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Peinlich: Volvo stellt neue Notbremsfunktion vor - Wagen baut einen Unfall

Im September will Volvo ein neues Modell für knapp 27.000 Euro auf den Markt bringen. Der neue Volvo wird dann ein Kollisionsfrühwarnsystem beinhalten, welches durch seine Notbremsfunktion viele Unfälle vermeiden soll.

Wenn der Wagen mit einem Tempo unter 35 km/h fährt und ein Hindernis auftaucht, soll das System sofort bremsen und so das Auto vor dem Crash bewahren. Heute wurde das neue System in Schweden auf einer Presseschau vorgestellt.

Viele Journalisten waren anwesend, um das neue System zu bewundern. Allerdings musste die Bewunderung dem Gelächter weichen, denn das System versagte. Der Volvo krachte mit gut 30 km/h in einen LKW. Eine Schnellladung die das System beeinträchtigt hatte soll angeblich für den Crash verantwortlich sein.


WebReporter: DarkInvader
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Unfall, Volvo, Defekt, Bremssystem
Quelle: www.bild.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2010 22:47 Uhr von aktiencrack2009
 
+53 | -0
 
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Wenn: mir jetzt noch jemand den Begriff Schnellladung in diesem Zusammenhang erklärt ist mein Abend gerettet !
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12.05.2010 22:50 Uhr von DarkInvader
 
+24 | -1
 
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@über mir: Steht in der Quelle ;) hatte keinen Platz um das genauer zu erläutern... hier ein Auszug:

"Vor der Fahrt habe der Wagen sehr lange gestanden, seine Batterie hatte sich entladen. Ihre Schnellladung hat die Funktion einiger Systeme an Bord beeinträchtigt – darunter auch den Computer der Zauberbremse. Und da ein Testdummy hinterm Steuer saß, bemerkte niemand die Warnleuchte."
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12.05.2010 22:51 Uhr von allahuakbar
 
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aktiencrack2009: Aus der Quelle:

"Wie kam es dann zum Crash? Vor der Fahrt habe der Wagen sehr lange gestanden, seine Batterie hatte sich entladen. Ihre Schnellladung hat die Funktion einiger Systeme an Bord beeinträchtigt – darunter auch den Computer der Zauberbremse. Und da ein Testdummy hinterm Steuer saß, bemerkte niemand die Warnleuchte."
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12.05.2010 23:20 Uhr von uss_constellation
 
+25 | -0
 
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Ah ja: gut, dass die wenigstens nochmal die Instrumente (nicht) gecheckt haben vor so nem Pressetermin. Und den Testwagen lange vorher stehen zu lassen ist schon auch ziemlich kompentent. Joh, doch... ziemlich.

Wer glaubt denn diese Erklärung im Ernst? Die Kiste muss vor so nem Pressetermin wenigstens einmal eine erfolgreiche Bremsung gemacht haben. Und damit meine ich schon knapp vorher. Also höchstens ein paar Stunden oder sowas. Das gebietet ein einfacher Entwicklerverstand schon. Ich mach doch nicht ein Prototypsystem, stell das nen Monat in die Ecke und präsentier es dann ohne Test einer Pessemannschaft?? Für wie dumm halten die die Leute?

[ nachträglich editiert von uss_constellation ]
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12.05.2010 23:34 Uhr von NEoCX
 
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schwachsinn wer bitte fährt denn unter 35 km/h... das passiert ja wohl nur in den seltensten Fällen. Und wenn, dann auch nur, weil man eh schon abbremst... unter 60 oder 70 km/h wäre interessant gewesen. Aber so was, wer brauch so ein System!! Die sollen lieber mal mehr in Energierückgewinnung investieren!!!

