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Berlin: Anzeige wegen Hausverbot für Dealer im eigenen Dönershop

Isa Öztürk (30) besitzt einen Döner-Imbiss in Berlin Kreuzberg. In diesem Jahr gab es schon zehn Razzien in seinem Döner-Shop, weil mutmaßliche, schwarzafrikanische Dealer bei ihm aßen. Sein Umsatz ist wegen den Polizeieinsätzen bereits um 50 Prozent zurück gegangen.

Um seine Ruhe zu haben, verbot er Schwarzen generell das Betreten seines Geschäftes. Umgehend wurde er aufgrund des Hausverbotes wegen rassistischer Beleidigung angezeigt. "Um Himmels Willen, ich bin doch kein Rassist. Ich wusste mir nicht anders zu helfen.", so Öztürk.

Letztendlich gab er nach und hob das Hausverbot vor wenigen Tagen auf. Sonntagnacht fand wieder eine Razzia in seinem Laden statt.


WebReporter: Gumboots
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Berlin, Anzeige, Döner, Dealer, Hausverbot
Quelle: www.bz-berlin.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2010 19:22 Uhr von Gumboots
 
+36 | -8
 
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Ein schwieriges Thema.
Aber es gilt doch immer noch das Hausrecht.
Schlimm, wenn ihm nicht erlaubt wird, sich vor geschäftschädigenden Kunden zu schützen.
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16.05.2010 19:40 Uhr von Gumboots
 
+38 | -6
 
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Unfair: Bei den Dealern kann man keine Moral oder Anstand erwarten.

Ich finde es aber unfair von der Polizei, sich die Dealer in seinem Laden zu greifen.

Warum fangen sie die Typen nicht draussen ab, sondern zerstören ihm mit diesem Vorgehen seine Geschäftsgrundlage ?

Vielleicht sollte er sich mal an entsprechender Stelle beschweren.
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16.05.2010 19:51 Uhr von Bud_Bundyy
 
+11 | -15
 
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@Autor: Klar das Hausrecht steht über jeglichen Grund- und Menschenrechten!
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16.05.2010 19:58 Uhr von Immer_wieder_gerne
 
+12 | -3
 
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Vielleicht: könnte er ein Schild an die Tür hängen: "Drogendealer müssen draußen bleiben, es wird sonst sofort die Polizei informiert!".
Ich bin mir sicher, dass das die Polizei etwas milde stimmt und sie nicht jeden 2. Tag seine Döner-Bude stürmen, gell?
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16.05.2010 20:01 Uhr von supermeier
 
+10 | -6
 
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Nicht wegen der Hautfarbe: wegen der Nase muss er das Hausverbot erteilen, so schwer kann das doch nicht sein.

Äy, du kommst hier net rein.
Warum net?
Deine Nase ist scheiße Alder.

Schon klappt das mit dem Hausverbot ohne Rassismus aber mit Hausrecht.
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16.05.2010 20:01 Uhr von cong0
 
+20 | -1
 
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hmm scheinen mir aber auch nicht sonderlich intelligente dealer zu sein, wenn die ständig am selben ort rumhängen.. besonders nach unzähligen razzien!?
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16.05.2010 20:21 Uhr von chrisichrisn
 
+8 | -2
 
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@ Gumboots: -´´Vielleicht sollte er sich mal an entsprechender Stelle beschweren.´´

gut umschrieben.
aber die entsprechende Stelle muss noch erfunden werden!
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16.05.2010 20:38 Uhr von Gumboots
 
+10 | -2
 
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@ chrisichrisn: Ich denke ein Gespräch mit dem Chef der zuständigen Polzeidienststelle könnte hilfreich sein.

Wenn da nichts geht, hilft es vielleicht sich an den Bürgermeister zu wenden.

Und wenn dann noch immer nichts geht würde ich zum Anwalt gehen.

