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Rettungspaket: EZB zeigt sich bereit zum Ankauf von Staatsanleihen

Um hochverschuldete Länder der Euro-Gruppe zu unterstützen, brachten die EU und der IWF ein gigantisches Rettungspaket mit einem Volumen von 750 Milliarden Euro auf den Weg (ShortNews berichtete). Daran beteiligen sich aber nicht nur die EU und der IWF, sondern auch die EZB.

Bisher hat sich die Europäische Zentralbank dagegen gewehrt, knickte nun aber vor den Forderungen der Politik ein. Die Beteiligung der EZB am Maßnahmenpaket erfolgt über den Ankauf von Geldmarktoptionen und Staatsanleihen.

Faktisch kommt dieser Schritt einer teilweisen Finanzierung der Schulden Griechenlands und anderer Euro-Länder, die in finanzielle Schieflage geraten sind, durch die EZB gleich, auch wenn über den Umfang der Beteiligung noch Unklarheit herrscht. Diese Entscheidung trifft der EZB-Rat.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EZB, Rettungspaket, Staatsanleihe, Ankauf
Quelle: www.nzz.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2010 14:29 Uhr von :raven:
 
+3 | -0
 
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Unsere EU-offiziellen Gremien und Vertreter kippen ja um wie die Fliegen!

Vor vier Tagen hiess es noch "nein, auf keinen Fall" und heute schon wird er Geldhahn voll aufgedreht.

Auf, auf zur fröhlichen Geldentwertung!
Wie auf dieser Art und Weise die EU-Währung gerettet werden soll, ist mir schleierhaft.
Aber ich weiss ja, dass ich gelegentlich noch dem Irrglaube verfalle, dass Papiergeld einen realen Wert haben muss. Wie wir sehen, ist das Gegenteil der Fall, es müssen sich nur genug Dumme einfinden, die das glauben!
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10.05.2010 14:48 Uhr von DIDI1980
 
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Hin oder Her: mit D-Mark oder Euro. Die Währung spielt doch keine Rolle. Das System ist krank und der Name der Krankheit ist ja bekannt. Neoliberalismus. Es gibt Gelbhemden, die ernshaft dem Glauben anhängen, der Markt regelt sich selbst. Das Tierreich regelt sich auch selbst, denn fressen oder gefressen werden funktioniert schon eine ganze Weile.
Wir aber, der Mensch erhebt sich doch gern so moralisch über alles und jeden, und am Liebsten über den eigenen Nachbarn, dem man ja immer Haushoch moralisch überlegen ist.
Solange zu wenige Menschen wirklich verstanden haben, wer hier vor wem umgekippt ist und wer dann Schlussendlich die Hand zum Letzten aufhält, solange Ackermänner dieser Welt noch mit vollem Gebiss in jede funktionsgesteuerte Medienkampange grinsen darf, und solange es Menschen gibt, die nicht verstehen, WAS Kapitalismus wirklich bedeutet, brauch sich die schweigende Masse auch nicht über die anstehenden Steuererhöhungen und die Kürzungen der Sozialetats und der Bildungsetats beschweren.
Die Mathematik wird doch gerne als die universelle Sprache gefeiert, die alle verstehen, sogar extraterrestrische Lebensformen. Wie arrogant. Nicht mal hier unten verstehen alle die Zahlen überhaupt ansatzweise.
Aber vielleicht ist eine kleine Revolution ab und an was ganz gesundes für so verkalkte und vom Wohlstand errodierte Gesellschaften wie die Unsere.
"Drum Frage ich, wer werfe den ersten Stein..."
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10.05.2010 20:15 Uhr von certicek
 
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Damit wird die EZB zur Bad Bank.

Jetzt geht die Party richtig los.
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11.05.2010 12:27 Uhr von Sonnflora
 
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Das darf doch nicht wahr sein: Und wie soll der Staat diese Staatsanleihen irgendwann zurückzahlen? Da kommen wir doch vom Regen in die Traufe! Leute, merkt ihr nicht wie die EZB uns alle verarscht?

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