[ nachträglich editiert von NEoCX ]
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12.05.2010 23:42 Uhr von BibuBabuBaer
 
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Aber Volvo nicht so geschummelt wie Mercedes: [url=http://www.k-foren.de/...]Mercedes Fake[/url]

Die wollten damals ihr System vorstellen, allerdings mit dem Fahrer als Actuator! Die ausreden sind und waren genau so peinlich ...
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13.05.2010 00:24 Uhr von Dracultepes
 
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@NEoCX: Alle meiner Unfälle waren unter 35kmh. Ich bin also was besonderes cool.

b2t

Scheiße gelaufen ^^
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13.05.2010 01:04 Uhr von UDERZO
 
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Gut, gab es halt einen Fehler und es gibt einen Wagen weniger. Toll. Aber wenigstens haben die dazugelernt, stellt euch mal vor wenn das ganze schon in einem Wagen drin wäre..
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13.05.2010 02:37 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -0
 
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Kann schon sein: Seit ich letzte Woche die Batterie von meiner Karre getauchst habe zicken auch ein paar Systeme rum. Offensichtlich muß man manche Kisten nach so einer Aktion erst einmal neu initialisieren.
Allerdings sollte sowas natürlich nicht gerade bei einer Presseveranstaltung passieren. Erinnert irgendwie an den BSOD von Win98 bei dem Gates dann so schön kommentierte: "Deswegen verkaufen wir Windows 98 auch noch nicht..." ;)
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13.05.2010 03:13 Uhr von Mr.Gato
 
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Diese übertriebene Elektronik in Autos geht mir mttlerweile sehr auf den Senkel.

Fahrspurassistent: Hallo? Wer net mal in der Spur bleiben kann, soll auch kein Auto fahren.

Nachtsichtgerät: Wenn wer überfahren wird, dann in der Stadt. Bei Strassenbeleuchtung. Oder Am Tag. Und wenn alle diese IR Scheinwerfer haben, blenden die sich doch gegenseitig mit dem IR Licht.

Dasselbe bei Navigationsgeräten: Stau auf der Autobahn. Navi gibt allen eine Ausweichroute, die dann aber auch gleich überlastet ist.

Dieses Notbremssystem: Bei unter 35kmh sollte nun wirklich jeder in der Lage sein, rechtzeitig zu bremsen. Mich selber nervt ja schon dieser Bremsassistent, der gleich ne Vollbremsung auslösen will, wenn man mal etwas schneller aufs Bremspedal tritt.

Oder sogar Anschlallsensoren: Was soll dieses gepiepe, wenn ich mich net anschnalle? Ich weiss selber, ob ich angeschnallt bin oder net. Da brauch ich keinen Computer im Auto für.


Diese übertriebene Elektronik nervt.

Es wurde z.B. von Mercedes selbst ein moderner CDI Diesel in einen alten 190er eingebaut. Der Motor ist aber erst angesprungen, nachdem die Benz Leute eine Box eingebaut haben, die dem Motor vorgaukelt, dass sich ein ESP System an Bord befindet, weil der Motor (bzw, die Elektronik) ohne das OK vom aktiven ESP net läuft.



[ nachträglich editiert von Mr.Gato ]
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13.05.2010 08:04 Uhr von Milkcuts
 
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@Mr.Gato: "Fahrspurassistent: Hallo? Wer net mal in der Spur bleiben kann, soll auch kein Auto fahren."

Ist eine Sicherheitsfunktion, die verhindern soll dass du bei einem Sekundenschlaf die Spur verlässt. Dient nur deiner Sicherheit. Kein Mensch ist perfekt.

"Nachtsichtgerät"
Ich denke die Technik ist hier einfach gerade am Weiterentwickeln. Ziel wird wohl sein, Personen auf der Fahrbahn zu erkennen und davor zu warnen. Und das macht auch in der Stadt in der Nacht viel Sinn.

Navigationsgeräte können heute schon Ausweichrouten anhand Verkehrsaufkommen bestimmen. Dein Szenario entspricht noch der alten Generation der Navigationsgeräte, die neuen machen es besser.

Mit Notbremssystemen hab ich keine Erfahrung.

"Anschlallsensoren"
Auch dieser Sensor ist eigentlich zu deiner Sicherheit da, wenn er dich an deine Anschnallpflicht erinnert. Wenn dich dieser nervt, machst du scheinbar etwas falsch beim Fahren. Und getreu deinem Motto sollte es dann heissen: Wer sich nicht an die Verkehrsregeln halten kann und sich nicht anschnallt, sollte auch kein Auto fahren.
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13.05.2010 09:09 Uhr von HansBlafoo
 
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Ein paar Anmerkungen: @Funk-a-Tronic
Das neue, besondere Merkmal des Volvo S60, die Fußgängererkennung wurde aber nicht von Volvo entwickelt. ;) Andere Hersteller hätten dieses System auch von diesem Zulieferer kaufen können, waren aber angeblich mit der Erkennungsleistung nicht zufrieden.

