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Wissenschaftler sieht Sozialismus als Lösung für ökologische Probleme an

Die linksgerichtete Bildungsgemeinschaft Soziales, Arbeit, Leben und Zukunft (SALZ) hat in einer Konferenz über ökologische Entwicklungen diskutiert. Dr. Ingo Nentwig, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Konferenz, sieht im Sozialismus einen Lösungsansatz derzeitiger ökologischer Probleme.

Wenn sich zuspitzende gegenläufige Widersprüche ihr Endstadium erreicht haben, würden sich die Menschen dem Sozialismus zuwenden oder in die Barbarei verfallen. Dies ist eine These von Karl Marx. "SALZ" ist nun der Meinung, dass diese These auch auf den Bereich der Ökologie anzuwenden sei.

Nentwig spricht in diesem Zusammenhang von der Einführung eines Ökosozialismus, der es erlaubt sich vom ungebremsten Wachstum abzuwenden, ressourcensparende Landwirtschaft einzuführen, Versorgung regional zu organisieren und den Verbrauch von Energie zu reduzieren.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Konferenz, Umweltschutz, Sozialismus, Ökologie
Quelle: www.vorwaerts.ch

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2010 17:19 Uhr von Eras0r
 
+17 | -2
 
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Wie immer gilt: Kommunismus und Realsozialismus (Danke an fallobst!) können nur richtig funktionieren, wenn ALLE mitmachen, was wiederum sehr undwahrscheinlich ist.
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11.05.2010 17:35 Uhr von Eras0r
 
+9 | -9
 
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das kann man realtiv sehen. Entweder ist der Westen Schuld, weil er nicht mitgemacht hat, oder der Osten Schuld, weil er es ohne den Westen gemacht hat xD

Naja, ohne globalen Kommunismus (vorallem bei so einer Weltmacht wie die damaligen USA) wird jeder kommunistische Staat irgendwann pleite gehen. Und sagt jetzt nicht, Russland unter Stalin und China unter Mao Tse-Tung (schreibt mans so?) sind ja auch pleite gegangen, denn Diktatoren sind für den Kommunismus mehr als unüblich
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11.05.2010 17:38 Uhr von fallobst
 
+10 | -10
 
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genau, ein sinologe und ethnologe spricht über: die wirtschaft. als würde ein blinder von farben erzählen. als nächstes erklärt der papst uns noch die kindererziehung und sexualität... immer diese selbsternannten experten. und dann gibt es hier auf sn noch genug die das glauben...

infos über den guten mann:
"Seine Arbeitsschwerpunkte sind die mündliche Überlieferung von Volksliteratur, das Volkstum im Nordosten Chinas, er arbeitete zur Jagd und Wanderviehwirtschaft Chinas, zu Heldenepen, Märchen und zu den Ureinwohnern Taiwans."

http://de.wikipedia.org/...

der muss es ja wissen wie es mit der wirtschaft weitergeht...
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11.05.2010 17:41 Uhr von fallobst
 
+9 | -13
 
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@ erasor: sag mal wie alt bist du?
"Und sagt jetzt nicht, Russland unter Stalin und China unter Mao Tse-Tung (schreibt mans so?) sind ja auch pleite gegangen, denn Diktatoren sind für den Kommunismus mehr als unüblich"

ach so, dann nenn mir mal ein beispiel, wo der kommunismus funktioniert hat oder wo es kommunismus ohne diktator gegeben hat... bin mal sehr gespannt.

kuba, kambodscha, nordkorea? hmmm

btw: china ist seit 2 jahrzehnten nur dem namen nach kommunistisch/sozialistisch.
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11.05.2010 17:48 Uhr von Hucken
 
+18 | -2
 
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achja? aber unsere freie marktwirtschaft funktioniert?
dank des endlosen wachstums gehen unsere staaten alle ja nicht pleite? (hallo griechenland, hallo schuldenberge deutschlands, schuldenmacht USA etc.)

