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SPD Nordrhein-Westfalen: Hannelore Kraft droht die "Andrea-Ypsilanti-Falle"

Nach der Wahl am Sonntag macht sich die SPD in Nordrhein-Westfalen Hoffnung auf die Regierungsbildung. Dadurch würde Hannelore Kraft voraussichtlich Ministerpräsidentin werden.

In der Fernsehsendung "Hart aber Fair" ließ sie verlauten, dass sie durchaus an Gesprächen mit der Partei "Die Linken" interessiert sei. Eine eventuelle Koalition im Landtag zwischen SPD, Grünen und den Linken wird nun von diesen Parteien nicht mehr ausgeschlossen.

Während des Wahlkampfs wurden dagegen noch andere Aussagen getroffen. Die Linken wurden von Frau Kraft als nicht regierungsfähig bezeichnet. Der Moderator Frank Plasberg hat diesbezüglich eine Aussage einer Abgeordneten der Linken einspielen lassen, in der das System der DDR gelobt wurde. Die SPD-Politikerin Andrea Ypsilanti scheiterte in Hessen, als sie mit einer Koalition zwischen SPD und den Linken Ministerpräsidentin werden wollte.


WebReporter: MOTO-MOTO
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, Andrea Ypsilanti
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2010 12:53 Uhr von MOTO-MOTO
 
+7 | -10
 
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Es ist erschreckend, wie ähnlich sich nun die Handlungen von Frau Kraft und Frau Ypsilanti darstellen.
Vorher die Linken verteufeln und dann wegen der Macht wieder mit ihnen anbändeln wollen.
Bei einer Koalition mit der CDU besteht das Problem, dass die CDU nun einmal die Partei mit den prozentual meisten Wählerstimmen ist. D. h. ein Ministerpräsident könnte somit eher von der CDU kommen.

Das scheint nicht gewollt. ...
... auf Kosten der Wähler, die wider gelinkt werden.
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13.05.2010 13:00 Uhr von BigTX
 
+9 | -6
 
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lol. ich versteh das nich ich habe immer gewusst, dass sie Rot+Grün oder Rot Rot Grün anstrebt, wurde auch oft genug im TV gesagt VOR der wahl... sorry aber da dann was schief gelaufen bei denen dies nicht gewusst haben, ich sehe also den vorwurf nicht gerechtfertigt...
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13.05.2010 13:11 Uhr von politikerhasser
 
+10 | -9
 
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Ohne die SPD jedenfalls wird es in NRW keine Regierung geben.

Die einfache Frage ist, ob man sich erneut mit einer bereits im Bund gescheiterten CDU/SPD-Koalition ab gibt und als Juniorpartner in fünf Jahren in die Opposition geschickt wird oder sein soziales Image durch Zulassen einiger Forderungen der Linken verbessert und sich die Chance auf einen Neuanfang nicht erneut selbst nimmt, zumal ein großer Teil der Linken ehemalige SPD-Mitglieder waren.

Ich hätte jedenfalls vor einem erneuten Rüttgers-Club mehr Sorge als vor Kraft durch die Linke...
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13.05.2010 13:24 Uhr von Gotovina
 
+12 | -21
 
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Leute, dass ist kranke Demokratie.
Die CDU wurde de facto am meisten gewählt, und ist dann nicht an der Regierungsbildung beteiligt ? Das heißt, mann schließt die Meinung der Mehrheit aus ? Nein, das geht nicht.
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13.05.2010 13:49 Uhr von Forckbeard
 
+13 | -6
 
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@ Gotovina: Die CDU hat nunmal keine Mehrheit und ihre Wahlversprechen können SPD und Grüne am bestenn mit der Linken durchsetzen, wobei die Linke in NRW zum größten Teil aus Ex Sozialdemokraten besteht
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13.05.2010 14:05 Uhr von quade34
 
+5 | -9
 
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Frau Kraftilanti: wird es schon richten. Mit Hilfe der Neobolschewiken hätte sie die Macht, sogar den Grünen ihren Schneid ab zu kaufen. Das von den ehemaligen SPDlern in der Weltrevolutionspartei eine Abschwächung der Ziele ( im Entwurf für das Parteiprogramm ) zu erwarten ist, glaubt diese machtgeile Person selber nicht, sonst könnte sie sie ja zurück abwerben. Die Grünen sollten sich schon überlegen, ob sie mit der freiheitsfeindlichen Partei regieren wollen.
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13.05.2010 14:19 Uhr von politikerhasser
 
+6 | -7
 
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Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wie der größte Wahlverlierer nach kurzer Schockstarre sämtliche Zeichen, die der Wähler durch seine Entscheidung gesetzt hat, ignoriert und sich unter faktisch falschen Vorwänden seinen Status erhalten will.

Fakt ist, dass der/die MP durch den Landtag gewählt wird und die CDU ebenso wie die SPD 67 Sitze im Landtag haben wird. Die Anzahl der Wählerstimmen interessiert in diesem Falle nicht. Ergo kann die Union im Falle einer Koalition mit der SPD hieraus keinen Anspruch auf den Posten ableiten.

Ich hoffe aber im Interesse der linken Mehrheit in NRW, dass es zu solchen Überlegungen gar nicht erst kommen muss.
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13.05.2010 14:22 Uhr von quade34
 
+4 | -8
 
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wenn: Wählerstimmen nicht mehr zählen sollen, dann kann ja gleich das DDR-Wahlverfahren eingeführt werden.
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13.05.2010 14:43 Uhr von politikerhasser
 
+4 | -4
 
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@quade: Der "Vorsprung" der Union beläuft sich auf ca 6100 Stimmen. Für diese Anzahl Wählerstimmen gibt es kein Mandat im NRW-Landtag - da helfen auch keine Spendenaktionen oder gekaufte Rüttgers-Auftritte ...
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13.05.2010 16:10 Uhr von usambara
 
+2 | -3
 
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Trotz der Zweitstimme die eigens von Rüttgers zur NRW-Wahl eingeführt wurde, kam
die davon immer profitierende FDP gerade mal über die 5%-Hürde...
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13.05.2010 18:56 Uhr von Rudi_im_Winkel
 
+3 | -4
 
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Machtgeilheit ! Das Problem ist immer wieder die Machtgeilheit der Politiker.
Jeder will soviel Macht wie möglich an sich raffen, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen für das Land.
Es wäre interessant zu wissen, was passieren würde, wenn die SPD nur mit Hilfe einer in den Landtag gewählten NSDAP an die Macht kommen könnte.
Würde diese dann auch "schöngeredet" werden ???

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