrwegflaschen. Könnte man sich die ganzen Glascontainer sparen. Jobs könnte sowas auch bringen, wenn es Sammelstellen für sowas gäbe. Geht nicht?! In der DDR gings und keiner hat sich beschwert das es zu kompliziert oder nicht umsetzbar wäre, denn fleissige Sammler hatten klingende Münze davon...
Achso, zum Thema: Ein schlechter Witz sowas zu fordern, denken die auch mal nach bevor die den Mund aufmachen. Geistiger Dünnschiss vom Feinsten.

[ nachträglich editiert von Benno1976 ]
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19.05.2010 00:55 Uhr von Parlan
 
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Unsinnig: Mir kommt das was der Bundesverband fordert eher wie eine Art Strafgebühr vor, für diejenigen die Getränke in Einwegflaschen kaufen.

Was kann ich dafür, dass z.B. manche Getränke nur in Einwegflaschen abgefüllt werden?

Auf der anderen Seite habe ich lieber eine Leichtere PET-Einwegflasche im Rucksack wenn ich mit dem Rad zur Arbeit fahre als eine schwere Glasflasche die bei jeden möglichen datscher zu Bruch gehen könnte.
Zumal der Kunststoff der Einwegflaschen voll recycelt werden kann.


Daher sehe ich die Hauptschuld bei den Herstellern selber und nicht bei den Kunden.
Aber der Kunde darf natürlich wieder Bluten … auch wenn er das Geld durch Rückgabe der leeren Flaschen zurück bekommt finde ich diesen Vorschlag nicht für richtig.


Da sage ich zu dem Bundesverband nur: An die eigene Nase packen bevor man dies bei anderen versucht

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