ja sozialmismus funktioniert in der theorie, die praxis sieht/sah leider anders aus ... dadurch dass zb die DDR nie ein geschlossenes system war, allein was richtung osten an "reperationen" zur sovjetunion rausging, war es von anfang an zum scheitern verurteilt, hinzukommt die übliche korruption, im kommunismus sind bekanntlich alle gleich, nur manche sind gleicher

solang der mensch in den system rumwurtschtelt gibt es immer probleme, weil irgendwer giert immer nach mehr macht/geld als der andere und bringt somit das system ins ungleichgewicht
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11.05.2010 17:49 Uhr von jodta
 
+15 | -8
 
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@fallobst: bringt Ihr da nich einiges durcheinander? Die Staaten DDR, UdSSR, China usw nannten sich sozialistisch und taten in den Grundzügen so. Gewesen sind sie es darum noch lange nicht. Es ging nur darum die Oberschicht (Partei) durch zu füttern. Was machen wir jetzt. Richtig. Wir füttern die Oberen durch. Nur das nennt sich nicht Partei sondern Geldadel. Also, wie auch immer.

[ nachträglich editiert von jodta ]
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11.05.2010 17:52 Uhr von bleechnor
 
+13 | -4
 
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@fallobst: äh er hat doch nie behauptet dass es bereits einen funktionierenden kommunismus gegeben hat, es geht rein um die überlegung ... und selbst eine annähernd kommunistisch geprägte gesellschaft MIT diktator ist kein kommunismus, mehr hat er nicht gesagt. wie alt bist DU denn?
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11.05.2010 18:02 Uhr von kadinsky
 
+11 | -4
 
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@jodta: kann ich dir nur recht geben, bis jetzt gab es noch in keinem einzigen land sozialismus und auch keinen kommunismus, genau so, wie es noch nie soziale marktwirtschft gegeben hat, alles nur schein und kein sein....
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11.05.2010 18:05 Uhr von EduFreak
 
+7 | -5
 
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@BastB und co. wenn eurer meinung nach sozialismus nicht funktioniert, dann können wir ja alle sozialleistungen (hartz 4, rente usw.) abschaffen, keine krankenversicherung und der politik verbieten, irgendwie in die wirtschaft einzugreifen und dann gehts bergauf mit deutschland, oder?
nachdem erstmal die ganzen sozialschmarotzer und invaliden verhungert sind, bleibt ja nur noch die elite übrig...
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11.05.2010 18:24 Uhr von anderschd
 
+2 | -9
 
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Wo ist denn der: auf gewachsen?
Also der Sozialismus als Problemlösung für Umweltfragen........
Selbst wenn man auf Luxusartikel wie PC, Videorekorder etc. verzichten kann, so hat doch schon die Produktion der grundlegenden Güter die man zum Leben braucht, die Umwelt auf das aller gröbste belastet und nachhaltig geschädigt.
Ich denke da zum Beispel an die Chemie und Zementindustrie.
Und immer wieder gern, die DDR usw. waren nur auf dem Weg. Ja was bitte soll denn beim erreichen des Ziels anders laufen? Der Weg ist das Ziel.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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11.05.2010 18:27 Uhr von kadinsky
 
+6 | -3
 
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@EduFreak: glaubst du wirklich, dass sich alle hinsetzen und schön brav verhungern? aus hunger entsteht wut und dann hass, und den wollen die herrschenden heute, genau so wie früher auf keinen fall spüren und deshalb werden alle lemminge mit brotkrumen abgespeist und die meisten denken auch noch, es muss so sein und nicht anders, gute taktik....
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11.05.2010 18:45 Uhr von SeriousK
 
+4 | -3
 
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das ist doch nix neues...das hab ich schon geschnallt als ich gelernt habe was sozial bedeutet und dann habe ich kombiniert und dabei ist herausgekommen: alles andere als der Sozialismus ist antisozial = nicht gut
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11.05.2010 18:54 Uhr von Weltenwandler
 
