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Urteil für betrunkenen Geisterfahrer der drei Menschen tötete: 30 Monate Haft

Der Geisterfahrer, der im Juni 2009 drei Menschen auf der A59 tötete, weil er betrunken auf der Autobahn in die falsche Richtung fuhr, wurde zu 30 Monaten Haft verurteilt. Bei dem Unfall kamen eine 32-jährige Mutter, eine 78-jährige Großmutter und ein 1-jähriges Baby ums Leben.

In vier Jahren hat der Fahrer seinen Führerschein allerdings wieder zurück. Das Schöffengericht in Langenfeld sahen in dem betrunkenen Zustand, in dem der Mann durch wild durcheinander gemixte Getränke war, keinen Grund zur Schuldunfähigkeit. Die Gefährdung im Straßenverkehr geschah somit vorsätzlich.

Der Unfall ereignete sich nach einem Blechschaden, bei dem der Fahrer in eine Leitplanke gerauscht war. Danach wollte er ohne Scheinwerfer unerkannt entkommen und fuhr auf der A59 in die Gegenrichtung. Die Hinterbliebenen der Opfer akzeptierten seine Entschuldigung nicht.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, Haft, Geisterfahrer
Quelle: www.derwesten.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2010 22:39 Uhr von darkdaddy09
 
+7 | -5
 
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Das sind nicht mal 3 Jahre: Aber Werbung wie "Raubkopierer werden bis zu 5 Jahren bestraft" dürfen Terroristen aber ausstrahlen????!!!!

Theoretisch wäre es also möglich, für einen Mord weniger als 5 Jahre zu bekommen, wenn sich vorher zutrinkt oder kokst? Man sagt dann einfach, man könne sich an nix erinnern???

"Der Einsatz von US-Soldaten im Irak ist nach wie vor umstritten. Für die Motion Picture Association of America (MPAA) gibt es dort jedoch ein viel größeres Problem."

Siehe:
http://www.gulli.com/...
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17.05.2010 22:49 Uhr von midn8
 
+7 | -1
 
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zweieinhalb jahre gut, mag ja sein, dass mir irgendwer erklären kann, dass es für tötungsdelikte im strassenverkehr nunmal noch weniger strafe gibt als so schon...

aber warum bekommt diese mistsau nach der nummer seinen lappen überhaupt wieder???
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17.05.2010 22:50 Uhr von anderschd
 
+3 | -1
 
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Eure Meinung teile: ich zwar nicht.
Was mich aber wundert ist, wenn die den Zustand nicht als schuldmildernd werten, wieso wird er denn nicht wegen fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt, sonder nur wegen vorsätzlicher Verkehrsgefährdung?
Und wieso bekommt er seinen Führerschein wieder?
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17.05.2010 23:02 Uhr von dr-snuggles
 
+9 | -2
 
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genau: warum bekommt er den wieder???
ich habe meinen vor 4 jahren abgeben müssen, wegen kiff. bin seitdem clean, habe aber keine möglichkeit den ohne mpu und gedöns wiederzubekommen. ich haben weder einen unfall gebaut noch jemand gefährdet oder gar tot gefahren.
der konsum lag auch schon 2 tage zurück.
das nenne ich mal ungerecht.

[ nachträglich editiert von dr-snuggles ]
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18.05.2010 06:36 Uhr von Krawallbruder
 
+1 | -1
 
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Ich glaube eher an die Unschuld einer H... an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz! Oder wie sagt man...?

Die Strafe ist echt ein Witz. Das A....loch zerstört eine ganze Familie, TÖTET 3 Menschen und bekommt seinen Führerschein auch noch wieder!

WO LEBEN WIR DENN?

Wär ich Richter gewesen, hätte das ganz klar 3 mal Lebenslänglich und LEBENSLANGES Fahrverbot gegeben!!!
Solche Leute darf man NIE WIEDER auf die Straße und die Menschheit loslassen!

Und eine Entschuldigung, hätte ich als Betroffener, von dem auch nicht akzeptiert! Ganz klar. Wer meiner Familie oder mir was antut oder antun will bekommt die passende Antwort!

