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Rotes Meer: Rekord-Taucherin stirbt in 147 Metern Tiefe

Brigitte Lenoir hatte ein Hobby: Das Tauchen. Die 40-Jährige hatte schon vergangenem April einen Tiefseetauch-Rekord aufgestellt, als sie im Genfersee über 150 Meter tief getaucht war.

Doch vergangenem Freitag passierte ein Unfall. Brigitte verstarb in 147 Metern Tiefe, als sie mit ihrem Begleiter Pascal Bernabé im Roten Meer tauchte.

Der Grund für den Tod soll ein kaputtes Sauerstoffventil sein, was sie zu viel Sauerstoff auf einmal einatmen ließ. Solche Defekte sind normalerweise die Ausnahme. Brigitte hinterlässt einen zehnjährigen Sohn.


WebReporter: DarkInvader
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Taucher, Rotes Meer
Quelle: www.blick.ch
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41 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2010 12:06 Uhr von saber_
 
+19 | -6
 
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das ist natuerlich tragisch.... ich kenn mich zwar mit tauchen nicht so aus - wunder mich jedoch das keine fail-safe-systeme eingebaut sind?

also wenn eins ausfaellt kommt das naechste zum tragen?

zumindest ich persoenlich wuerde mein leben nicht nur von einem kreislauf abhaengig machen...

[ nachträglich editiert von saber_ ]
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17.05.2010 12:06 Uhr von Dracultepes
 
+143 | -20
 
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Tja weil Madame Rekorde brauchte wächst der Sohn ohne Mutter auf.
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17.05.2010 12:17 Uhr von EvilMoe523
 
+14 | -4
 
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@ Saber: Kenn mich mit dem Tauchen und der technik zwar auch kein Bischen aus, aber was soll der 2. Kreislauf bzw. ein Sicherheitssystem machen, wenn durch einem Fehler zuviel Sauerstoff abgegeben wird? Andersrum hätte ich es ja noch verstanden aber so... :) Man kann im Falle eines Falles dem Taucher ja nicht wieder Sauerstoff entziehen oder?
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17.05.2010 12:22 Uhr von Nemes1s
 
+10 | -0
 
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Risiko-Bewusstsein Jeder der einem solchen Hobby nachgeht, sollte sich den Risiken bewusst sein.

Für mich ist es fraglich, ob man soetwas unbedingt tun muss, wenn man einen 10 jährigen Sohn hat, auch wenn man mit diesem Unfall, wie es aus den News hervorgeht, wohl eher nicht rechnet.

Aber jeder der einem Hobby nachgeht, und diesem vllt auch mehr oder minder erfolgreich, wird wissen, was es für einen Reiz mit sich bringt, die Grenzen auszutesten.

Mein Beileid an den Hinterbliebenen.
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17.05.2010 12:24 Uhr von jpanse
 
+21 | -0
 
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Dracultepes: Wo er recht hat.

Bei uns hat es auch nen 30 Jährigen Familienvater durch die Bushaltestelle gehauen. Das Motorrad ist obendrüber geflogen.
Der ist gefahren wie ein Schwein...das hat er jetzt davon...Wenn man schon Kinder hat sollte man sich auch die Verantwortung ihnen gegenüber eingestehen und unnötige Riskiken vermeiden...
Wenn keiner da ist den es interessiert was mit dir ist, da ist eben wieder einfach nur ein Arbeitsplatz frei geworden, aber bei der Verantwortung gegenüber den eingenen Kindern...sorry das versteh ich nicht. Mein Schwager hat sein Motorrad auch verkauft als seine 2 unterwegs waren...besser ist das...

[ nachträglich editiert von jpanse ]
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17.05.2010 12:29 Uhr von Azeruel
 
+11 | -23
 
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17.05.2010 12:34 Uhr von Faceplant
 
+13 | -4
 
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Muss Dracultepes wie einige andere hier zustimmen: Ich frage mich, wie man seinen Kommentar nur rot machen kann? Der ist vollkommen korrekt und nachvollziehbar.