+4 | -2
 
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ein sehr: technokratischer Standpunkt den dieser "Wissenschaftler" da vertritt... nicht das ich was dagegen hätte. Es berücksichtigt alles... außer dem Menschen, der dieses System betreiben soll. Der reine Sozialismus funktioniert nicht weil er an der menschlichen Gier scheitert, der Kapitalismus nicht weil er es mit der Gier übertreibt. Anstatt also immer wieder zu versuchen diese beiden doch grundsätzlich nicht zu vereinenden Ideologisch geprägten Wirtschaftsformen zueinander zu bringen wäre es nicht sinnvoller ein neues globales Wirtschaftssystem zu entwickeln was weder das eine noch das andere ist? Ich meine, warum muss denn entweder immer Sozialismus/Kommunismus oder Kapitalismus oder ein Schnitt beider sein? Als wenn die beiden Wirtschaftssysteme die einzigen waren die die Menschheit entiwckelt hat.
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11.05.2010 18:54 Uhr von maki
 
+6 | -5
 
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Mit unendlichen, nicht zurückzuzahlenden Krediten: (in auf dem Weltmarkt anerkannten Währungen) und ohne Handelsschranken (Embargo) glänzt sichs leicht...

In der Anfangszeit der DDR lief es trotz "Zwangsexport" von Produktionsmitteln und z.B. des halben Schienennetzes so gut (und menschlich!), dass westdeutschen Fernsehsendern von der westdeutschen Regierung mehr oder weniger verboten werden musste, allzu enthusiastisch und positiv über die DDR zu berichten und Hassparolen befohlen wurden.
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11.05.2010 19:00 Uhr von marmai
 
+3 | -6
 
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LOL: Vorwärts die Sozialistische Zeitung.
Vorwärts immer, rückwärts nimmer haben wir gesehen. Bis zum Untergang.
Dagegen ist Griechenland noch ein Wirtschaftswunderland.
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11.05.2010 19:17 Uhr von kadinsky
 
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@Weltenwandler: zins und zinseszins abschaffen wäre ein gelungener start in eine neue zeit...
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11.05.2010 19:34 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Weltenwandler: Ich denke es geht garnicht um die konkreten Systeme, sondern um die Frage, inwieweit die Wirtschaft reglementiert werden soll. Wer mehr Staat will brüllt "Sozialismus" und wer weniger will brüllt "Kapitalismus".

Dennoch .. die beiden Extreme in Reinform gab es nie, gibt es nicht und wird es nie geben.
Wir leben doch auch heute in einem Staat der etwa unternehmerisches Handeln beschränkt zugunsten des allgemeinen Wohls. Und das völlig zurecht.
Ich bin z.B. nicht der Meinung, dass Dinge wie Energie- oder Wasserversorgung völlig frei in der Hand von profitorientierten Konzernen liegen sollten.
Aber das heisst ja nicht, dass ich deswegen auch gleich die gesamte unternehmerische Freiheit oder gar Privateigentum abschaffen will.

Tja... bin ich jetzt Sozialist? ;-)

[ nachträglich editiert von Dr.G0nz0 ]
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11.05.2010 20:03 Uhr von Eras0r
 
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@fallobst: erst einmal sorry für die späte Reaktion

Nach den Gedanken des Kommunismus kann es gar kein Diktator geben, also ist jeder Diktator in einem sich kommunistisch nennenden Staat eine Kontradiktion.
Kommunistische Staaten mit einem Diktator können keine komuunistischen STaaten sein, egal wie sie sich schimpfen.
Ein Croissant ist auch kein Erdbeerkuchen, nur weil es das sagt.
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11.05.2010 20:13 Uhr von Tichondrius
 
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Eras0r: Ich würd mir Sorgen machen, wenn mein Croissant spricht ;)
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11.05.2010 21:52 Uhr von Weltenwandler
 
