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Kundus-Bombardement: Bundesregierung bestätigt 400.000 Euro Entschädigung für Opfer

Die Bundesregierung sagte den Opfern und Angehörigen des Tanklaster-Bombardements in Nordafghanistan nun eine Entschädigung in Höhe von 400.000 Euro zu. Um Konflikte innerhalb der Bevölkerung zu vermeiden, wird eine unabhängige Schiedskommission über die Verteilung entscheiden.

Einem Sprecher des Verteidigungsministeriums zufolge seien Gespräche zwischen Regierungsvertretern und Wiederaufbauteams bereits eingeleitet worden. Auch Sachleistungen kämen in Betracht.

Am 4. September 2009 waren bei Kundus 142 Menschen verletzt oder sogar getötet worden, als die Bundeswehr zwei Tanklaster bombardierte. Die Zahl der Zivilisten unter den Opfern ist bis heute nicht bekannt.


WebReporter: maude
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Opfer, Bundesregierung, Entschädigung, Kundus, Bombardement
Quelle: www.tagesschau.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2010 07:02 Uhr von usambara
 
+4 | -6
 
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4000€ pro ziviles Opfer ergo 100 getötete Zivilisten...
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13.05.2010 08:23 Uhr von usambara
 
+7 | -8
 
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@berechtigt: "...Beute aufteilt ist ein TERRORIST"
das Entscheidest du gut gefrühstückt hinter deinem Monitor?
Für den Afghanen, der täglich um sein Auskommen kämpft, dürfte das egal sein- möchte er doch auch ein Stück vom Kuchen in Korruptistan.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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13.05.2010 09:28 Uhr von marmai
 
+10 | -3
 
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Das nenne ich mal großzügig: nur mal zum Vergleich, allein für die drei "Heron I" Drohnen die in Afghanistan eingesetzt werden zahlt die Bundeswehr 110.000.000 Euro an Leasingkosten pro Jahr.

Damit könnte man ganz nebenbei auch so einige Kinderbetreuungsplätze in Deutschland finanzieren, nicht wahr Herr Koch.
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13.05.2010 13:56 Uhr von Python44
 
+5 | -1
 
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TOLL ! Damit können sich die Taliban: 400 russische Flugabwehrraketen auf dem Schwarzmarkt kaufen oder 2000 Kalaschnikows oder 8000 Handgranaten... oder der lokale Lord-of-War einen neuen Landcruiser mit allen Extras
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13.05.2010 16:13 Uhr von faxe5
 
+5 | -2
 
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dummes Deutschland: das ist eindeutig Krieg und in solchen Fällen gibt es keine Entschädigungen.
Das hätten sich die kriminellen Spritdiebe auch denken können, dass man sich nichts aneignet, was einem nicht gehört - und dazu noch mit meinen Steuergeldern bezahlt wurde.
Deshalb ein klares NEIN für jegliche Entschädigungsdiskussion
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14.05.2010 22:55 Uhr von faxe5
 
+2 | -1
 
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2 x Minus: da haben wohl noch 2 potentielle Spritdiebe überlebt ?!

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