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NRW-Landtagswahl: Piratenpartei schiebt Frust

Bei der Landtagswahl in NRW kam die Piratenpartei nur auf ein, für sie enttäuschendes, Ergebnis von 1,5 Prozent. Damit war es der Partei nicht gelungen, das verhältnismäßig gute Abschneiden von der Bundestagswahl 2009 zu wiederholen, auch wenn viele daran geglaubt hatten.

Die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Birgit Rydlewski hofft nun, "dass wir jetzt nicht an Engagement verlieren". Nun werden die Forderungen lauter, das "Netz" zu verlassen. Es habe sich gezeigt, dass die Piratenpartei dort gute Ergebnisse geholt habe, wo sie örtlich präsent sei.

So konnte die Piratenpartei in Aachen ihr landesweit bestes Ergebnis mit 4,2 Prozent einfahren. Dort ist sie seit der letzten Kommunalwahl im Stadtrat vertreten. Auch habe man in manchen Wahlbezirken von Köln nahezu fünf Prozent erreichen können, eben da, wo man auf der Straße aktiv gewesen sei.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, Wahl, Ergebnis, Piratenpartei, Frust
Quelle: www.derwesten.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2010 19:17 Uhr von LhJ
 
+62 | -7
 
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ja, definitiv eine gute Idee.
So kann man auch Wähler holen, die eben nicht für mehr im Netz surfen, als zum online-shoppen, facebook pflegen und emails abrufen.
Und das sollte wohl immernoch der großteil der Bevölkerung sein.

Ich muss allerdings dazu sagen, das die Piratenpartei in letzter Zeit kein Stück von sich reden gemacht hat, auch nicht online.
Ich habe jedenfalls seit der Bundestagswahl wenig bis gar nichts mehr von ihnen gehört. Ich denke das ging vielen anderen auch so, weshalb die Partei deutlich schlechter Abschnitt, als bei der wichtigen Bundestagswahl.
Der Wähler ist faul und man muss ihm die Politik, die ihn interessieren könnte nachtragen.
Das ist so und ich bilde da keine Ausnahme.
Ich bin nicht extra auf den Parteiseiten gesurft und habe mich informiert, was deren Programm für die Landtagswahl so ist.
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10.05.2010 19:25 Uhr von Bi-Ba-Butzemann
 
+12 | -71
 
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10.05.2010 19:31 Uhr von mario_o
 
+19 | -25
 
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"Die Piratenpartei": Alleine wegen des Namens gibt es doch schon zig Leute, die sich nicht mit der Partei beschäftigen wollten. Mit einem vernünftigen Namen hätten sie meiner Meinung nach auch deutlich mehr Anhänger...
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10.05.2010 19:53 Uhr von anderschd
 
+11 | -4
 
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Sie hat sicher: einige gute Themen im Programm, die unbedingt zum Nachdenken anregen sollen. Allerdings glaube ich, dass den Leuten gerade Anderes im Kopf rumschwirrt.
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10.05.2010 19:53 Uhr von Floppy77
 
+7 | -18
 
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10.05.2010 19:59 Uhr von Bildungsminister
 
+21 | -6
 
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Ich habe es vor einigen Wochen mal in einem Kommentar hier geschrieben, und auch wenn ich dafür mit Minus noch und nöcher bewertet wurde, so mag ich es gerne wiederholen.

Die Piraten haben ein Anliegen, das macht sie zumindest zu einer legitimen Partei, wenn auch für viele ob ihrer gezielten Thematik nicht wählbar, wie z.B. mich. Das allein ist aber nicht tragisch, ich denke es gibt auch so genug Wähler für diese Thematik.

Das Problem bei den Piraten ist und bleibt das sie schlichtweg niemand kennt der nicht auch tiefer in der grundsätzlichen Zielsetzung/Thematik der Partei verwurzelt ist. Das mag man mir nun wieder vorwerfen, aber ich meine das nicht mal böse. Trotzdem frage man doch mal ganz "normale" Menschen in seinem Umfeld was diese mit den Piraten anfangen können. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht das es da wirklich nur wenige gibt.

