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Immer mehr Besitzer zahlen die Tierarztrechnungen nicht

Immer häufiger werden Tierarztrechnungen nicht beglichen, wenn die Tiere eine intensive Behandlung brauchen und die Kosten dafür in die Höhe schnellen. Viele Besitzer würden die Tiere dann auch nicht behandeln lassen, wenn sie eine Wahl hätten.

Laut Gesetz ist ein Tierhalter aber dazu verpflichtet, sein Tier behandeln zu lassen, wenn Aussicht auf Genesung besteht. Oft werden Tiere nach Unfällen einfach im Tierheim zurück gelassen, was dann auf den Arztkosten sitzen bleibt.

Und das nicht nur von Tierhaltern, die die Rechnung einfach nicht zahlen können, sondern von Haltern, die das Geld dazu hätten, denen der Betrag aber zu hoch ist. Die Folgen sind dann Prozesse gegen die Halter, oder auch Fälle, in denen die Tiere im Heim zurückgehalten werden.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Besitzer, Rechnung, Tierarzt
Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de
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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2010 13:47 Uhr von Inai-chan
 
+6 | -3
 
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naja: ich muss aber schon sagen, dass die kosten manchmal echt kaum zu bezahlen sind

mein kater hatte sich das bein gebrochen und ich musste ~450€ dafür zahlen + die nachbehandlung (und dann wurde das doofe vieh 4 monate später vom auto überrollt und ich musste noch weitere 3 monate die raten abbezahlen -.-)
wenn man aber das geld dafür hätte, dann fände ich es unerhört wenn man es nicht zahlt
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18.05.2010 14:25 Uhr von playtime
 
+8 | -0
 
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und viele: hätten genau diese 450€ nicht zahlen können.. obwohl sie Ihr Tier über alles lieben.. tja was dann?
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18.05.2010 14:35 Uhr von Klassenfeind
 
+20 | -4
 
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Das alles: sollte man bedenken b e v o r man sich ein Tier zulegt.
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18.05.2010 14:38 Uhr von playtime
 
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@Klassenfeind: Dann könnte sich aber keiner mehr ein Tier anlegen ;)
Oder wer hat einfach mal 450€ übrig? Die, die mit Geld verdienen zu beschäftigt sind um sich ein Haustier zu halten.
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18.05.2010 14:45 Uhr von DirtySanchez
 
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Die Leute die nicht bezahlen, sind auch die, die sich Tiere in ihren kleinen Sozialbauwohnungen halten und auf die Bürgersteige kacken lassen.
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18.05.2010 15:07 Uhr von Trisa
 
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@playtime: Ich sehe es wie Klassenfeind.

Man kann nicht davon ausgehen, dass man ein kerngesundes Tier hat, welches NIE zum Arzt muss.
Wer das glaubt, lebt in einer Traumwelt.

Und denkt ihr, die Arztrechnungen für Menschen sind günstiger?

Wer weiß, dass er die Arztkosten für das Tier nicht bezahlen kann, der soll eben vorher ne Tierkrankenversicherung abschließen - dafür sind sie ja da!
Und dann sind auch 450,- kein Thema mehr.
Obwohl Hunde-OPs ja oft eher im 4stelligen Bereich liegen..
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18.05.2010 15:24 Uhr von pippi-langstrumpf
 
+4 | -5
 
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@Klassenfeind , und wie sieht es mit den Menschen aus die ihr Tier schon seit 10 oder mehr Jahren haben und durch egal was irgendwie Bankrott gegangen sind.

Einfach Tier abschieben oder was.

Sollte ich in die Lage geraten steht mein Endschluß fest...schlechtes Gewissen runterschlucken und hoffen das der Tierarzt es verkraftet.

Allerdings sollte Arbeit immer bezahlt werden.

Jedoch auch Fair berechnet, selbst erlebt : Tierarzt A 1400€ für ne OP(weil 2 wochen Beobachtung^^)....Tierarzt B 650€ Ambulant mit Handynummer für Notfälle.
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18.05.2010 15:33 Uhr von Pointless_Button
 
+2 | -0
 
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es gibt aber auch: für Leute die ihr Tier behandeln müssen aber kein geld dafür haben, Vereine die die Tierarzt rechnung übernehmen.
Erst letztens in einem Bericht gesehn.

