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American Apparels Abstieg: Ausbeutung und "Job-Castings" für hübsche Mitarbeiter

Die Modefirma "American Apparel" galt lange Zeit als der Inbegriff absoluter Hipness, vereinte sie doch coole Kleidung mit ethischer Haltung. Für den Kleidungshersteller wurde schließlich nicht in billigen Sweatshops geschuftet, sondern alle Sachen werden in den USA produziert.

Inzwischen mehren sich jedoch kritische Stimmen und die moralische Überlegenheit der Firma wird angezweifelt. So müssen die Angestellten ein Job-Casting durchlaufen: Die Stelle bekommen nur hübsche Mitarbeiter, die den Kriterien des berüchtigt sexsüchtigen Firmenchefs Dov Charney entsprechen müssen.

"Hässliche" Mitarbeiter werden systematisch rausgemobbt, obwohl man bei American Apparel als Firmenlosung ausgab "hippe Klamotten mit sozialer Mission" verbinden zu wollen. Inzwischen habe man aber "die Ausbeutung von den Fabrikarbeitern zu den Filialangestellten verlagert", so ein Ex-Mitarbeiter.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Job, Mode, Kleidung, Abstieg, Ausbeutung, American Apparel
Quelle: jetzt.sueddeutsche.de

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17.05.2010 19:08 Uhr von farm666
 
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Wer: dort arbeitet ist selber schuld

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