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Internetseite gibt die Möglichkeit bei Facebook-Mitgliedern zu schnüffeln

Eine Entwicklergruppe hat mit ihrer Webseite youropenbook.org ein Tool veröffentlicht, das es jedem erlaubt auf Facebook nach Peinlichkeiten und intimen Angaben sowie Bildern zu suchen. Die Macher der Seite wollen damit angeblich auf den gedankenlosen Umgang mit persönlichen Daten aufmerksam machen.

Openbook ist nach eigenen Angaben in gerade mal zwei Stunden Arbeit entstanden und nutzt einfachste Java und HTML Programmierung um an die Daten der Facebook-Schnittstelle zu gelangen. Gefunden werden können allerdings nur durch Facebook-User freigegebene Datensätze.

Als vorgegebene Suchbegriffe hält die englischsprachige Seite z.B. Fragen nach Strip-Club Besuchen oder Denunzierungen von Vorgesetzten bereit. Openbook möchte mit dieser Offenlegung nicht nur bei den Nutzern ein Umdenken erreichen, sondern auch Facebook zu mehr Privatsphäre zwingen.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Facebook, Schnittstelle, openbook
Quelle: www.pressetext.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2010 21:17 Uhr von Teffteff
 
+6 | -11
 
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Hier ist der Link zu Openbook, der zugegebenermaßen Peinliches wie auch Erschreckendes zu Tage fördert:
http://youropenbook.org
Es wundert nicht, wenn Facebook nun endgültig ein Absturz und Massenaustritte beschert. Mitglieder bei StudiVZ und SchülerVZ sollte man einen ähnlichen Spiegel vorhalten, da dort das Problem ein ähnliches ist.
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17.05.2010 21:47 Uhr von fiver0904
 
+27 | -11
 
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Die Hetztiraden nerven...! Die Seite sammelt Stichwörter aus den ÖFFENTLICHEN Profilen von Facebook-Usern.

Was soll diese idiotische Hetze? Wer zu doof ist die Privatsphäre-Einstellungen die bei Anmeldung oft genug angedeutet werden, auch anzuwenden, der braucht sich nicht zu wundern, dass solche Seiten die Inhalte veröffentlichen. Das tun Personensuchmaschinen wie Yasni seit Jahren - darüber beschwert sich auch niemand!

Öffentliche Suche [off]
Suchmaschinenergebnisse [off]
Profilinformationen [privat]
Mit DREI einfachen Klicks ist das Problem was Zeilen über Zeilen in den Medien die letzten Tage propagiert wird gelöst...

Manche Leute schreiben lieber seitenlange Hetztiraden als einmal ein paar Zeilen zu lesen und entsprechende Einstellungen vorzunehmen.
Was haben wir noch, Datenverkauf? Schaut euch mal an was die Telekom macht, die sind noch schlimmer als Google. Meldet ihr nun auch euer Internet ab? Natürlich nicht, und auch Google wird fröhlich weiter genutzt!

[ nachträglich editiert von fiver0904 ]
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17.05.2010 21:52 Uhr von Power-of-OSX
 
+7 | -4
 
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fiver0904: das haben wir der Aigner zu verdanken, die hat den quark angefangen. von diesen angeblichen massenlöschungen liest man natürlich auch nur in den deutschen medien ;)
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17.05.2010 21:56 Uhr von timsel87
 
+8 | -2
 
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Nicht die Aigner, das hat Malte Spitz von B90/Grüne angefangen. Aber stimmt schon, wer zu blöde ist die Privatsphäre Einstellungen zu tätigen dem kann nicht geholfen werden!
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17.05.2010 22:12 Uhr von Bud_Bundyy
 
+6 | -4
 
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Echt peinlich die Hetze Ich finde Facebook zeigt zuwenig, dadurch ist es bei gängigen Namen kaum möglich die richtige Person zu finden.

Ich stelle mich bei WKW und Xing real (mit Fotos) dar und es hat mir schon etliche interessante Kontakte und Anfragen gebracht.
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17.05.2010 22:32 Uhr von LastButNotLeast
 
+3 | -0
 
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Ich: hab einen meiner Beiträge damit gesucht, hat er nicht gefunden.
Man muss halt nur seine Settings richtig einstellen und darauf achten was man schreibt und hochlädt ;D
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17.05.2010 23:03 Uhr von lopad
 
+2 | -2
 
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Jaja, böses böses Facebook: Nur liegt es am Ende an den Anwendern das deren Daten im Netz landen.

Wer allerlei intime Details, Peinlichkeiten o.ä. im Zusammenhang mit seinem tatsächlichen Namen/einem Bild von sich im Internet veröffentlicht muss einfach damit rechnen das praktisch jeder darauf zugreifen kann, vor allem wenn das eigene Profil auch noch für jeden User einsehbar ist...

Das Internet vergisst nicht, das vergessen viele leider gerne.
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18.05.2010 10:02 Uhr von dinexr
 
+3 | -1
 
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Die Daten können noch so privat sein. Wenn mans richtig einstellt, kann von außen zwar keiner aufs Profilfoto gucken, aber die Admins.
Ob die das auch machen? Was denkt ihr?
Der Zuckerberg schien von Datenschutz ja nicht allzuviel zu halten.
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18.05.2010 10:44 Uhr von joghurinho
 
+1 | -0
 
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Wann kapiert ihr es endlich? @Newsschreiber Java ist etwas komplett anderes als JavaScript welches hier verwendet wurde!

Java != Javascript

[ nachträglich editiert von joghurinho ]
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18.05.2010 15:11 Uhr von cloud7
 
+0 | -0
 
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Titel ist irreführend! Und ich dachte jetzt schon, man können in den (nicht freigegebenen) Profilen schnüffeln, das wär doch mal was! :D

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