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F1: Mercedes akzeptiert FIA-Entscheidung nicht - Protest hat aber keine Chance

Wie ShortNews bereits berichtete, wurde Michael Schumacher um sechs Plätze nach hinten gesetzt, nachdem er in einer Safety-Car-Phase den Spanier Fernando Alonso überholte.

Mercedes hat nun offiziell Einspruch gegen die Bestrafung seines Fahrers eingelegt.

Da es sich allerdings um keine richtige Zeitstrafe, sondern um eine Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse handelte, wird der Einspruch des Teams wohl nichts einbringen. Gegen Durchfahrtsstrafen kann man nämlich keinen Einspruch einlegen.


WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Formel 1, Mercedes, Protest, Chance, Entscheidung, FIA
Quelle: www.motorsport-total.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2010 20:13 Uhr von Magier47058
 
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16.05.2010 20:40 Uhr von Simon_Dredd
 
+27 | -3
 
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@ Autor: Es geht dabei ja auch nicht um den Einspruch an Sich, sondern um Klarzustellen, dass man mit dem Urteil nicht einverstanden ist und es nicht Kommentarlos akzeptieren will, zumal das Regelwerk mehr als schwammig ist und man es durchaus anders hätte interpretieren können.
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17.05.2010 02:03 Uhr von nma
 
+30 | -1
 
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Also ich seh da nichts Schwammiges:

Zuerst einmal defniert Punkt 2.9.2 des Anhangs H ("Recommendations for the supervision of the road and emergency services") die Safety-Car-Linien 1+2 und wo diese auf einer Strecke zu finden sind.

In den eigentlichen "Fomula-1-Sporting-Regulations" finden sich dann die Regeln zum Verhalten beim Einsatz des Safety Cars und auch die Flaggenbedeutungen.

Dort heißt es zwar tatsächlich in Punkt 40.13, falls ein Rennen in der Safety-Car-Phase beendet würde, dieses in der letzen Runde die Strecke verlassen und die Rennteilnehmer die karierte Flagge passieren müssen ohne zu überholen.

ABER: Wenn die fest definierte Meldung "Safety Car in this Lap" erscheint, die Beleuchtung erlischt und grüne Flaggen geschwenkt werden, dann wurde das Rennen eben NICHT in der Safety-Car-Phase beendet.

Denn diese drei Dinge (Meldung, Beleuchtung + Flaggen) sind fest definierte Signale für die Freigabe des Rennens. Durch die Neuregelung der Überholmöglichkeit bereits ab der Safety-Car-Linie 1 (und nicht wie früher der Start-Ziel-Geraden) war Schumachers Manöver durch das Regelwerk gedeckt.

Hätten die Rennkommissare das Rennen wie in Punkt 40.13 angedacht innerhalb der Safety-Car-Phase beenden wollen, hätten sie diese einfach nicht aufheben dürfen, sondern trotz Abbiegenlassens des Safety-Cars weiterhin dessen Beleuchtung eingeschaltet und gelbe Flaggen geschwenkt lassen müssen.

Die tatsächliche Vorgehensweise hat aber nunmal zur Beendigung der Safety-Car-Phase geführt und die Strecke damit freigegeben.

Da die Flaggenfarben und Meldungen auf den Zeitmonitoren in ihren Bedeutungen fest definiert sind, gibt es da auch im Grunde keine Diskussion

Meldung "Safety Car deployed" + Safety-Car-Beleuchtung an + Gelbe Flaggen = Überholverbot.

Meldung "Safety Car in this lap" + Safety-Car-Beleuchtung aus + Grüne Flaggen = Strecke frei gegeben (Überholen erlaubt ab Safety-Car-Linie 1).

Wenn die Rennkommissare also etwas anderes haben durchführen lassen, als sie eigentlich wollten, dann ist das im Zweifel deren Fehler, der nicht einem Fahrer und/oder Team anzulasten ist. Signale erkennen gehört nämlich zum Rennsport dazu, Gedankenlesen nicht.

[ nachträglich editiert von nma ]
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17.05.2010 08:43 Uhr von Simon_Dredd
 
+1 | -3
 
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@nma: ein PLUS von mir!!

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