Wenn mich aber niemand kennt, dann kann mich auch keiner wählen. Bei uns am Ort gab es nicht mal irgendwelche Plakate der Piraten, geschweige denn irgendwelche Stände oder Veranstaltungen. Es ist ja schön und gut das man sich als die neue Generation X betrachtet, aber die meisten Menschen haben nur periphere Berührungspunkte zum Internet. Hier müssen die Piraten einfach lernen das Propaganda (ebenso nicht negativ gemeint) rein über das Internet schlichtweg nicht funktioniert.

Wenn man also eine ernsthafte Partei werden will die auch gewählt werden soll, dann muss ich zunächst mal auf mich aufmerksam machen. Derzeit stehen sie unter den Sonstigen und wenn sie bis zur nächsten Wahl wieder im Erdboden verschwinden wird es auch da wieder schwer.

Ich höre im Bezug auf die Piraten immer den Vergleich zu den Anfängen der Grünen. Der Unterschied ist aber das man sehen muss das die Grünen eine Massenbewegung waren, während mit Urheberrechten und allem was mit PC, Internet und Datenschutz zu tun hat nur wenige direkt mitreden können. Diesen Menschen muss man erklären worum es geht und was die Ziele sind, und vor allem auch die Konsequenzen sind wenn sich nichts tut. Da müssen die Piraten ansetzen, mal vom für viele extrem unverständlichen Namen abgesehen.

Ich weiß, das will wieder niemand sehen, aber die Piraten sind derzeit einfach keine ernstzunehmende Partei, sondern... "Sonstige". Und man wird mir auch wieder erzählen das es so nicht ist. Da sage ich nur dass das Ergebnis eine andere Sprache spricht.
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10.05.2010 20:00 Uhr von pippi-langstrumpf
 
+5 | -7
 
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@ LhJ, ich hab mich zwar auf Parteiseiten umgeschaut (aber meine Endscheidung stand vorher schon) das machen aber nicht viele.

Die Straßenpräsenz war unter aller Sau, ich hab als "Einzugsgebiet" 5 Großstädte in NRW und hab sage und schreibe 18 Din A2 Wahlplakate gesehen (die dazu noch Nichtssagend waren).
Dazu kommt noch das die Plakate extrem ungünstig platziert waren ,wenn eine ganze Straße mit Rechten Plakaten zugekleistert ist und 1-2 Piratenplakate dazwischen hängen, sieht die kein normaler Mensch mehr.

Da können die vereinzelten Infostände auch nichts ausrichten.

Wer will kann das ja mal Lesen: http://www.piratenpartei.de/...

[ nachträglich editiert von pippi-langstrumpf ]
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10.05.2010 20:09 Uhr von Gartii
 
+16 | -1
 
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Cash: Eine junge Partei, wie es die Piratenpartei ist, ist mehr damit beschäftigt, die Kohle ranzuscheffeln, die für so einen Wahlkampf nötig ist, als gleich einen Bundeskanzler oder was auch immer zu kriegen.
Denn im Gegensatz zu den anderen Parteien fehlt es den Piraten doch ziemlich an liquiden Mitteln, was hoffentlich erklärt, wieso nicht jedes Bauernkaff Plakate von denen rumhängen hat.
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10.05.2010 20:57 Uhr von BeaconHamster
 
+9 | -3
 
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Mitspracherecht für zu kleine Parteien gab es bereits, und es artete in Chaos aus.
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10.05.2010 21:08 Uhr von Lenz-SN
 
+0 | -1
 
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GUte Idee :t
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10.05.2010 21:16 Uhr von claeuschen
 
+6 | -2
 
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Offenbar: haben die Piraten Schwierigkeiten eine parteiähnliche Organisation in die Fläche zu bringen.

Längst nicht in allen Wahlkreisen wurden Kandidaten gefunden. Wie andere Parteien auch, dauert es halt etwas länger und ist vielleicht gar nicht so schlecht.