[ nachträglich editiert von Gumboots ]
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16.05.2010 21:00 Uhr von thiele99
 
+5 | -4
 
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Kan ich also: jede Diskothek anzeigen bei der der Türsteher mich nicht einlassen will?
Ich dachte es gibt sowas wie Hausrecht, oder hat es der Polizei so besser gepasst da diei immer wussten wo die eine Razzi amachen können ohne lange zu suchen??
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16.05.2010 21:14 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -3
 
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@ Metallpresse: Jo aber eben nicht für eine Volksguppe "Rasse"...
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16.05.2010 21:20 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -4
 
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Er könnte ja seine Dönerbude ganz schliessen das hat mal ein Stuttgarter Kneipenbesitzer auch versucht, nachdem er sich nicht mehr zu helfen wusste. Danach wurde er von der Polizei quasi gezwungen die Kneipe weiterzuführen, damit ihnen die Dealer nicht abhanden gehen.
An seiner Stelle würde ich tatsächlich nach einer neuen Lage suchen.
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16.05.2010 21:30 Uhr von Frankenaffe
 
+5 | -1
 
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Blöde Situation: Wenn er selbst die Polizei ruft wird sich die Begeisterung bei den Dealer in Grenzen halten und das kann er auch schnell büßen. Wenn er pauschal keine Schwarzafrikaner rein lässt verstößt er gegen die Menschwürde.

Wie wäre es mit der Polizei zu reden und einfach einen Polizeibeamten eine Zeit lang rein zu setzten?
Das dürfte weitere Dealer abschrecken und der Polizist kann ja derweil Bürgernahe Auskünfte erteilen oder so etwas in der Art. Und die Kosten 2-3 Wochen einen Beamten da rein zu setzten halten sich jetzt auch in Grenzen. Zugleich zeigt es das die Polizei mit den Bürgern gegen die Dealer gemeinsam vorgehen will.

Aber es stimmt schon das man das Problem damit nur verlagert (andere Dönerbude, in die nächste dunkle Ecke etc.) und die Honeypot Strategie hat ja inzwischen auch die Polizei begriffen. Lieber irgendwo keine Kamera aufstellen und so Einblicke in die Struktur der Dealer bekommen um an die Hintermänner heran zu kommen.

Aber die Frage bleibt ja wieso die Dealer da immer wieder hin gehen wenn dort bereits so viele erwischt wurden. Muss ja auch einen Hintergrund haben. Vielleicht werden Sie ja von einen international agierenden Dönerkonzern dort hin geschickt um die Bude aus dem Markt zu drängen? ;-)
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16.05.2010 21:53 Uhr von dragon08
 
+4 | -3
 
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Er sollte wiklich ein Schild machen etwa so:


"Drogendealer , kommt Ihr hungrig duch die Tür,
glaubt Mir , dann ist die Polizei , aber ohne Hunger , auch bald hier"

Er hat es nicht leicht , bei solcher Kundschaft .

.
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16.05.2010 22:02 Uhr von Basstard1
 
+1 | -3
 
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Vllt hat es sich für ihn auch einfach nicht rentiert weil die Schwarzen am meisten Döner gekauft haben. :X
Aber ne Lösung für ihn muss da gefunden werden.
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16.05.2010 23:54 Uhr von Klassenfeind
 
+1 | -2
 
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Die Welt: ist bekloppt !!...
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16.05.2010 23:55 Uhr von mysteryM
 
+3 | -1
 
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shit happens wie er´s macht .....
macht er´s verkehrt....!!!
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17.05.2010 07:11 Uhr von maretz
 
+1 | -1
 
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tja: die Lösung ist ganz einfach: Jeder Ladenbesitzer darf selbst entscheiden wem er was verkauft. Und wenn er wegen der Leute ständig Probleme hat dann braucht er denen nix mehr verkaufen...

Und ich kann durchaus nachvollziehen das der da Kunden verliert. Wenn ich gemütlich nen Döner oder sonstwas esse und dabei dann erstmal in ne Kontrolle komme ist das schon nervig. Kommt das beim zweiten Mal vor dann ist der Laden für mich def. gestorben...
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17.05.2010 10:06 Uhr von Keltruzad1956
 
+0 | -3
 
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Ich stell mir das jetzt ma so vor: Abends, halb 10 in Berlin-Kreuzberg,

knusprig heiß dreht sich das Hammel und Putenfleisch auf den Dönerspießen - man sitzt mit gedämpfter orientalischer Musik bei Tee, Ayran und Döner bei Isa Öztürk und und tauscht sich aus - sozial wie geschäftlich, hehe.