@Mr.Gato
Du hast leider nicht gerade so viel Ahnung von Nachtsichtgeräten im Automobil, wie man sieht. Zu allererst: Es gibt grundsätzlich zwei Sorten von Nachtsichtassistenten, Passive und aktive. Passive (z.B. von BMW eingesetzt) reagieren nur auf die emittierte Infrarotstrahlung von Objekten, da wird also überhaupt nichts ausgestrahlt was andere Systeme blendet. Aktive Systeme (z.B. von Mercedes) emittieren auch Strahlung, andererseits behaupte ich an der Stelle mal, dass die Blendwirkung gering ist.

Im Gegenteil, der Sinn von Nachtsichtgeräten ist die Nacht "auszuleuchten" mit einer Reichweite wie von Fernlicht, aber ohne das man den Fahrer direkt blendet! Zudem können diese Systeme auch Fußgänger und lebende Objekte erkennen, sodass zum Beispiel auch Wildwechsel bemerkt wird.

Der Anschnallsensor hilft dir auch zu erkennen, ob sich deine Mitfahrer angeschnallt haben. ;)

Und zu dieser Mercedes CDI-Diesel Geschichte. ESP ist heute eine grundsätzliche Sicherheitsausstattung, die einen deutlichen Mehrgewinn an Fahrsicherheit bringt. Bei den so genannten Premiumherstellern ist das Standard und da auch ein Eingriff in die Motorsteuerung notwendig ist, sind diese Systeme so eng miteinander verzahnt. Warum auch nicht, Mercedes bietet denke ich kein Auto mehr ohne ESP an, sodass eine Variante eines Motorsteuergeräts, dass kein ESP unterstützt schlichtweg unnütz ist.
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13.05.2010 09:17 Uhr von HansBlafoo
 
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@Funk-A-Tronic: Bitte? Es herrscht eine Gurtpflicht in Deutschland und ob es nun für eine kurze Strecke innerhalb der Stadt ist oder für länger. Wenns kracht (selbst bei Tempo in der Stadt) und du nicht angeschnallt bist, bist du danach schwer verletzt oder tot.

Und ich frage mich ehrlich immer, warum das ein "umzwängen" sein soll? Der Gurt stört doch überhaupt nicht und eigentlich sollte das ein natürlicher Reflex sein, sich sofort anzuschnallen.
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13.05.2010 09:38 Uhr von HansBlafoo
 
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Bla: Ich scheiße mir nicht ins Hemd ;) Du im besten Fall nur in die Bettpfanne, nachdem du bei nem Unfall mit dem Kopf durch die Frontscheibe bist.

Ich vermute ja langsam, dass ich die Ironietags übersehen habe, aber Gurte und Helme als lästiges Übel zu bezeichnen, kann nicht dein Ernst sein. Ohne solche Systeme kannst du im Grunde sämtliche anderen, Unfallminderungssysteme in die Tonne kloppen.

Ich bin übrigens nicht zu eingedeutscht, ich sehe das ganze realistisch und weiß um die Gefahren. Übrigens wird das in den USA, z.B. Kalifornien auch sehr streng gehandhabt mit der Gurtpflicht, sodass das bei weitem kein deutsches oder europäisches "Phänomen" ist.
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13.05.2010 10:55 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ funk-a-tronic: Ich hab als Zivi einen Patienten betreut, der einen Unfall mit Aufprallgeschwindigkeit 30km/h hatte. Mit Gurt hätte er ein paar Prellungen gehabt. Er hatte aber keinen - so hat er jetzt sein restliches Leben mit Folgeschäden wie spastische Lähmungen zu kämpfen.
Ich selbst hatte beim Mountainbiken einen Unfall, bei dem ich mich mehrmals überschlagen habe. Dank Helm hatte ich "nur" eine schwere Gehirnerschütterung... und den Abdruck durch das Kettenblatt vom Mountainbike im Helm statt im Kopf.
Übrigens: wenn du keinen Gurt trägst, solltest du auch den Airbag abschalten lassen. Ansonsten bekommst du das Teil bei einem Aufprall noch im Aufblasen ins Gesicht - nicht toll.
Bei vielen Dingen reicht es aus, aus eigenen Fehlern zu lernen. Bei manchen nicht, denn man hat mit etwas Pech den Rest seines Lebens drunter zu leiden.
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13.05.2010 11:05 Uhr von joe-73
 
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Hier: ein paar Videos aus Youtube einstellen und dann solche Sprüche loslassen.

