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Neues Gutachten bescheinigt der Pharmaindustrie "obszöne" Preise

In einem neuen Gutachten für das Bundesgesundheitsministerium wurden die Arzneimittelpreise von Experten untersucht. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass viele Spezialpräparate mit geringer Wirkung zu "obszönen" Preisen verkauft werden.

Obwohl diese Spezialpräparate nur etwa zwei Prozent aller verschriebenen Rezepte ausmachen, verschlingen sie fast 25 Prozent des Arzneimittelbudgets. Ein Grund dafür ist unter anderem, dass die Krankenkassen bei innovativen Medikamenten den Preis zahlen müssen, den die Hersteller selbst festlegen.

Die Experten fordern die Preise neuer Medikamente zukünftig an den Nutzen des Produktes zu binden.


WebReporter: Butze90
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Preis, Gutachten, Pharmaindustrie
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2010 21:08 Uhr von Leeson
 
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zum kotzen: aber ändern wird sich ohnehin nix... leider
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15.05.2010 23:54 Uhr von Weltenwandler
 
+3 | -0
 
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wenn man: den Preis an die Wirkung koppeln würde würden nur alle wirksameren Medikamente noch teurer also kann ich nur hoffen das auf diesen "Expertenvorschlag" nicht eingegangen wird. Spezialpräparat... das ist an sich schon ein ziemlich absurdes Wort. Natürlich dient jedes Präparat einen Zweck, ist also speziell. Abgesehen davon... wer kann schon die Gesundheit in Gold aufwiegen, nicht wahr?
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16.05.2010 01:49 Uhr von frederichards
 
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Das schlimmste aller Schimpfwörter derzeit: Das ist ja mal der Hammer, es klingt für den gemeinen Zuhörer altertümlich, aber in der Finanzwelt ist das ein "Federhandschuh" erster Klasse.

Wie wir alle wissen, stimmts in vielen Belangen, Ausnahmen sind hier nur im "Billig"-Segment zu finden.

[ nachträglich editiert von frederichards ]
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16.05.2010 12:13 Uhr von ROBKAYE
 
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In diesem Video wird die Pharmalobby innerhalb von kurzen 3 Minuten bloßgestellt... Absolut sehenswert ;-))

http://www.youtube.com/...
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16.05.2010 16:20 Uhr von Robman4567
 
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Metallpresse falsch. meistens wird nichts neues entwickelt, sondern nur geringfügig verändert.
beispiel: bei einem krebsmedikament wurde vor geraumer zeit nur ein zusätzliches suerstoffmolekül beigefügt,. das kann jeder chemiestudent in seinem hobbylabor machen.
vorher kostete das medikament ca. 70 euronen, danach um die 2000 euronen.
ich glaube nicht das dass gerechtfertigt ist.
und so geht es ständig bei den pharmakonzernen.
ich wäre dafür nur die medikamente zu zu lassen, bei dennen auch nachgewiesen wurde das sie auch eine heilende, lindernde wirkung haben und die medikamente bezahlbar halten. da verdienen sich die pharmabonzen immer noch ne goldene wurst auf dem klo.
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18.05.2010 08:50 Uhr von NemesisPG
 
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Die Regierung weiß das doch alles schon längst. Wer so naiv ist und glaubt das unsere Regierung das nicht weiß
ist absolut hinterm Mond aufgewachsen . Es ist doch seit
langem bekannt das wir hier in Deutschland bis zu 70% mehr
für das gleiche Medikament bezahlen wie unsere Nachbarn in
Spanien,Frankreich usw. . Dies ist mit ein Grund warum die
Krankenkassen in Schwierigkeiten sind .

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