BÄM wird die Tür ausn Angeln gewemmst, 12 SEK Beamte kaschen sich die schwarzen Kunden, verschnüren sie mit Kabelbindern und während dessen die schwarzen Dealer auf den Fliesen ihre Kreise drehen und ihre Unschuld beteuern, bestellen die Jungs vom SEK:
"Joar, 12 Döner, 3 mit Scharf, 10 mit Weiß, 6x Pommes Schranke und 2 Ayran und 6 Cola - achja, ne Tüte zum Mitnehnmen wäre nit übel - sonst suppen uns die Dinger ja aufffe Sitze im Auto - bis nächste Woche Isa :)"

Puahahaaar, ich lach mich wech ey. Rausschmeißen soll er das asoziale Pack, welches ihm die Bude kaputt macht.
Fertig!
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17.05.2010 10:48 Uhr von Nothung
 
+0 | -0
 
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das würde helfen: http://www.hanfjournal.de/...
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17.05.2010 11:00 Uhr von DarioBerlin
 
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Wie gut du dich auskennst Nothung.

In Kreuzberg ist Hanf nun wirklich nicht mehr das Problem.
Eher Heroin und Crack. Könnt mich irren, aber sein Laden ist
höchstwahrscheinlich ganz in der Nähe vom Kottbusser Tor.

Geh mal hin, schau es dir an !
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17.05.2010 11:19 Uhr von Mathew595
 
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Dieser: dönnerladen ist Hauphandelsplatz für drogen wie für Fisch der Hamburger Fischmarkt
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17.05.2010 13:27 Uhr von deXXi
 
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Kann sich die Polizei doch sparen einfach den Mann seinen Gewinn ausbezahlen und die Dönerbude selbst führen. Schon sparen die siche die ständigen fahrten zu der Bude und kassieren die Dealer direkt ab. :)
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17.05.2010 14:03 Uhr von SmileToday
 
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@ maretz: "die Lösung ist ganz einfach: Jeder Ladenbesitzer darf selbst entscheiden wem er was verkauft. Und wenn er wegen der Leute ständig Probleme hat dann braucht er denen nix mehr verkaufen..."

Neh, so einfach ist es eben nicht: Es gibt ein *paar* dunkelhäutige Leute, die mit Drogen dealen, sich gelegentlich dort im Imbiß aufhalten und eigentliches Ziel der Razzien sind. Dafür kann man ja nicht pauschal *alle* bestrafen, die zufällig dunkelhäutig sind und dort was essen wollen. Ist letztlichnichts anderes als Sippenhaft, ähnlich wie: Du bist Deutscher? Dann mußt Du Nazi sein!

Unbestritten hat Herr Öztürk aber ein Problem, für das er nix kann. Die Polizei wiederum muß natürlich in erster Linie Verbrecher dingfest machen (und Drogendealer gehören ganz klar zur besonders fiesen Sorte!). Soll sie im Interesse eines einzelnen Dönerstandes lieber ein paar Drogendealer laufen lassen? Is´ halt nich´ easy...

Ich würde mir aber zumindest wünschen, daß die Polizei nicht nur dem Rassismus-Verdacht nachgeht, sondern mit dem Imbißbetreiber zusammen an einer Lösung arbeitet.
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17.05.2010 14:31 Uhr von gaziantepli
 
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Wenn man naiv ist: Wenn man Naiv ist wie ich, macht ein Laden in einer Gegend auf wo viele Drogenabhängige und Nutten rumlaufen. Dann kann man nicht verhindern, dass die immer in den Laden rein kommen. Ich als gläubiger Moslem kannte keine solche Stellen und wusste auch nicht dass es sowas auf offener Straße getrieben wrid. Dann kamen viele komisch aussehende Frauen und Männer in den Laden. Essen bekamen sie aber wenn ich sagte, dass bei mir keine alkoholische Getränke gibt, schümpften manche. Nach einiger Zeit habe ich Ekel gehabt und den Laden geschlossen. Ihm wird es auch so gehen. Hausverbot ist keine Lösung. Eines Tages machen sie ihm den Laden platt. Er wird umziehen müssen.
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17.05.2010 16:45 Uhr von ich_hau_mich_ab
 
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ist doch einfach: Eine Essempfehlung abgeben, wie es die Reiseempfehlungen in fremde Länder gibt:

"Schwarzen Drogendealern wird vom Speisen abgeraten. Zum Nachtisch gibt es häufiger eine Polizeirazzia."

Jeder mit dunkler Hautfarbe, der dort dennoch essen geht, ist selbst schuld.

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