Rom: Marokkanischer Student wollte den Papst töten
Ein Student, der im Rahmen einer Anti-Terrormaßnahme Ende April aus Italien ausgewiesen wurde, wollte einem Bericht der Freitagsausgabe der Zeitschrift "Panorama" zufolge den Papst töten. Bei dem 28-Jährigen handelt es sich um den aus Marokko stammenden Mohammed Hlal.
Vor seiner Ausweisung studierte er Internationale Kommunikationswissenschaften in Perugia. Mit ihm ausgewiesen wurde auch der 22-jährige Errahmouni Ahmed, der ebenfalls in Perugia Physik und Mathematik studierte. Beide wurden am 29. April nach Casablanca geflogen, um terroristischen Handlungen vorzubeugen.
"Hlal wünschte sich den Tod des Oberhaupts der Katholischen Kirche. Er sagte, er war bereit ihn zu töten, um seinen eigenen Einzug ins Paradies zu sichern", so der Ausweisungsbeschluss, der vom italienischen Innenminister Roberto Maroni unterzeichnet wurde.