Einen Frontalzusammenstoß mit jeweils Tempo 40 zu überleben ist ein höchst unwahrscheinlicher Glücksfall. Aber von Physik scheinst Du keine große Ahnung zu haben.

Wenn ich mir die von Dir geposteten Youtube-Krankheiten anschaue, dann glaube ich auch zu wissen warum.
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13.05.2010 12:08 Uhr von HansBlafoo
 
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@ funk-a-tronic: Man lernt richtiges Autofahren bei Leuten, die nicht Autofahren und sich an Verkehrsregeln halten können? Interessante Logik.
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13.05.2010 21:43 Uhr von cloud7
 
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Die Funktion ist ganz praktisch: bei Stau: Einfach zurück lehnen und Zeitung lesen; das Auto bremst dann schon automatisch. ;-)
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13.05.2010 23:04 Uhr von Mr.Gato
 
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@funk-a-tronic: Wir verstehen uns.

Hab selbst in Spanien fahren gelernt und mit diesem "Du bist einfach zu eingedeutscht." hast du wirklich recht.

Für den Deutschen heisst "gut fahren", die Verkehrsregeln einzuhalten. Für den Italiener oder Spanier heist gutes fahren "flüssig von A nach B zu kommen". und so mach ich das auch

Allerdings wird auch in Spanien (Kanaren) alles genauer kontrolliert. Leider...

[ nachträglich editiert von Mr.Gato ]
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16.05.2010 11:52 Uhr von Liebi
 
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Vieleicht sollte in D auch nicht jeder Depp einen Führerschein bekommen.

Ich war letztens wieder auf Korfu. Dort fahren alle, trotz Pflicht, ohne Gurt oder Helm rum, an Geschwindigkeitsbeschränkungen hält sich sowieso keiner.

Dafür wissen aber alle wo die Bremse ist. Und wenn es mal eng wird, dann bremst man halt (und hupt nebenbei), und dann gehts weiter.

An meinem Auto nervt mich auch der Bremsassistent tierisch. Sobald man mal etwas sportlich fährt, und auch hart bremst, denkt der Depp gleich sonstwas und legt eine Vollbremsung hin.
Und dieser Spurassistent ist (zumindest im Citroen) total gefährlich. Hatte damit mal eine Probefahrt, weil mir der C4 als Kombi gut gefällt. Wollte dann mal die 170 Diesel PS des Fahrzeugs auskosten und hätte Ihn fast zerlegt.
Ich fahre zugegebenermaßen beim Überholvorgang zu dicht auf und Wechsel doch gern mal in Formel1 Manier die Fahrspur.

Bin also rangezogen und wollte das Lenkrad nach links reissen. Aber das Fahrzeug hat plötzlich gebremst, das Lenkrad wurde knochenhart und lenkt zurück und dann fing die ESP Leuchte an zu blinken und das Fahrzeug machte so 2-3 Schlenker. Ich war total erschrocken und hab das Auto wieder abgegeben.

Für meinen Mondeo St220 sind solche Manöver kein Problem. Und das Gurtgepiepe konnte ich auch abstellen lassen (weil ich micht z.B. auf den 40 Metern von meiner Garage bis zum Briefkasten nie anschnalle).
Ich fahre nun natürlich nicht zum Briefkasten, aber wenn ich Heimkomme steige ich an der Einfahrt aus, hole die Post, und dann zur Garage, auch weil ich davon ausgehe, dass mir auf meinem Grundstück keiner entgegenkommt, und ich sehe, wenn die Garagentür noch zu ist.

[ nachträglich editiert von Liebi ]

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