Hoffe Er gerät im Knast an den Richtigen der Ihm die 30 Monate richtig versüßt...!

[ nachträglich editiert von Krawallbruder ]
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18.05.2010 08:24 Uhr von NemesisPG
 
+2 | -0
 
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Das darf doch nicht wahr sein: Wie besoffen war der Richter bei seiner Geisterfahrt während
der Urteilsfindung .
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18.05.2010 08:34 Uhr von Bender-1729
 
+1 | -0
 
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Lächerliche Justiz! Ich könnte mich jedes mal wieder darüber aufregen, dass wir in einem Land leben, das es allen Ernstes als "strafmildernd" ansieht, wenn man sich besäuft, bis man nichts mehr mitbekommt und dann eine Straftat begeht.

Jeder Volldepp mit dem IQ einer Tiefkühlpizza kennt die möglichen Folgen einer alkoholisierten Autofahrt und deshalb sollte es eigentlich noch erschwerend wirken, wenn man sich anschließend trotzdem bewusst hinters Steuer setzt! Wer alt genug ist um Alkohol zu trinken, der ist auch alt genug, die Verantwortung für seine Machenschaften zu tragen. Scheinbar sieht König "Deutsche Justiz" Lustig das aber anders und belohnt diese Leute auch noch für ihr verantwortungsloses Handeln. Wirklich ein Armutszeugnis für die deutsche Justiz!

Wenn ein Verkehrsunfall mit mehreren Toten durch einen unabsichtlichen Fahrfehler passiert, dann ist so etwas tragisch, aber es trifft niemanden eine Schuld daran. Bei Alkoholfahrten sehe ich das anders! Für mich hätte der Straftatbestand ganz klar "Mord" gelautet, denn von nichts anderem kann die Rede sein, wenn man das Leben anderer Mensch bewusst derart fahrlässig aufs Spiel setzt!

Die Familie der Opfer tut mir leid, da ihr nach dem tragischen Verlust mehrerer Familienmitglieder durch dieses schlappe Urteil nun noch ein weiterer "Schlag ins Gesicht" verpasst wird.
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18.05.2010 10:01 Uhr von maria19
 
+0 | -0
 
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erklär mir das mal einer es waren 6 Leute im Auto mit 5 Sitzplätzen?

War das Baby aufm Schoß? Wenns so ist, dann sehe ich eime Teilschuld bei der Familie...
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18.05.2010 15:13 Uhr von goldengero
 
+0 | -0
 
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so nun mal für alle: das gericht hat nicht entschieden, dass er nach vier jahren die pappe wiederbekommt, sondern das er nach vier jahren eine neueerteilung der fahrerlaubnis beantragen kann.

die entscheidung darüber fällt die verwaltungsbehörde (straßenverkehrsamt)....die entscheidet, ob der mann wieder geeignet ist am straßenverkehr teilzunehmen und nicht das gericht. so etwas nennt man positiver verwaltungsakt.

genauso kann die behörde die geeignetheit bei verstößen entziehen ........es brauch nicht immer die justiz sein, kann auch ein sachbearbeiter beim VA entscheiden....kann man zwar vor dem verwaltungsgericht gg. klagen.....wartezeit ab 2 jahre.

bevor er seine pappe wiederbekommt.......das dauert, mindestens eine mpu....ärzliches gutachten, nachweis das kein alk mehr gtrunken wird....etc....alles kostet geld ....vielleicht gibt er dann freiwillig auf.....
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18.05.2010 20:24 Uhr von supermeier
 
+1 | -0
 
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Ohne Licht als Geisterfahrer: das ist für mich vorsätzlicher Mord und die Strafe ein Witz.
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24.05.2010 09:53 Uhr von pantherchen1
 
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Oh man warum bin ich nur so ehrlich.... Unsere Weichspühljustiz bietet doch eigentlich wirklich keinerlei Anreiz, sich an Gesetze zu halten.
Der Typ ist ein 3-facher Mörder und kommt mit 30 Monaten davon.
- iironie on

Da sollte sich ein/e Verheiratete/r mal überlegen, ob eine Scheidung sich noch lohnt.

-ironie off

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