@Azeruel: Das kann man nicht miteinander vergleichen oder wirfst du dich jedes mal an der Haltestelle vor den Bus? Es gibt Unfälle, die passieren rein aus Zufall und es gibt Unfälle, die werden nahezu provoziert.

Ich finde es jedenfalls ziemlich verantwortungslos von der Verstorbenen.
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17.05.2010 12:34 Uhr von maretz
 
+3 | -1
 
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hmm: also ok, muss natürlich nicht sein das man sich in unnötige Risiken begiebt. Aber wenn ich hier schon wieder lese (-> jpanse) von wegen das man nicht mal mehr Motorrad fahren sollte? Darf man denn noch zu Fuß gehen? Man muss nur gucken wie extrem man das macht - und dann kann man auch sein Hobby weiterhin machen. Egal ob nun Tauchen, Motorrad fahren oder was auch immer -> solang das Hirn eingeschaltet ist und man eine gewisse Vorsorge trifft ist das m.E. noch erlaubt.

Und ich denke auch die gute Frau wird nicht einfach so ins Wasser gesprungen sein "och, gucken wir mal wie es läuft". Ist natürlich traurig - aber eben nur ein Unfall. Genauso hätte die auch beim Schwimmen im Schwimmbad nen Krampf bekommen können und geht da unter. Oder eben nen Sekundenschlaf beim Autofahren... Nur weil man Kinder hat kann man das Leben nicht komplett sicher machen!
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17.05.2010 12:36 Uhr von jpanse
 
+6 | -0
 
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Wir reden hier nicht von 20m: Die ist 150 Meter getaucht...das ist schon Risiko...
Außerdem vergleichst du Äpfel und Birnen...Im Auto habe ich noch eine kleine Restsicherheit. Wenn der Karren nicht gerade 20 Jahre alt ist. Auch hier kann ich Risikomanagement betreiben wie du es so schön umschreibst. Man hat vieles nicht in der Hand, aber es gibt Dinge die man steuern kann.

Das verhält sich wie mit BungeeJumping...muss ich auch nicht haben, oder Fallschirm springen...Das ist nicht lebensnotwendig, außer man muss so zur Arbeit gelangen...^^
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17.05.2010 12:41 Uhr von bluecoat
 
+4 | -2
 
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armes kind ich drücke dem kind mein tiefstes bedauern zu einer derart unverantwortlichen mutter aus ! egoistin!

..ich liebe auch den sport, aber seit ich nen sohn habe habe ich mein leben der neuen verantwortung angepasst!
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17.05.2010 12:44 Uhr von Azeruel
 
+3 | -11
 
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@maretz: Nein, es geht schlicht und einfach um Risikomanagement. Die Leute regen sich auf weil sie ein wohl zu großes Risiko eingegangen ist... Jeder Mensch geht sobald er sich in ein Auto setzt ein zu hohes Risiko ein, schlicht und einfach weil es Risikofreiere alternativen gibt.

Klar gibt es Risiken beim Tauchen, genauso wie beim häkeln, Kochen, Surfen, Skateboard fahren und weiß gott noch was... aber man darf nicht darüber urteilen wenn man selbst nicht besser ist und eben ganz bewusst aus reinen bequemlichen Gründen die alternative mit mehr Risiko auswählt.

Edit @aspartam_gift: siehe oben. Es geht nicht darum das Risiko ihres Tiefseetauchens an sich zu bewerten, es geht darum dass hier leute verurteilt werden obwohl man selber nicht besser ist.

[ nachträglich editiert von Azeruel ]
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17.05.2010 12:49 Uhr von jpanse
 
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Danke Er ist einfach lernresistent ^^
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17.05.2010 12:54 Uhr von craschboy
 
+3 | -0
 
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Für alle Interessierten: die ggf. eine Erläuterung brauchen: Lest euch die 3 wichtigsten physikalischen Gesetze zum tauchen durch.
Gesetz von Dalton
Gesetz von Boyle
Gesetz von Henry
Das Wissen um diese einfachen Gesetze ist das A und O beim tauchen.

