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Islamische Gesellschaft: Kritik an einseitiger Berichterstattung gegen Kirche

Die "Islamischen Gesellschaft Milli Görüs" veröffentlichte einen Kommentar von Ilhan Bilgü auf ihrer Internetpräsenz. Darin wird die angeblich einseitige Berichterstattung der Medien über die Missbrauchsfälle in der Kirche, wie zum Beispiel im "Spiegel" oder dem Satire-Magazin "Titanic" kritisiert.

Bilgü meint in Bezug auf Titelbilder, die nach Vorwürfen zu Missbrauchsfällen erschienen, dass diese selbst "Muslimen missfallen" dürften, da sie "mehr als geschmacklos und anstößig" seien. Er führt weiterhin aus, dass die Zeitschriften über ihre Messlatte für ihre Moral nachdenken müssten.

Aus diesem Grund kann Bügli der Kritik der Kirche auch zustimmen. Andererseits meint er aber auch, dass die Reaktionen auf die Missbrauchsfälle falsch waren. So hätte man sofort die Polizei einschalten sollen, anstatt zu versuchen die Probleme innerkirchlich zu Regeln.


WebReporter: H311dr1v0r
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kritik, Kirche, Gesellschaft, Berichterstattung
Quelle: www.kath.net

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10.05.2010 22:56 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+5 | -6
 
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Diese verdammte Kirche soll zur Hölle fahren !!!

Eine riesige Welle von Missbrauchsfällen wurde in den letzten Wochen offenbar. Und? Wurde ein einziger von denen vor Gericht gestellt und verknackt?
Mit denen sollten umgegangen werden, wie mit jedem anderen Verbrecher auch! Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

Die Presse ist viel zu umsichtig mit der Kirche umgegangen und hat die Penner auch noch in Watte gehüllt.
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11.05.2010 10:10 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -0
 
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Was in eigenen Reihen vertuscht wird: kann nur durch die Medien angeprangert werden.
Das gilt in der Politik genauso wie in der Kirche.
Wenn gewisse Gruppierungen meinen, sie muessen da etwas vertuschen,muessen sie damit rechnen, dass das von gewissen Medien breitgetreten wird, ob diese nun objektiv darueber berichten oder nicht. Sie haetten vorher damit schon anders umgehen koennen, dann waere es heute nicht so weit gekommen, basta...
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11.05.2010 10:12 Uhr von hpo78
 
+0 | -1
 
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@Abdul_Tequilla: Ja, es wurde mindestens einer vor Gericht gestellt und auch verknackt allerdings nicht aufgrund der letzten Enthüllungen sondern schon davor.

Heute läuft auf Arte die Wiederholung der Sendung "Wenn Väter zu Tätern werden". Die sollte sich jeder anschauen, der immer noch glaubt, die jüngsten Enthüllungen wären ein kirchenspezifisches Problem.
Eigentlich sollten diejenigen schon allein durch die Fälle an der Odenwaldschule eines besseren belehrt worden sein.

Interessant erscheint mir hier, dass sich eine Organisation wie diese für die Kirche stark macht.

[ nachträglich editiert von hpo78 ]

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