Ich habe die Piraten gewählt und rufe Ihnen zu:
Nicht aufgeben! Eure Zeit wird kommen.
Aber es ist eben doch kein Selbstläufer!
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10.05.2010 21:30 Uhr von Alexander.K
 
+2 | -4
 
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@anderschd: Was fehlt dir im Programm der Piratenpartei NRW?
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10.05.2010 21:33 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -10
 
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Für erwachsene Menschen die voll in der Berufswelt stehen, sind Themen wir die Bezahlbarkeit der Krankenkasse, Energiepolitik, Steuer- und Finanzpolitik, Stabilisierung des Euros usw. deutlich wichtiger als die Thematik mit der sich die Piraten beschäftigen.
Ausserdem wirft es ein ganz schlechtes Licht auf die Partei sich selbst "Piraten" zu nennen, angesichts der reellen Piraten die momentan ganze Schiffe ausrauben und aktiv bekämpft werden. Niemand sympatisiert derzeit mit so einem Namen.
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10.05.2010 21:37 Uhr von Nemes1s
 
+2 | -9
 
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Einseitig Leider ist das Parteiprogramm der Piratenpartei einfach zu einseitig... Keine Konzepte für Gesundheit oder Finanzen... Und das sind nunmal heut zu Tage auch wichtige Bereiche...

Schade, ich würds ihnen gönnen, wenigstens eine Partei, die engagement im Internet zeigt.
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10.05.2010 21:40 Uhr von Schimmelpilz
 
+6 | -0
 
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Das Problem ist ein ganz anderes: Daß die Themen der Piratenpartei für einen Großteil der Bevölkerung offensichtlich noch nicht die Bedeutung haben, die ihnen zukommt ist klar. Mit was beschäftigen sich denn die "normalen" Leute ? Mit Themen über Arbeitsplätze, Gesundheitspolitik, Affären der Politiker und sowas alles. Vieles andere interessiert die Leute nicht, weil es sie (so meinen sie zumindest) nicht unmittelbar betrifft. Außerdem sind viele zu bequem, sich mit manchen Dingen zu beschäftigen, das sollen die tun, die "dafür zuständig sind", das hab ich schon oft gehört. Aber ich denk da etwas anders. Auch wenn die Piratenpartei wichtige Standpunkte vertritt, sie ist und bleibt halt doch auch wieder nur eine Partei, die die Ansicht ihrer Wähler vertritt. Die "Gewählten" einer Partei sind dann Politiker und welches Ziel haben die, wenn man Herr von Arnim in seinem Buch "Vom schönen Schein der Demokratie" glauben darf ?? Möglichst lange und möglichst gut von der Politik zu leben. Viele Politiker haben jung als Idealisten angefangen und bis sie zu Posten kamen, wo sie was zu sagen hatten, waren sie schon "zurechtgeschliffen", vom System, von der Partei, von wem auch immer. Nein, ich denke, dauerhaft wird es nur eine direkte Demokratie schaffen, manche Probleme tatsächlich zu lösen und nicht nur zum Wahlkampf anzusprechen. Die Menschen müssen selber entscheiden was sie wollen, und zwar konkret am Einzelfall, nur so ist sichergestellt, daß auch ihre Meinung vertreten wird. Damit das geht, müssen Menschen sich zuständig fühlen - jetzt, wo man eh das GEfühl hat, egal wen man wählt, die tun doch, was sie wollen, ist klar, daß keiner Lust hat, was zu tun. Aber die Menschen müssen halt mal anfangen, Verantwortung einzufordern - solange das nicht passiert, wird sich auch nichts ändern.
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10.05.2010 21:44 Uhr von Alexander.K
 
+4 | -1
 
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Zu wenig Piraten: Ich denke mal das es zu wenig aktive Piraten in NRW gegeben hat. Es gab zwar bei der Bundestagswahl durch die Zensursula Debatte viel Aufmerksamkeit und auch großen Zulauf bei den Piraten. Aber es gibt aus meiner Sicht nur wenige die nach der Bundestagswahl dran geblieben sind und die Ziele der Partei auch ein Jahr später noch aktiv unterstützt haben.
Auf der sogenannten "Aktiven" Mailingliste ist zwar immer noch viel los, aber das ist eine öffentliche Liste. Die wenigsten dort sind Parteimitglieder. Dort herscht jetzt Katerstimmung, aber wer von den ganzen Online-Unterstützern hat auch nur ein Plakat aufgehängt oder eine Stunde an einem Info-Stand "gearbeitet"?
Hinzu kommt das der Partei die Finanzmittel fehlen. Man muss sich mal ansehen was Parteien wie die Linke oder die Grünen in so einen Wahlkampf pumpen, von der CDU/SPD will ich gar nicht reden. Die Piraten haben nicht mal 10% von den Mitteln der genannten Parteien zur Verfügung. Da muss für jede Hartfaserplatte gekämft werden.