Ich kenne die Ausrüstung der Frau nicht, gehe aber davon aus, dass sie fertig gemischte Flaschen an der Leine hatte. Vielleicht hat Sie ein falsches Gemisch auf falscher Tiefe eingeatmet. Für die Flaschen ist aber jeder Taucher selbst verantwortlich. Tragisch und traurig zugleich.
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17.05.2010 12:54 Uhr von jpanse
 
+1 | -1
 
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Originell: Irgendwann wirkt es einfach nur noch peinlich...
Wenn ich sehe wie manche im fortgeschrittenen Alter rumlaufen wird einem Speiübel...Das sind so Dinge mit denen man sich abfinden muss. Würdevoll älter werden ist eines davon...

Ich bin selber mal voll ins Fettnäpfchen getretetn..Eine Ex von mir kam mit Ihrer Mutter an und ich habe doch gleich gefragt "Und wer ist Deine Freundin" ^^

Ich meine man kann ja tauchen, oder Motorad fahren, aber dann doch nicht mit voller Risikobereitschaft...
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17.05.2010 12:56 Uhr von JustRegistered
 
+1 | -5
 
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da ist ihr: der arsch wohl auf grund gegangen^^ RIP^^
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17.05.2010 13:18 Uhr von totseinmachtimpotent
 
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muss Dracult recht geben: wie kann man so dumm sein, du hast einen 10 Jährigen Sohn daheim und machst auf Jung und cool. sowas von dumm, wegen der hat der Junge jetzt keine Mutter mehr und wächst womöglich als weise auf. Man kann mit nem 10 Jährigen Sohn doch nicht jedes Risiko eingehen das man will.

der arme tut mir leid. Klar kann man nicht jedem Risiko aus dem weg gehen autofahren ist ja auch gefährlich, aber man kann zumindest mit so Bungee oder Tieftauchen aufhören, viele lassen sogars Motorrad fahren, kenn sogar leute die wollten nicht mehr Skifahren^^ okay risiko beim skifahren zusterben ist auch gering aber hier sieht man dass man als eltern wirklich mal mehr an den sohn denken sollte als an seinen spaß, aber sie musste sich wohl immer und immerwieder beweisen :( armer junge
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17.05.2010 13:20 Uhr von Pummelluff3
 
+4 | -2
 
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Mal als "Experte": Wenn das Ventil zu viel Sauerstoff durchlässt steigt auch der Sauerstoffpartialdruck mit an. Auf dieser TIefe führt sowas unweigerlich zu einem "Tiefenrausch" und/oder zur Bewustlosigkeit.

Warum sie kein Risikomanagment betrieben hat?
Wahrscheinlich hat sie das sogar, aber wenn ihr Rebrather zuviel Sauerstoff "pumpt" merkt man als Taucher erst etwas wenn es leider schon zu spät ist.

Was mich aber mal interessieren würde:
Warum hat ihr Tauchpartner nicht eingegriffen, bzw. wie er gehandelt hat
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17.05.2010 13:28 Uhr von Dr.G0nz0
 
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Risiko? Da hier ja offenbar soviele Experten anwesend sind ...

Wie hoch ist denn das Risiko bei einem solchen Tauchgang zu sterben?
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17.05.2010 13:34 Uhr von derSchmu2.0
 
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@Pummeluff: Sie ist wohl abgesackt, als sie das Bewusstsein verlor.
Evtl tiefer gerauscht, weil sie mit der Lunge tariert hat oder sich einfach so an der Leine festgehalten hat.

Bei solchen Tieftauchgaengen muss man ja schon die Zeit auf maximaler Tiefe vorrechnen, um dann noch genug Luft fuer den Aufstieg inkl. diverser Gemische haben. Evtl hatte der Mann keine Chance hinterher zu tauchen, ohne seine eigenen Dekozeiten zu gefaehrden. Dann haette auch der Junge wohl gaenzlich ohne Eltern dagestanden.