Da war ein älterer Herr der hatte seine Familie verloren und alles was ihm blieb war sein Hund der auch noch alt und krank war. Durch die hilfe solcher Vereine konnte er seinen Hund operieren lassen.
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18.05.2010 15:40 Uhr von Susi222
 
+5 | -1
 
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Ich: bin der Meinung, dass man ab und zu auch mal überlegen muss, ob die Tiermedizin wirklich noch im Nutzen des Tieres steht. Ich meine, dass ein Tier nach einem Unfall zusammengeflickt wird, egal was es kostet ist natürlich legitim, das steht meines Erachtens gar nicht zur Debatte,... aber ob ich meinen krebskranken Hund operieren lasse, ihm Chemo geben lasse, oder ihm ein künstliches Hüftgelenk einsetzen lasse, finde ich ist immer eine Fallentscheidung. Ich selbst würde so ziemlich alles für meinen Hund tun und war bis vor kurzem der Meinung, dass ich ihn nie einschläfern lassen würde, dass man ja bestimmt auch bei Tieren etwas wie eine Art Palliativmedizin machen könnte und wurde vor Kurzem echt vor ne harte Entscheidung gestellt: Da hatte mein eigener Hund nämlich lauter Verschattungen auf der Lunge und nur noch geröchelt. Ein Röntgenbild hat nichts näheres gebracht und allein durch Besuche in Tierklinik, 2 x Röntgen und Herzecho hatte ich um die 500 Euro weg und musste echt schauen, wie ich in diesem Monat meine Brötchen bezahlen soll. Allerdings brachten die Untersuchungen keinen Aufschluss, ob die Verschattungen Metastasen waren oder Eiterherde. Eiterherde hätte man eventuell operieren können. Metastasen nicht. Ein CT hätte eher Aufschluss bringen können. Ein CT für 500 Euro. Ich hätte es beinahe veranlasst, bin aber dann schweren Herzens zu dem Entschluss gekommen, dass ich bei Metastasen in der Lunge bei einem Hund keine Therapie veranlassen würde, sondern ihm bis zum Ende alles so gut wie möglich machen würde. Und ich habe mich dann gegen das CT entschieden, weil ich mir sicher war, dass ein Hund nicht auf den OP Tisch gehört, um ihn an der offenen Lunge zu operieren. Was ja ein Mensch oft genug schon nicht überlebt. Ich finde ein Haustier ist nicht dazu gemacht bis zuletzt auszutherapieren, sondern man sollte ihm manchmal auch die letzte Zeit so angenehm wie möglich machen. Da hätte ich dann mit Medikamenten und Hilfen nicht gegeizt, auch wenn ich meine finaniziellen Ausgaben dabei echt einschränken hätte müssen....
Ich, beziehungsweise wir hatten echt großes Glück und nach vier Wochen Antibiotikum und allem was die Natur und Homöopathie sonst noch hergibt hat dazu geführt, dass was es auch immer war nach vier Wochen weg war. Und auch dieses Kontrollröntgenbild habe ich ihm dann natürlich noch gerne bezahlt. Was ich mit dem Kommentar sagen möchte,... ich denke es stehen oft Einzelfallentscheidungen dahinter, aber manchmal sollte man auch bedenken, dass ein Tier ein Tier ist und die Tiermedizin zwar vieles kann, aber manches vielleicht nicht tun sollte.
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18.05.2010 15:47 Uhr von EIKATG
 
+4 | -1
 
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Kann: da aus eigener Erfahrung sprechen. Hab auch zwei so "Sparbüchsen" daheim rumfliegen :)
Ich schau das ich immer nen gewissen Betrag NUR für Notfälle für die Beiden zur Seite lege. Mir is es auch egal was es kostet... ob des 500 € oder 5000 € sind... egal. Solange ich weiß das es Ihnen danach wieder besser geht und nicht nur ein dahinleiden is, ist mir die Kohle egal... und wenn ich mich nur noch vom Luft und Liebe ernähren muss
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18.05.2010 16:05 Uhr von Trisa
 
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fliegende Sparbüchsen: Der Begriff gefällt mir, thanx :))
Du hast es ja noch schwerer, wenn Du auch noch nen vogelkundigen Arzt brauchst.

Ich darf mit einer geflügelten Dame auch jeden Monat zum Arzt.
Die ersten 2 Jahre war nichts, da hat man nichts gemerkt.
Und auf einmal hatte sie ne Schnabelfehlstellung.

Es ist zwar lästig, aber was soll man machen?
So ein Tierchen kauft man halt mit allen Konsequenzen.
Und wenn es zum Arzt muss, dann ist es halt so!
Im Leben könnte ich nicht mein Tier einfach da lassen.
Wenn man es sich anschafft, übernimmt man auch die Verantwortung für das Tierchen.
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18.05.2010 17:07 Uhr von fuDDel@
 
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Ich persönlich: bin der Meinung das man Hundehaltung etc. eh verbieten sollte.
Ein son Hund frisst 3 afrikanischen Kindern das essen weg.

