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Münster: Busfahrer setzte Junge mit Gipsbein aus dem Bus aus

Der Sechstklässler Nils Gerdes hatte sich vor einigen Tagen eine Bänderdehnung am Fuß zugezogen. Als er am heutigen Dienstag mit dem Bus fahren wollte, allerdings sein Fahrgeld von 1,30 Euro nicht finden konnte, schmiss ihn der Busfahrer mitleidslos aus dem Bus.

Der Junge musste mit seinem Gips den ganzen Weg nach Hause humpeln. Dabei werden gerade Busfahrer im Umgang mit Minderjährigen geschult. Kinder unter 14 Jahren sollen nicht aus dem Bus geworfen werden, egal welchen Grund der Busfahrer habe.

Wer der Busfahrer war, weiß man noch nicht. Doch, sobald aufgeklärt ist, wer an dem Tag den fuhr, wird der Fahrer die gerechte Strafe erhalten.


WebReporter: DarkInvader
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Junge, Bus, Münster, Busfahrer, Gips
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2010 19:21 Uhr von F.E.A.R
 
+3 | -8
 
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wie herzlos ..
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11.05.2010 19:28 Uhr von Jerry Fletcher
 
+11 | -7
 
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tja: hier in berlin sind die busfahrer auch alles andere als "freundlich" zu ihren fahrgästen..

da wunderts mich nicht das sie ab und an mal eine aufs maul bekommen..
ganz ehrlich .. so manch einer hats nicht besser verdient

basta
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11.05.2010 20:02 Uhr von darkdaddy09
 
+5 | -8
 
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Völlig richtig, ohne Moos, nix los Geld geht nun mal vor.
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11.05.2010 20:17 Uhr von Klassenfeind
 
+0 | -2
 
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Das darf doch nicht war sein ! Haben die Fahrer denn keinen Ermessensspielraum !?
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11.05.2010 20:26 Uhr von Babykeks
 
+4 | -4
 
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Und wie oft soll man die Kinder ohne Entgelt be Und wie oft soll man die Kinder ohne Entgelt befördern?

Müssen die Kinder dann nachzahlen? Wenn ja, wie soll man das regeln? Das ist doch mehr Aufwand, als die 1,30€ wert sind.

Wenn nein, werden dann bei seltenen Fahrten für Kinder nicht einfach keine Fahrkarten mehr gekauft? Und damit dann die Fahrkarten für legale Fahrer noch mehr erhöht?

Das sind beides keine tollen Lösungen - gibts da wirklich keine Möglichkeit, Kinder zu schützen ohne dafür ehrliche Kunden zu "opfern"...?!

...mal davon abgesehen, hat mich als Kiddie auch kein Bus mitgenommen, wenn ich mein Geld verloren hatte...und ich lebe noch... Auf die Idee, schwarzzufahren bin ich deshalb nicht gekommen...

[ nachträglich editiert von Babykeks ]
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11.05.2010 20:50 Uhr von HardLuckHero
 
+2 | -4
 
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Ich sehe es von zwei Seiten:

1. Extrem blöd dass der Busfahrer den Jungen rausgeschmissen hat, da er nen Gips hatte und nur zu "Fuß" nach hause kommt.

2. Der Busfahrer hat korrekt gehandelt, würden alle die ein "Gipsbein" haben gratis fahren dürfen, würden die auch sehr große verluste machen, außerdem könnte man den Gips auch nur vortäuschen.

Naya, Jeder hat seine eigene Meinung^^
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11.05.2010 22:16 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -3
 
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sobald aufgeklärt ist, wer an dem Tag den fuhr: Seltsam, ich dachte, so grosse Unternehmen fertigen einen schriftlichen Dienstplan an...
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12.05.2010 10:37 Uhr von Alexander.K
 
+0 | -2
 
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Ich verstehe es nicht: jeder Busfahrer hat Funkverbindung zu seiner Zentrale. Solche Anweisungen, das man Kinder die das Fahrgeld vergessen haben befördert, müssen doch jedem Fahrer klar sein. Im Zweifelsfall kläre ich das mit der Zentrale.
In diesem besonderen Fall das der Junge auch noch eingeschränkt mobil ist, gibt es für mich überhaupt keine Diskussion, der Fahrer ist ungeeignet für den Personentransport.
Wo ist das Problem sich die Adresse von dem Jungen geben zu lassen, falls kein Ausweis da ist fragt man einen Mitschüler ob der die Daten bestätigen kann. Das kostet doch alles maximal eine Minute Zeit und kommt ja nicht an jeder Haltestelle vor.
Die Eltern bekommen dann eine Rechnung für die Beförderung samt Bearbeitungsgebühr.
Aber so etwas passiert wenn man solche Verantwortungsvolle Aufgaben wie die eines Berufskraftfahrers durch billige Aushilfskräfte erledigen lässt.
So wie in Köln, wo die Kölner Verkehrsbetriebe Studenten suchen die im Nebenjob als Stadtbahnfahrer eingesetzt werden sollen. Das ist ein Witz.

Eine andere Sache sind die Eltern, wenn ein Kind (das ja mit hoher wahrscheinlichkeit ein Handy hat) nicht mal seine Eltern anrufen kann das sie ihn abholen oder ein Taxi schicken und es mit Gips nach Hause humpeln muss, stimmt doch etwas nicht in der Familie.

[ nachträglich editiert von Alexander.K ]
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23.05.2010 17:26 Uhr von Smoki83
 
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es hatte sich doch herausgestellt, dass der junge gelogen hat.

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