Nichtsdestotrotz, es gibt Arten der Freizeitgestaltung, die den Tod heraufbeschwoeren koennen....von mir aus gehoert da auch Zug fahren zu. Aber elterliche Verantwortung geht auch soweit, solche Dinge weitestgehend zu unterlassen....warum sonst sind alle dafuer, waehrend der Schwangerschaft Tabak und Alkohol sein zu lassen...schadet dem Kind auch, fast genauso wie das Fehlen von Elternteilen...

@Gonzo...

also ich wuerde sagen, das Risiko ist ab 50m Tiefe hoeher, als auf 20m Tiefe.
Auch wenn der groesste Druckunterschied von 0m-10m liegt, so kommen doch in groesseren Tiefen einige mehrere Faktoren hinzu:

-Tiefenrausch aufgrund falscher Mischungen
-Zu wenig Luft aufgrund falscher Planung
-Zu wenig Luft, weil Stufen einfrieren
-Probleme beim Tarieren->Notaufstieg ohne Atemgeraet unmoeglich
-In sonstigen Notfaellen verhindert die Dauer des Aufstiegs inkl. Dekostufen eine schnelle Versorgung
-Unterstuetzung durch Taucherkollegen in Notfaellen schwieriger (hoeherer Druck und eingeschraenkte Denkfaehigkeit)

Da gibts wohl noch einige andere Probleme, die mir im Moment nicht einfallen, ich weiss aber aus eigener Erfahrung,dass ein Notaufstieg aus 50m weitaus mehr Konsequenzen nach sich zieht, als ein Notaufstieg aus 15m.

Waere die Taucherin mit ihrem Sohn auf Unterwasserschau im 10-20m Bereich gegangen haetten beide was davon gehabt...

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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17.05.2010 13:42 Uhr von Cybertronic
 
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Das: Interessiert mich wie ein zerbrochenes Sandkorn in der Sahara :-)
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17.05.2010 13:46 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@derSchmu2.0: Du hast meine Frage nicht richtig verstanden...

Ich wollte wissen wie hoch das Risiko ist bei einem solchen Tauchgang zu sterben. Beispielsweise im Vergleich zu einem Autounfall.

Die meisten Leute hier tun nämlich so, als wäre dieses Risiko besonders hoch gewesen.

Ich habe da jedoch meine Zweifel.
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17.05.2010 13:58 Uhr von derSchmu2.0
 
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@Gonzo asoa im Vergleich zu einer Autofahrt...
Hmm da liegen mir keine statistischen Werte vor aber ich will es mal so formulieren. Nehmen wir mal an es liegt sowohl ein Tauchunfall vor, als auch ein Autounfall. Bei dem Tauchunfall handelt es sich um eine extremere Variante (wie hier der Tieftauchgang). Dann duerfte die Wahrscheinlichkeit lebend geborgen (sagt man da eigentlich bergen?) zu werden beim Autounfall hoeher liegen, als beim Tauchunfall (wir nehmen einen durchschnittlichen Autounfall, keinen Panzer und kein LKW). Der Vergleich mag da ein wenig hinken, weil extreme Taucher gibts wohl genauso haeufig/selten, wie extreme Unfaelle mit LKWs etc. Von daher ist wohl die Ueberlebenschance in beiden Faellen gleich...

Die Frage ist eher, was ist noetiger, ein Tauchgang in grosser Tiefe oder eine Autofahrt. Hinter einer Autofahrt kann noch eine gewisse produktive Leistung liegen (Transportieren von Guetern oder Personen). Hinter dem Tauchgang liegt eigentlich nur eine Leistung, die aber nicht direkt was Produktives zur Gesellschaft beitraegt.

Die Risiken also einen Tauchunfall zu ueberleben sind wohl ebenso hoch, wie bei einem Autounfall. Ja in flacheren Tiefen koennten die Risiken sogar noch kleiner sein, als beim Autounfall, da wohl die unsicheren Faktoren bei einem Tauchgang groesstenteils der eigenen Kontrolle unterliegen. Beim Strassenverkehr kommen da wohl noch viel mehr externe Faktoren dazu.