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@Dr.G0nz0: interessante Erklärung. Du könntest recht haben. Aber auf die Frage ob du Sozialist bist... spielt es eine Rolle? Denn selbst wenn du keines von beiden bist wirst du trotzdem von anderen Menschen einem Lager zugeordnet. Mein Problem hierbei ist das die Menschen alternative Wirtschaftsformen nicht einmal in Erwägung ziehen. Beide Extreme sind nicht aufeinander vereinbar. Sowohl Kapitalismus als auch Sozialismus hat es durchaus schon in vollendeter Form gegeben. Das kann natürlich nicht nach dem Stand beurteilt werden wie das System gedacht war, sondern eben wie es vom Menschen umgesetzt wird. Beides ist ja an sich keine böse oder schlechte Idee, es hat nur den enormen Nachteil der Korruption, dies nicht zu berücksichtigen bei der Beurteilung ob extremistische Formen bereits aufgetreten sind ist einfach realitätsverleugnend. Beide Systeme sind anfällig für Korruption und keines kann damit sehr effektiv umgehen. Wäre es da nicht sinnvoller über eine Alternative nachzudenken die Korruption als Quelle verwenden kann anstatt als Mankro? Ich kann Korruption nicht ausschalten also muss sie eben sinnvoll nutzen!
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12.05.2010 11:13 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Weltenwandler: Wenn man Kapitalismus und Sozialismus als die zwei Extreme eines einzigen Sachverhaltes begreift, dann kann es keine Alternative dazu geben.
Du kannst entweder für viel Regulierung sein, oder für wenig, eine dritte Möglichkeit gibt es in diesem Sinne nicht. (Die Mitte ist in diesem Fall keine Alternative sondern ein Kompromiss.)

Und die beiden Extreme sind sehr wohl miteinander vereinbar .. schau Dich doch mal um in der Welt: Sozialistische Strukturen gibt es überall .. in jedem kapitalistischen Land (z.B. Rente, Krankenversicherung, etc.). Genauso wie es in jedem vorgeblich sozialistischen Land etwa Schwarzmärkte gibt.
Beides, Kapitalismus und Sozialismus, kann nicht in Reinform existieren, weil beide Extreme grundsätzlich nicht mit dem menschlichen Verhalten kompatibel sind.

Was Du damit meinst Korruption als Grundlage eines neuen Wirtschaftssystems zu nutzen, das verstehe ich allerdings nicht. Wie stellst Du Dir das denn bitte vor?
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12.05.2010 21:22 Uhr von hhirschel
 
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Kommunismus: "ach so, dann nenn mir mal ein beispiel, wo der kommunismus funktioniert hat oder wo es kommunismus ohne diktator gegeben hat... ."

Kommunismus heißt, gemeinsam (!) zu bestimmen wie viel von was wo wie zu welchem und wessen Nutzen hergestellt werden soll und welche (und wessen) Risiken oder Schäden es dabei zu vermeiden gilt. Das ist mit jedweder Diktatur unvereinbar.

Gruß hhirschel
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12.05.2010 21:47 Uhr von hhirschel
 
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Genau, erst klären, was Sozialismus sein soll: Um sinnvoll über Sozialismus reden zu können, müsste erst einmal geklärt sein, was die jeweiligen Diskutanten darunter verstehen.

Ich verstehe darunter soziale Bewegung, die die Möglichkeit zur sozialen (miteinander reflektierten und abgestimmten) Bestimmung (= Steuerung) der Produktion vergrößert, also einen sozialen Emanzipationsprozess. Von einer sozialistischen Gesellschaft kann man in dem Moment sprechen, wo dies der (weltweit) vorherrschende soziale Prozess ist. Was den "Realen Sozialismus" betrifft, "wird nicht ausgegangen von dem, was die Menschensagen, sich einbilden, sich vorstellen.." (Marx/Engels: Die deutsche Ideologie, MEW Bd. 3, S. 26)

[ nachträglich editiert von hhirschel ]
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14.05.2010 12:14 Uhr von opheltes
 
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Gemeinsam werden wir.......

..gemeinsam können wir

letztendlich schaffen wir es gemeinsam.

rofl

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