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Preisabsprache bei DRAM-Herstellern: Wahrscheinlich 300 Millionen Euro Strafe

Gegen neun Firmen, die Arbeitsspeicher herstellen, will die Europäische Wettbewerbsbehörde eine Geldstrafe von wahrscheinlich 300 Millionen Euro verhängen. Die genaue Höhe der Summe wird am 19. Mai erwartet. Auch der deutsche Hersteller Infineon ist daran beteiligt.

Neben Infineon haben Samsung Electronics, Hynix Semiconductor, Elpida Memory, NEC Electronics, Hitachi, Toshiba, Mitsubishi Electric sowie Nanya Technology zugegeben, untereinander die Preise abgesprochen zu haben.

Auch die Firma Micron Technology war eigentlich daran beteiligt, hatte aber die Absprachen bei der EU-Kommission offen gelegt. Dadurch geht diese Firma straffrei aus. Die EU kann bei solchen Absprachen bis zehn Prozent des Jahresumsatzes als Strafe verhängen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strafe, RAM, Preisabsprache
Quelle: www.golem.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2010 14:12 Uhr von gurkeaufkreuzzug
 
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lol: die ganzen computersachen sind immer überteuert, sieht mqan ja daran wie schnell die preise fallen

und wenn die wollten könnten wir auch schon weiterentwickelt sein, aber lieber immer nur ein kleinenes update, damit man an jedem verdienen kann

aber man kann es nicht ändern
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18.05.2010 14:35 Uhr von hpo78
 
+2 | -0
 
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@ gurkeaufkreuzzug: Also ich kann mir nicht vorstellen dass Du was mit der Branche zu tun hast. Die fallenden Preise haben damit aber auch rein gar nichts zu tun. Ein Grund dafür ist die Entwicklung neuer Produkte und die steigende Leistung der Entwicklungen. Oder würdest Du jetzt einen Rechner Pentium 1GHz für hunderte von Euro kaufen obwohl man jetzt Core i7 mit bis zu 8 Prozessorkernen bekommt?

[ nachträglich editiert von hpo78 ]
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18.05.2010 23:02 Uhr von maniacmania
 
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Auf welchen Zeitraum bezieht sich die Strafe?? Infineon fertigt seit 2006 keine DRAM Speicher mehr. Danach kamen die von Qimonda!

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