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Neue Methode ermöglicht Querschnittsgelähmten Kontrolle über ihren Körper

Schon bisher schafften es Forscher, Querschnittsgelähmten mit Elektrostimulationen im Bein wieder dazu zu verhelfen, selbst zu gehen. Wissenschaftlern um Marc Possover gelang dies nun auch auf einem anderen Weg - nämlich durch Stimulation von Nervensträngen im Beckenbereich.

Um die Bewegungen zu steuern, muss der Patient eine Fernbedienung bedienen. Implantierte Elektroden stimulieren dann den Ischiasnerv und stellen Stabilität der Knie her, damit der Patient nicht einknickt. Kritiker glauben aber nicht daran, dass sich diese Methode durchsetzen kann.

Die Bewegungsabläufe seien zu komplex, so ihre Ansicht. Dennoch gibt sich Possover euphorisch: "Sich in voller Größe aufzurichten und aus dem Kühlschrank selbstständig ein Glas Marmelade zu holen, das kann für einen Querschnittgelähmten ein unglaubliches Gefühl und ein Gewinn an persönlicher Freiheit bedeuten."


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kontrolle, Körper, Methode, Lähmung, Querschnittsgelähmter
Quelle: www.nzz.ch

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2010 15:44 Uhr von anderschd
 
+2 | -15
 
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17.05.2010 16:30 Uhr von omar
 
+12 | -0
 
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@anderschd: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Was wäre wenn es doch ginge?

Ich persönlich halte hierbei die Forschung für sinnvoll.
Wer weiss, wie weit wir in 20, 50 oder 100 jahren sind?
Wenn wir schon jetzt selbständig laufende Roboter haben, dann ist der Schritt zu den elektronisch gestützen Beinen nicht mehr all zu weit weg. Klar werden die Leute keine Rennen laufen, oder Wandern gehen. Aber wenn man schon alleine ins Bad, aufs Klo oder zum Kühlschrank käme, wäre das allemal ein Fortschritt.

Die News ist anonsten in Ordnung. Sauber formuliert, und inhaltlich korrekt wiedergegeben. Du darfst gerne eine andere Meinung dazu haben.
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17.05.2010 16:38 Uhr von anderschd
 
+3 | -5
 
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Gibt es hier nur: Bewertungen oder auch Argumente?
Die Querschnittlähmung ist so komplex und bei jedem unterschiedlich, dass schon die Überschrift mit der Verallgemeinerung aller Fälle irreführend und schlicht falsch ist. Und das nur durch Stimmulierung des Ischias der Patient wieder stehen, sogar laufen kann erschließt sich mir nicht. Was auch durch Recherchen im Net bestätigt wird.
Natürlich ist die Quelle da wesentlich ausführlicher, hebt aber die unterschiedlichen Möglichkeiten und Symtome der Betroffenen auch nicht hervor. Ein Fehler, wie ich meine.

Das mit der Hoffnung ist so ein Ding. Viele viele spielen mit der Hoffnung der Leute. Damit die dann später merken, war nix. Wenn da die volle Forschung betrieben werden würde, wäre das Thema schon durch.
Aber bei knapp 2000 neuen Fällen jedes Jahr hält sich der Profit in Grenzen.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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17.05.2010 16:54 Uhr von omar
 
+8 | -1
 
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@anderschd: Erst kürzlich (glaub es war letztes Jahr) las ich eine News, in welcher Blinde mit Hilfe eines implantieren Chips Konturen und simples hell/dunkel unterscheiden konnten.
Damit war ein Ausweichen bei Hindernissen möglich!
Natürlich ging das nicht bei jedem Krankheitsbild (ich glaube ein Sehnerv musste intakt sein).
Wenn man vorher aber nichts sehen konnte, und nun zumindest ein Hindernis sehen kann, und ein Stolpern oder Antoßen dadurch vermeidet, dann ist das doch schon mal was.
Die Leute mussten damals an Geordie LaForge von der Enterprise denken, der auch Blind war, aber mit einer Brille mehr sehen konnte als alle andere...

Und nun stell dir vor du könntest alleine aufstehen und aufs klo gehen (schlurfen, oder langsam staksen)?!
Wäre es dann kein Fortschritt?

Zukunftsmusik? Oder die Vorstufe zum Cyborg?
Ich bin da gespannt.
Von daher gabs von mir ein PLUS für die News.
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17.05.2010 17:30 Uhr von anderschd
 
+2 | -7
 
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Blinde? Darum gehts hier nicht.
Wie du richtig aber nur beiläufig erwähnst,
"Natürlich ging das nicht bei jedem Krankheitsbild (ich glaube ein Sehnerv musste intakt sein)."
Und genau da liegt mein Problem. Es kommn ständig solche Meldungen, die Hoffnung machen usw. aber später sich nur als laues Lüftchen rausstellen. Und wenn nicht, dann meistens nur für einen kleinen Teil der Leute durchführbar ist.
Es geht doch hier nicht um Wünsche und was wäre wenn, sondern um genaue zielgerichtete Berichterstattung. Weist du was ein Paraplegiker ist ohne nach zu lesen? Ist aber wichtig hierbei? Und so geht das fortwährend
Letztens auf RTL beim Jauch genauso. Aber das geht nu zu weit. Lassen wir das.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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17.05.2010 18:07 Uhr von Leeson
 
+7 | -0
 
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@anderschd: Man bis du negativ drauf... und verwechseln tust du hier auch was.

Hier ist mit Stimulieren nicht gemeint, dass ein leichter Wechselstrom durch taube Nervenbahnen zur Regeneration geschickt wird.
Es ist gemeint, dass ein durchtrennter Nerv Impulse bekommt und so wieder die Muskeln anspricht!
(natürlich hinter der Verletzung)

Sicherlich steckt die ganze Forschung noch in den Kinderschuhen aber irgendwann muss man damit anfangen...
Oder soll man jetzt sagen "ach das ist zu kompliziert, dass lassen wird lieber..."

Autos sind auch kompliziert aber trotzdem wurden sie gebaut und weiterentwickelt.

Es kommt doch nicht plötzlich einer her und hat ohne Grundlagenforschung einen Durchbruch zu berichten.

Was stellst du dir bitte unter Forschung vor?

Du stellt hier Dinge als Blödsinn da, die anderen Menschen in 20 oder mehr Jahren helfen könnte.

[ nachträglich editiert von Leeson ]
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17.05.2010 20:42 Uhr von snfreund
 
+3 | -0
 
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feine sache, kann er sich den korn und das bier selber aus dem freezer holen, gönne ich jedem, muss man niemanden drum betteln....und natürlich auch die lebensmittel, ...
aber für den kleinen mann/frau wird das nix, viel zu teuer, wieder mal was für die reichen....

[ nachträglich editiert von snfreund ]

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