Gruß
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18.05.2010 18:59 Uhr von lilepe76
 
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tja: wenn ich da an meinen ex denke, der hat für ne hamster-op damals 100 dm (und das war ja mal richtig knatter!) hingeblättert. ja, das war echte tierliebe (hamsti hats nur ein paar tage überlebt, rg musste trotzdem bezahlt werden)

ich kann mir nicht vorstellen, dass man sein tier nicht vom arzt abholt, weil man die rg nicht bezahlen kann...aber ich verstehe auch die leute nicht, die ihren hund aufm rastplatz aussetzen. scheint die gleiche kategorie mensch zu sein. echt traurig :-(
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18.05.2010 19:25 Uhr von U.R.Wankers
 
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wenn man sich kein tier leisten kann: schafft man sich keins an.
so einfach ist das.
im "ach wie süss" Rausch lacht man sich Tiere an und stellt nachher fest, das man Verantwortung übernehmen muss. böse Falle
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19.05.2010 07:24 Uhr von Schischkebap69
 
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@Susi: "und Homöopathie sonst noch hergibt..."
Also ich hoffe mal nicht das du für den Humbug gezahlt hast. Es ist erwiesen das Homöopathie nix bringt...
Glaubst du auch an die heilende Kraft der Steine?
Wünschelruten?
Gespenster?

guckst du hier:
http://www.1023.org.uk/
wikipedia.de steht das auch nochmal^^

@ fuDDel@
ich hoff mal stark, dass das nicht dein ernst ist....
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19.05.2010 07:29 Uhr von Conner7
 
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Warum wohl: Die meisten Tierhalter sind Leute am Existenzminimum, sprich Hartz4 und Co.

Lieber Geld für Kippen und Schnapps ausgeben^^
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19.05.2010 07:46 Uhr von Schischkebap69
 
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@ Conner7: also ich hab 1 Grünen Leguan, 1 Hund und 2 Katzen. Ich lebe bei weitem nicht am Existenzminimum.
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20.05.2010 09:36 Uhr von maniistern
 
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Man: kann auch mal bevor man sich ein Tier zulegt was keine Kafemaschine ist, überlegen!!
Es gibt auch Krankenversicherungen für Tiere, die Kosten nicht viel.
aber nicht Tiere anschaffen und dann rumheulen, meist reicht es für die Tiere nicht, aber zu Hause plasma,PS3 und das große Sky Abo inkl Bundeslige, dann 2 Pakungen Kippen, nun fangt nicht an auf mri rumzuhacken, es ist nunmal mla die realität
Das Tierchen kriegt dann halt die arschkarte
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27.05.2010 10:29 Uhr von Noquest
 
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Hammer! Also ich finde, jeder der sich ein Tier anschafft sollte sich darum kümmern und muss dann auch die Kosten tragen. Diese Entscheidung mit den Kosten, die dabei entstehen können, sollte vor der Anschaffung getroffen werden.
Einfach nicht zahlen oder das kranke Tier ins Heim abschieben ist unmöglich aber leider menschlich.

Ich habe mir nach einem Burn-Out 2 Katzen geholt und in meine "WG" einziehen lassen. Zuvor habe ich mich ca. 3 Monate nur mit den Haltungsfragen und den möglichen Kosten beschäftigt. Die Felltiger haben es nun gut und sind vernünftig versorgt.

Zu den Arztkosten will ich aber noch anmerken, dass einige Ärzte überflüssige Behandlungen durchführen, die dem Tier nicht helfen aber dem Geldbeutel des Arztes. So bekomme ich im Landkreis Schleswig-Flensburg eine Kastration ab 40,- € bis 120,-€. Da sollten sich die Ärzte mal einig werden wieviel sie pauschal für die selbe OP/Behandlung haben wollen. So finde ich es ein Unding - die Geldgier steht einigen förmlich ins Gesicht geschrieben!

Bei der Katze meiner Freundin wurden soviele falsche und überflüssigen Behandlungen von 3 verschiedenen Tierärzten in RD durchgeführt, dass das arme Tier fast daran verendet ist. Nur eine super Tierklinik auf dem Land hat das letzten Endes erkannt und konnte der kleinen helfen. Die Rechnung für die Fehl- und überflüssigen Behandlungen beläuft sich auf 1200,-€ ... Soviel mal zu den Kosten, wenn man es mit Halsabschneider-Tierärzten zu tun bekommt. Und an das Leid des Tieres will ich erst garnicht denken wollen.
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27.06.2010 18:32 Uhr von shadow#
 
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@Susi222: "... und Homöopathie sonst noch hergibt ..."

Bei einem Hund rein gar nichts.
Wo man bei einem Menschen noch zweifelhaft argumentieren kann dass er sich gesünder denkt, wenn er nur genug an seine wirkstofffreien Zuckerpillen glaubt, weiss der Hund das nicht.
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27.06.2010 20:44 Uhr von heikovera
 
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...Wem das Geld oder die Zeit fehlt, sich vernünftig um ein Haustier zu kümmern,
sollte darauf verzichten, bis sich seine Lebensumstände entsprechend geändert haben.
Das gleiche gilt übrigens auch für Kinder.

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