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Greenpeace: Online-Proteste gegen Nestlé erfolgreich

Im März hatte Greenpeace eine Kampagne gegen den Konzern Nestlé gestartet. Grund dafür war die Benutzung eines Palmöls, welches aus indonesischen Regenwäldern gewonnen wird.

Schon zuvor hatte Nestlé durch Greenpeace-Aktionen Verträge mit dem Ölhändler Sinar Mas gekündigt, bezogen es jedoch weiterhin über Zwischenhändler. Dies soll sich jetzt ändern. Ab heute will Nestlé auf Papier und Palmöl aus dem indonesischen Regenwald verzichten.

Den großen Erfolg der Kampagne erklären sich Greenpeace-Mitglieder durch die aktiven Proteste im Internet. Diese fanden vor allem in Sozialen Netzwerken statt. Bei den Aktionen nahmen weltweit rund 250.000 Menschen teil und zählt somit zu den erfolgreichsten Protesten im Sozialen-Medien-Bereich.


WebReporter: Lilly91
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Protest, Greenpeace, Social Network, Nestlé, Kit Kat
Quelle: www.derhandel.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2010 15:07 Uhr von Lilly91
 
+5 | -1
 
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Ich finde es sehr gut, dass sich Greenpeace -gerade durch die Hilfe anderer- durchsetzten konnte. Den Regenwald brauchen nicht nur Pflanzen und Tiere zum Überleben und das sollten die Großkonzerne auch endlich mal merken.
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17.05.2010 15:32 Uhr von hpo78
 
+6 | -2
 
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Nicht ganz korrekt ?! "Grund dafür war die Benutzung eines Palmöls, welches aus indonesischen Regenwäldern gewonnen wird".

Für alle Pedanten unter uns: Es wird wohl nicht aus dem Regenwald sondern aus den dort stehenden Palmen gewonnen....

Liest sich ja als ob man ein Stück Regenwald in die Ölmühle stecken könnte^^
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17.05.2010 15:57 Uhr von earlhickey
 
+3 | -1
 
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Darum muss das Internet ein freies Medium bleiben!!!
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17.05.2010 17:04 Uhr von dr.b
 
+1 | -0
 
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Protest 2.0 lässt sich auch besser staatlich kontrollieren, besser ignorieren und besser abschalten. Jedem das seine, aber Protest 2.0 durch anklicken eines Buttons ist eine Sache, wenn es um das eigene Verbraucherverhalten oder sich bei Scheisswetter auf die Strasse zu stellen geht, dann findet immer weniger Protest statt. Und "Erfolge" werden in erster Linie wieder zur Publicity der betroffenen Konzerne "kauft bei uns mit gutem Gewissen". Gehen die Absätze zurück, wird schon mal die ein oder andere "Umweltverbesserung" generiert, über den ein oder anderen Kanal.
Wer glaubt denn wirklich, das die Umsatzprobleme hatten....
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17.05.2010 18:51 Uhr von loonie
 
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@hpo78
ich führ den Satz mal fort bevor die Leute das auch noch falsch verstehen:
"Für alle Pedanten unter uns: Es wird wohl nicht aus dem Regenwald sondern aus den dort stehenden Palmen gewonnen...." und dafür muss die Palme nicht gefällt werden, weil man es aus den Früchten gewinnt!!!
http://de.wikipedia.org/...

Indonesien und ein weiteres Land (Namen vergessen) sind mit über 80% Marktanteil im Palmölgeschäft, würde mich also wundern wenn Nestle komplett auf Indonesien verzichten kann.

und versucht euch mal Palmöl frei zu ernähren! Könnt ja mal dran denken wenn ihr das nächste Mal eine Pommes esst

[ nachträglich editiert von loonie ]
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18.05.2010 13:06 Uhr von hpo78
 
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Danke loonie: Das hat bei mir tatsächlich noch gefehlt. Dachte das wär klar...
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18.05.2010 13:10 Uhr von earlhickey
 
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@loonie: Wenn man keine Ahnung hat....(kannst ja auch fortführen den Satz)

Ja, dass die Palmen nicht gefällt werden müssen, da hast du Recht. Ist dir allerdings bewusst, dass riesige Flächen Regenwald abgeholzt werden, um diese Palmplantagen anzulegen?

http://www.regenwald.org/...
Das solltest du mal lesen...
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20.05.2010 21:54 Uhr von loonie
 
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ich weiß nicht ob du lesen kannst aber es geht darum das die NEWS FALSCH ist. Aus dem Regenwald wird KEIN Palmöl gewonnen.

was nichts daran ändert das
das die ÖKÖ-heinis selbst dran schuld, weil ja unbedingt subventionierte alternativen Engiern brauchen, die sich wirtschaftlich nicht rentieren und dadruch der Verbrauch an Palmöl extrem angestiegen ist. Ist ja auch schön auf deinen Link dargestellt(Blockheizkraftwerke). In übrigens verbrennen wir dank der "guten" alternativen Engerie (Biogasanlagen) auch andere frische Lebensmittel wie Mais usw. Diese Produkte müssen dann wieder für die Lebenmittelindutrie importiert werden. Oh und schon wieder muss irgendwo ackerfläche geschaffen weden.
http://de.statista.com/...

Aber unseren Mais können wir verbrennen.

Achja der Regenwald ist extrem wichtig Erde.
http://www.gfoe-bremen-2006.de/...

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