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Leben auf dem "Dach der Welt" - Tibeter haben die Gene dazu

Das Leben in großer Höhe kann die meisten Menschen krank machen - nicht aber die Tibeter. Zehn Gene helfen, dass der Körper auch mit einem niedrigen Level an Sauerstoff normal funktioniert. Andere Völker in großen Höhen, beispielsweise die Bewohner der Anden, besitzen diese Gene nicht.

Zwei der zehn entdeckten Gene, die alle mit der Verarbeitung von Sauerstoff in Verbindung stehen, helfen, im Blut den Anteil an Hämoglobin zu reduzieren. Dieses hilft gegen die Höhen-Krankheit. Selbst erfahrene und trainierte Bergsteiger haben auf großen Höhen mit der Sauerstoffknappheit zu kämpfen.

Der Genetiker Hugh Montgomery, Professor an der University College London, spricht hier von einem schönen Beispiel von Darwinismus. Wenn der Mechanismus nachgestellt werden könnte, der die Bildung roter Blutzellen senkt, könnte man neue Therapien für bestimmte Herz- und Lungenkrankheiten entwickeln.


WebReporter: uhrknall
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Leben, Gen, Höhe, Tibet, Tibetaner
Quelle: news.bbc.co.uk

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2010 15:26 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -0
 
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Interesant ! Das nur die in Tibet lebenden Menschen diese Gene haben..komisch..
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17.05.2010 16:59 Uhr von Pummelluff3
 
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Wenn die Gene nicht ordentlich durchgewürfelt werden bilden sich nunmal mithilfe der Evolution nach einigen Jahrhunderten/-tausenden typische Eigenschaften aus, die nur auf ein bestimmtes Volk zutreffen.

Und da das liebe Tibet ja recht abgeschieden liegt bleiben die Tibeter nunmal "reinrassig"

In diesem Fall halte ich den Begriff der Rasse sogar angebracht, da es sich um ein eigenes Volk, mit eigenen typischen Merkmalen handelt und sich keine "fremde" Eigenschaften mit reingemischt haben.
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17.05.2010 17:16 Uhr von freax
 
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@Klassenfeind: Nein, komisch finde ich das nicht. Im Gegenteil, es ist ein schöner Beweis für Evolution und gegen einen Gesamtplan der Natur (aka Gott), denn sonst hätten auch andere Völker, die unter ähnlichen Bedingungen leben, ebenfalls diese Fähigkeit entwickelt.

So bleibt es dabei, dass Evolution ein Zufall ist. Es entsteht eine zufällige Mutation und entweder sie bewährt sich und setzt sich in Folge durch, oder sie ist nicht gut und stirbt aus. Das ganze ist ein gigantisches, auf tausende oder sogar millionen Jahre angelegtes Try & Error Spielchen mit faszinierenden Ergebnissen, nicht mehr und nicht weniger.
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17.05.2010 18:18 Uhr von Goldberg065
 
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@freax
bitte wo ist da ein Beweis gegen Gott xD Ich gebe dir ein Tipp, dass ist deine ganz persönliche Interpretation dieser Entdeckung... Ich denke es ist ein interessante Entdeckung, die uns in Zukunft eventuell noch etwas nutzen könnte, ich halte es für eine arrogante Anmaßung, hier wieder irgendwelche Beweise für bzw. gegen Gott herauszuziehen und irgendwo nur noch peinlich. Außerdem ist deine Zusammenfassung von Evolution, die du uns ja unbedingt mitteilen musstest, um uns zu beweisen wie ach so gescheit du bist, eine recht oberflächliche Zusammenfassung der Prozedur, die jeder Mensch, der die Grundschule besucht hat kennen dürfte...
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17.05.2010 18:37 Uhr von freax
 
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@Goldberg: Dies hier ist ein Forum, dort posted man seine Meinung, was ich getan habe. Was du da hineininterpretierst ist dann wiederum deine Sache.

Das meine o.g. Zusammenfassung von Evolution sehr rudimentär ist weiß ich durchaus, dadurch wird sie aber nicht falsch und für das Verständnis der News und meines Kommentars reicht sie vollkommen aus. Es ging darum klarzustellen, dass Evolution keine gerichtete Entwicklung ist, in der man sich einen Ingenieur vorstellt, der aktiv an einem Problem arbeitet und alles weitere würde den Rahmen hier sprengen.

Im weiteren halte ich es weder für anmaßend noch peinlich einen Gott zu negieren. Als Atheist glaube ich eben an die Nichtexistenz von Gott, genauso wie all die Schafe in den Herden irgendwelcher "Glaubensführer" an seine Existenz glauben. Ich bin eigentlich auch der Meinung, dass man dies nicht mehr extra beweisen müsste, da die Gründe für Glauben so langsam ausgehen dürften, die Masse an Gläubigen beweist jedoch das Gegenteil.
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17.05.2010 21:38 Uhr von Rechthaberei
 
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Wieso spricht man vom Dach der Welt? Richtig wäre schließlich Hochplateau der Welt.
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20.05.2010 23:09 Uhr von kirgie
 
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@Goldberg065: wenn Gott alle Menschen erschaffen hat und den Tibetern die modifizierten Gene verpasst hat damit sie dort leichter leben können, wieso haben dan die Menschen in den Anden diese Gene nicht bekommen?
A. er ist grausamm und pervers, mit einem abgedrehten Sinn für Humor und wollte nur sehen wie die "nichtangepasten" Menschen sich in den Anden quälen
B. der Mensch wurde nicht von Gott erschaffen
C. Gottes wege sind unergründlich (Standardantwort wenn man mal nicht weiter weiß)

D. es gibt einen Gott aber die Christen glauben an den falschen weil die "ungläubigen" Tibeter bevorzugt behandelt werden


PS mit Logik braucht man mit den Glubigen nicht argumentieren, den sie glauben einfach statt zu denken :P
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12.06.2010 17:43 Uhr von EduFreak
 
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@kirgie: und die "ungläubigen" glauben zu wissen, da gibt es eben nichts zu argumentieren, atheismus und jede form von theismus sind nur weltanschauungen und niemand kann da irgendwie etwas beweisen bzw. widerlegen, also komm mal von deinem arroganten ross runter.

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