12.05.10 12:40 Uhr
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Gebrauchte Spiele schaden Herstellern und sind schädlicher als Piraterie

Andrew Oliver, Chef der Spieleschmiede Blitz Games, ist der Überzeugung, dass gebrauchte Spiele der Industrie mehr Schaden zufügen, als Software-Piraterie.

Denn ein Spiel würde im Durchschnitt vier Mal weiterverkauft. Das würde, so Oliver, den Umsatz eines Herstellers auf ein Viertel des Möglichen reduzieren.

Dadurch würden die Publisher quasi dazu gezwungen, Spiele teilweise nur noch digital anzubieten. Er hält daher den Schritt von Electronic Arts richtig, einen Onlinepass für gebrauchte Spiele einzuführen (ShortNews berichtete).


WebReporter: hermann_otto
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Spiel, Computerspiel, Electronic Arts, Piraterie
Quelle: www.pcgames.de

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12.05.2010 12:50 Uhr von Thommyfreak
 
+2 | -3
 
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..ob ich nun ein Spiel an jemanden weiterverkaufe oder der sich ne Kopie aus dem Netz zieht hat doch die gleichen Folgen! Die jeweilen Leute holen sich keins neu im Laden! Ob so oder so....der "Verlust" ist der gleiche....kann dem guten Mann grad irgendwie nicht folgen.....ich glaub ich war da grad krank in der Schule ^^ als das in Mathe dran war

[ nachträglich editiert von Thommyfreak ]
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12.05.2010 12:53 Uhr von Kirifee
 
+5 | -0
 
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ähm ja genau...

die Sache ist nur das die meisten die ein Spiel gebraucht kaufen es niemals zum Originalpreis neu gekauft hätten. Sprich der Gewinn der Hersteller ändert sich nicht, aber der Gewinn mancher zwischen Händler würde verschwinden wenn es keine gebrauchten Spiele (oder andere dinge) mehr geben würde.

Bei Autos währe es das gleiche. Es würden auch nicht mehr Wagen verkauft werden, sondern nahezu jeder würde sein Auto dann selber 20 Jahre lang fahren. Weil er schon für 1x Neuwagen kaufen soviel Geld sparen müsste oder weil er sich nicht alle 5 Jahre ein neuen Leisten kann da ihm das Geld des weiter verkaufes fehlt. Dann kann er sich nur alle 10 Jahre ein Kaufen.
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12.05.2010 12:54 Uhr von borgworld2
 
+9 | -0
 
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Das ist die: selbe bescheuerte Rechnung wie bei der Musikindustrie.
Jeder verkaufte Rohling ist ein nicht verkauftes Album.
Ja klar...
Solche Leute sollten vielleicht mal ihr Hirn wieder beim Pförtner abholen und dann erst was schreiben oder von sich geben!
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12.05.2010 12:57 Uhr von Thommyfreak
 
+6 | -0
 
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genau in Zukunft wird Handel mit gebrauchten Sachen generell verboten, weil das den Umsatz der Konzerne schadet ^^ lasst die Idee mal nicht die Regierung hören...die verdient ja auch nur an neuen Verkäufen durch Steuereinnahmen...
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12.05.2010 13:33 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
+7 | -0
 
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Seltsames Rechstverständnis: Demzufolge könnte das auf jedes Produkt(auch Hardware) übertragen werden. So müsste der Käufer eines gebrauchten PKW noch einen zusätzlichen Kaufpreis an den Hersteller zahlen. Schwer vorstellbar, dass ein solches Geschäftsmodell vor Gericht bestand haben könnte.

Man muss schon ein moralischer und geistiger Krüppel sein, um sich auf der einen Seite lauthals darüber zu beklagen, dass einem geistiges Eigentum "gestohlen" wird. Auf der anderen Seite will man seinen KUNDEN, das rechtmäßig erworbene Eigentum streitig machen und praktisch enteignen.

Da hat sich wohl jemand mit dem Hammer gekämmt...
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12.05.2010 16:48 Uhr von pull0verschwein
 
+2 | -0
 
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ich persönlich gehe davon aus, dass gute demos den verkauf eines JEDEN spiels wesentlich mehr ankurbeln würden, als alle gerichtsverfahren gegen piraterie und sonstige kuriose geld-aus-der-tasche-zieh-aktionen zusammen.

welches marketinggenie kam eigentlich auf die glorreiche idee, extrem fehlerbehaftete betas wären verkaufsfördernder, als ein einziges level (map, oä.) von einem fertigen funktionierenden game???
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12.05.2010 18:37 Uhr von panicstarr
 
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nacher: schadet dass spielen ansich noch den herstellern, da man ja fuer support und bug patches sorgen muss, kostet ja alles soviel geld dass ja keiner hat ohje ohje, vielleicht sollte man anstatt von endgeiler 3d grafik und unknackbaren kopierschuetzen mal etwas in die story von games investieren, vllt wuerde ich mir dann mal wieder eins kaufen.

metro 2033 is ein klasse spiel btw.
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21.05.2010 04:59 Uhr von LordAsgar
 
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Die haben doch nen Ratsch im Kappes.

Wenn ich eine Ware (oder im Fall eines Spiels eine Lizenz zur Nutzung) erwerbe, dann will ich die auch weiterverkaufen können, sofern ich es nicht mehr spiele. Soll ich es dann lieber bei mir im Regal vergammeln lassen?

Die Spieleindustrie entmündigt einen immer mehr!

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