Und wie andere schon geschrieben haben fehlte es an der Medienpräsenz (Themen, finanzielle Mittel) im Vergleich zur Bundestagswahl.
Und dann muss man sich mal so einen Stimmzettel ansehen. Die meisten Wähler werden den Stimmzettel nicht mal so weit auseinander gefaltet haben, um die Piraten überhaupt zu Gesicht zu bekommen. Kleine Parteine haben es in unserer Parteiendiktatur echt nicht leicht.
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10.05.2010 21:48 Uhr von Alexander.K
 
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@ThomasHambrecht und Nemes1s: Lest doch bitte mal das Programm der Piratenpartei NRW. Dort hättet ihr zu vielen euerer Themen Antworten gefunden.
http://www.piratenpartei-nrw.de/...
Ganz unten sind die Themen :-)

@ThomasHambrecht
Die Stabilisierung des Euros ist für mich kein Thema für die Landespolitik in NRW. Wenn es aber um Haushaltspolitik in NRW gibt findest du auch dort Ziele der Piratenpartei.
( http://www.piratenpartei-nrw.de/... )

[ nachträglich editiert von Alexander.K ]
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10.05.2010 21:59 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Das Wahlprogramm ist ein sinnfreier Unfug Hat sich jemand das Wahlprogramm durchgelesen?

Das liest sich wie das Wunschdenken von 14-jährigen bei einem Schullandheim-Aufenthalt ohne jede reelle Lebenserfahrung.
So wollen die Pirtaten die soziale Marktwirtschaft zurück - was angesichts der EU und der Globalisierung ein Widerspruch ist.
Dann fördern Sie die Abschaffung der GEZ auf internetfähige PCs sofern die GEZ nicht nachweist, dass damit Sender empfangen werden - gleichzeitig !! fördern !! sie aber die Ausstrahlung von Radio über Internet. Also wird in absurdum nachgewiesen, dass der PC, Handy eben doch als Radio genutzt wird.
Die grosse Urheberrechtsnovelle entpuppt sich nur als Forderung nach einer privaten Sicherungskopie.

Dann sollen die Öff. Rechtlichen mehr Sender in fremder Sprache machen !!

Videoüberwachung:
Es soll grundsätzlich keine Videoüberwachung stattfinden, stattdessen mehr Polizeipräsenz. Weiter unten lassen sie dann die Videokamera zu, wenn die Situation ausartet ? Widerspruch ?

Das ganze Wahlprogramm ist ein Gummi-Artikel von endlos widersprüchlichen und sinnfreien Spruchbändern. Was bei Punkt 10 gefordert wird, wird bei Punkt 24 wieder abgelehnt.
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10.05.2010 22:07 Uhr von cheetah181
 
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Bildungsminister, ThomasHambrecht: @Bildungsminister: Guter Beitrag, aber auch die Grünen haben trotz ihrer "Massenbewegung" bei ihren ersten Bundestagswahlen gerade mal 1,5% bekommen, also weniger als die Piraten.
Trotzdem hast du natürlich recht, dass man sich mehr um "Werbung" auf der Straße kümmern muss. In einigen Gegenden lief das mit Ständen ziemlich gut, an vielen anderen fehlt es da wohl noch.

@ThomasHambrecht: "Ausserdem wirft es ein ganz schlechtes Licht auf die Partei sich selbst "Piraten" zu nennen, angesichts der reellen Piraten die momentan ganze Schiffe ausrauben und aktiv bekämpft werden. Niemand sympatisiert derzeit mit so einem Namen."

Das wirft wohl eher ein schlechtes Licht auf diejenigen die Software-Kopierer als "Piraten" bezeichnet haben.
Mehr zum Namen:
http://wiki.piratenpartei.de/...
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10.05.2010 22:15 Uhr von Alexander.K
 
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@ThomasHambrecht: Du wirst unsachlich.
Ich könnte dir je nach politischer Präferenz, deine ist mir klar, jedes Wahlprogramm auseinander pflücken.