Die Frage ist nur, muss man sich gewissen unsicheren Faktoren absichtlich aussetzen oder lassen sich diese vermeiden?
Bei einer Autofahrt ist das wohl seltener moeglich, als bei einem Tieftauchgang...
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17.05.2010 14:15 Uhr von aaargh
 
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Nix für ungut: Verlangt ihr hier Selbstaufgabe wenn man ein Kind hat?

Es gibt weitaus gefährlichere Hobbys als das, die von Eltern(teilen) ausgeführt werden.

Niemand muss sich daheim eingraben, weil er ein Kind hat.

ABgesehen davon wird die Dame schon ne Lebensversicherung gehabt haben, dass der kleine jetzt deutlich besser dasteht als ihr Weltverbesserer.
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17.05.2010 14:21 Uhr von maretz
 
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@Azeruel / jpanse: Ihr redet vom Risiko-Management. Das ist einfach so gesagt wenn man eben kein spezielles Hobby hat oder keinen speziellen Beruf.

Was ist denn für "euch" ein hohes Risiko? Ich bin z.B. leidenschaftlicher Motorradfahrer. Im allgemeinen recht ruhig - aber ich kann der kleinen auch mal den zweiten Gang geben und dann gehts auch mal flotter vorwärts. Dabei glaube ich das es nahezu egal ist ob ich mit nem Auto mit 200+ in nen LKW reinnagel - oder mit nem Mopped. Das Ergebnis ist mit 99,9% dasselbe. Nach eurer Meinung müsste man aber soweit man nen Kind hat auch auf sein Hobby verzichten nur weil es gefährlicher ist... D.h. Klettern usw. -> alles "Risiko-Sportarten" die man nicht mehr machen kann/darf. Das Problem an der Kiste: Wenn man mir das Mopped weg nimmt dann leidet die Stimmung nunmal. Vergleicht das mal mit jemand der Fussball-Fan ist und der plötzlich kein Fussball mehr gucken darf. Dessen Stimmung wird auch extrem sinken...

Ihr redet hier in diesem Fall auch nicht von jemanden der zum ersten mal getaucht ist - sondern die gute Frau hatte schon den ein- oder anderen Tauchgang hinter sich. D.h. die hat die nötige Erfahrung, das Wissen und vermutlich auch die Vorsicht gehabt. Nur eben einfach einen Unfall. Und genau dieser kann einem auch passieren wenn man morgen über die Straße geht - man hat die Erfahrung (man guckt nach Links & Rechts), man hat das Wissen (ich muss warten bzw. teils sogar "ich müsste die 50 meter zur Ampel laufen") - und geht los. Leider hat man einfach den einen PKW übersehen - und das wars...

Von daher: Ich könnte eure Aufregung verstehen wenn hier nen Anfänger meint er geht gleich mal auf Tiefsee-Tauchen. Bei jemanden mit entsprechender Erfahrung ist das aber einfach nur nen Unfall - und da kann ich die Person nicht als schlechte Mutter o.ä. hinstellen weil die ihrem Hobby nachgeht. Denn die nächste Mutter steigt beim Fensterputzen auf nen Drehstuhl und bricht sich da den Hals...
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17.05.2010 14:52 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@derSchmu2.0: Deine Logik verwirrt mich.

Sollte ich als Familienvater jetzt lieber mit dem Auto fahren (höheres Unfallrisiko, aber bessere Überlebenschance) oder mit dem Flugzeug fliegen (geringeres Unfallrisiko, höhere Chance umzukommen)?

Und ist der Vater, der auf dem Weg zur Apotheke (um Medikamente für sein Kind zu kaufen) stirbt, ein besserer Mensch, als der Vater, der beim Wochenendausflug mit den Kumpels das Zeitliche segnet?


Jedenfalls finde ich dieses "Ach die dumme verantwortungslose Alte ist selber Schuld" was viele hier von sich geben ein wenig abstossend, muss ich sagen.

[ nachträglich editiert von Dr.G0nz0 ]

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