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Fußball-WM in Südafrika: Fan-Touristen bleiben fern

Knapp einen Monat vor Beginn der Fußball-WM in Südafrika steht fest, dass wohl weit weniger ausländische Fußball-Touristen die Veranstaltung besuchen werden als ursprünglich geplant. Rechnete man zunächst mit über einer halben Million Fans, geht man nun von nur noch 200.000 bis 300.000 Besuchern aus.

Die zunächst optimistisch gestimmten Veranstalter müssen sich wohl darauf einstellen, dass aufgrund der allgemeinen Wirtschaftskrise vor allem europäische Touristen der Weltmeisterschaft fern bleiben werden.

Der Tourismusminister von Simbabwe äußerte sich diesbezüglich enttäuscht und macht vor allem das WM-Land, Südafrika, für die schwachen Zahlen verantwortlich. Viele potenzielle Touristen hätte man mangels ausreichender Werbung nicht zu einem Besuch motivieren können.


WebReporter: Bonnt
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Fußball, WM, Südafrika, Tourismus
Quelle: www.focus.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2010 17:48 Uhr von saber_
 
+29 | -2
 
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die sollen sich mal keine falschen hoffnungen machen und schon garnicht abstruse annahmen treffen....


aus deutschland kostet der billigste flug nach johannesburg 550 euro (muenchen).... im normalfall 700-1000 euro...

dort angekommen kann man dann genau nichts machen.... man laeuft quasi mit zielscheibe auf der stirn durch die gegend und sicherheit wird einem nur in den ausgeschilderten gebieten "garantiert"....

im stadion angekommen kriegt man nen gehoersturz weil alle in diese dummen troeten blasen... also ist man mindestens 1000-1500 euro los fuer paar tage die man dort war...

glaub es bedarf keiner wirtschaftskrise das die besucher ausbleiben....



zb wm in europa.... da kann man den fussballtrip direkt mit anderen sachen koppeln.... hab unsere auswaertsspiele immer mit mehrtaegigen kurzurlauben absolviert.... man will ja was von der stadt sehen... und wenn zeit auch vom land....


aber was gibts in afrika zu sehen? armut und ein wildpark...
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12.05.2010 18:08 Uhr von nma
 
+9 | -1
 
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@saber_: Dass du glaubst, in Südafrika gäbe es nur "armut und ein wildpark" beweist ja die berechtigte Kritik, dass man es eben versäumt hat, neben den WM-Spielen die touristische Attraktivität des Landes hervorzuheben.

Allerdings hast du insofern recht, dass ich von dem ein oder anderen europäischen Städtereiseziel weiß, aus welchen Vierteln ich mich besser fernhalte. Das ist eine kleine Einschränkung zu meiner Sicherheit. In Südafrika ist es eher umgekehrt, dass es nur kleinere Viertel sind, in denen meine Sicherheit von den Behörden gewährleistet wird.

Und um die tatsächliche Schönheit des Landes zu sehen, wäre freies Reisen nunmal unerlässlich. Wenn ich aber von Anfang an aus Sicherheitsbedenken auf WM-Ghettos und Korridore beschränkt bleiben muss, dann lohnt sich die Reise eben nur für scheuklappentragende 100%ige Fußballfans. Und aus dieser Klientel dann auch noch genug Leute zu requirieren, die eben nur aus diesem einen Grund die nicht geringen Reisekosten auf sich nehmen, dürfte von Anfang an absehbar schwierig sein.

Die Herren Organisatoren, die eine WM in ein solches Land geben, sind natürlich überrascht, weil sie sich derartige Schwierigkeiten anhand ihrer eigenen exorbitanten Gehälter und Spesenabrechnungen gar nicht vorstellen konnten.

Hallo FIFA-Funktionäre, willkommen in der Realität.

Wenigstens gibt es auch lokal genug Fußballfans, die sich aufgrund des Ausbleibens zahlender Kundschaft über kostenfreie Tickets zwecks gefüllter Stadien freuen dürfen. Denen vor Ort gönne ich das!
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12.05.2010 18:57 Uhr von CroNeo
 
+5 | -0
 
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@BMWClubsport: Naja, 2014 ist die WM in Brasilien. Das Land ist nicht weniger gefährlich als Südafrika, aber dort werden garantiert mehr Touristen kommen.
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12.05.2010 19:25 Uhr von LoneZealot
 
+6 | -1
 
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besser nicht: Freund von mit ist Südafrikaner, der meint auch man sollte sich lieber fernhalten von dieser Veranstaltung.

Wie schon gesagt, das kann schnell böse enden.

[ nachträglich editiert von LoneZealot ]
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12.05.2010 22:29 Uhr von saber_
 
+3 | -1
 
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@nma: habs natuerlich ein wenig ueberspitzt dargestellt...

aber mal ganz ehrlich... südafrika ist ein superuninteressantes reiseziel... einzig eben der krugernationalpark... andere sehenswürdigkeiten würden mir jetzt nicht auf die schnelle einfallen....


allein deswegen über 1000 euro ausgeben?! sagen wir mal brasilien... nicht wirklich ungefaehrlicher...aber da gibts meiner meinung nach mehr zu sehen!

falls wir uns qualifiziert haetten waer ich natuerlich auch nach afrika geflogen... und ein 4 woechiger aufenthalt haette mich mindestens 3000-4000 euro gekostet.... und viel haette ich dort nicht machen koennen....


also ich finde die fifa sollte mal hirn einschalten... wm gehoert nicht in entwicklungslaender.... tickets für deutschland waren so selten wie einhoerner... und in afrika sind ein monat vor anfang der wm immernoch hunderttausende eintrittskarten nicht verkauft????
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12.05.2010 22:29 Uhr von syndikatM
 
+9 | -0
 
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spongebob ist cool - kriminalität nicht: @funk-a-tronic
seinen arsch zu brechen ist was anderes als erschossen zu werden.
2008/09 gab es in südafrika 71.500 angezeigte vergewaltigungen.
jede zweite frau wird in südafrika mindestens ein mal im leben vergewaltigt.
während mittlerweile 6,6 millionen menschen aidskrank sind - mancherorts bereits 30 prozent der schwangeren.

der südafrikanische präsident jacob zuma warb mit wahlkampfliedern (auf deutsch: "bring mir mein maschinengewehr") und parolen wie "unser kampf ist noch nicht beendet" unter der schwarzen bevölkerung. seine regierung fordert von ihrer jugendorganisation (anc) "die bereitschaft zum töten", und schiebt alle schuld den "weißen" zu.
der präsident hat übrigens demnächst vier ehefrauen und mit zahlreichen weiteren frauen über 20 kinder.
vergewaltigungsvorwürfe an ihn, gilt in der landbevölkerung als "beweis der manneskraft".

natürlich gehen wir vor die haustüre, funk-a-tronic, europa, nordafrika, amerika, asien, australien, - aber nicht in die hölle.
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13.05.2010 02:55 Uhr von Fornax
 
+0 | -3
 
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seht es mal so: so sieht man mal wieder in was für einen schönen und sicheren land wir leben

und das sollten wir öfter mal schätzen

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