Fakt ist, die Piraten haben sich zu allen wichtigen Fragen geäußert und das zur Abstimmung vorgelegte Wahlprogramm muss keinen Vergleich mit den Programmen der CDU, der SPD, der Grünen oder der FDP scheuen.
Ob es dir persönlich gefällt ist überhaupt nicht von Bedeutung. Ich könnte dir auch mal die Auseinandersetzung mit dem Programm der Linken ans Herz legen, aber ich möchte nicht das du einen Herzinfakt bekommst :-)

Am Wahlprogramm hat es nicht gelegen das die Piraten so wenig Stimmen bekommen haben, sonst hätten die Grünen auch anders abgeschnitten.
Die Piraten haben es aber scheinbar nicht geschafft den Menschen in NRW klarzumachen wofür sie stehen.

[ nachträglich editiert von Alexander.K ]
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10.05.2010 22:28 Uhr von Alexander.K
 
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@Matthias1979: Wenn etwas keine Zukunft hat, dann ist das das Nichtregieren der Regierungskoalition. Eine Kanzlerin die nur unbeteiligt in der Gegend rum schaut, mit Ministern die ihre Gesetzesentwürfe durch Lobbyisten schreiben lassen ( http://www.bpb.de/... PDF-2,8MB ), schadet unserer Zukunft.
Aber das ist nur meine unbedeutende Einschätzung.

[ nachträglich editiert von Alexander.K ]
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10.05.2010 22:36 Uhr von Kappii
 
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@cheetah181: "Das wirft wohl eher ein schlechtes Licht auf diejenigen die Software-Kopierer als "Piraten" bezeichnet haben.
Mehr zum Namen:
http://wiki.piratenpartei.de/"

dem Wähler ist es eigentlich egal was für eine Intention hinter dem Namen steckt. PIRATEN hört sich für mich erst mal negativ an.
Traurig aber wahr: Wahlkampf muss man mit Populismus treiben. Inhalte sind weniger wichtig als Image.
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10.05.2010 22:40 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Alexander.K ich vermute auch, dass nur einer von 1000 Bürgern tatsächlich ein Wahlprogramm liest und sich wirklich damit beschäftigt. Daran lags wirklich nicht.
Würde jeder das Wahlprogramm verstehen, hätten wir 100% ungültige Stimmzettel.
In meinem Umfeld stösst sich prinzipiell jeder an dem Namen "Piratenpartei". Das wird einfach nicht als "politisch seriös" empfunden. Und so empfinde ich (49) auch, wenn sich mir jemand als "Pirat" vorstellt. Da ist das Programm dann schon nicht mehr wichtig.
Und deshalb vermute ich, dass nur Wähler unter 25 angesprochen wurden.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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10.05.2010 22:48 Uhr von cheetah181
 
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Kappii: "dem Wähler ist es eigentlich egal was für eine Intention hinter dem Namen steckt. PIRATEN hört sich für mich erst mal negativ an.
Traurig aber wahr: Wahlkampf muss man mit Populismus treiben. Inhalte sind weniger wichtig als Image."

Leider wahr, aber vielleicht finden sich ja durch Aufklärung 5-10% denen Inhalte wichtiger als Populismus sind.
Die Alleinregierung will man eh nicht stellen.

Außerdem wäre es nicht der erste negativ besetzte Begriff der aufgenommen und zu etwas Positivem gemacht wird.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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10.05.2010 23:04 Uhr von hofn4rr
 
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fehlendes profil: das parteiprogramm der piraten dürfte weitaus weniger sinnfrei erscheinen als das der grünen.
den piraten fehlt lediglich eine oder mehrere personen die regelmäßig in die kamera grinsen dürfen.

wie schafften die grünen das, regelmäßig vor die kamera zu kommen?

vorwiegend mit skandalen und peinlichen auftritten, z. b. von fatima roth als offenbar geistig behinderte.
seppl fischer als steinewerfer.
oder cohn bandit als pädophil veranlagte person der sich anfangs nur auf den zionismus konzentrierte.

solche leute bräuchten die piraten auch.

das parteiprogram oder auszüge davon spielen weniger eine rolle.

die grünen wussten das sie sich nicht daran halten müssen, z. b. hanf zu legalisieren.
genauso können jetzt auch die piraten "versprechen" oder damit werben, was sie nicht halten können.

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