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Präsidentenwahl auf den Philippinen

Auf den Philippinen findet zurzit eine Präsidentenwahl statt, in der der Kandidat Benigno Aquino und die amtierende Präsidentin Gloria Arroyo um das Amt kämpfen. Nach einer Umfrage vom Februar sind allerdings 68 Prozent aller Philippinos für die Abwahl Arroyos.

Anna Marie Pamintuan von "Philippine Star" erklärt, dass das Volk Arroyo hauptsächlich mit "Chaos" in Verbindung bringe. Ein großes Problem auf den Philippinen birgt ferner die extrem hohe Korruption, die man nun mit dem Einsatz von Wahlautomaten weitestgehend bekämpfen will.

Ginge man nun von einer fairen und sauberen Wahl aus, so wird Benigno Aquino, der Sohn der kürzlich verstorbenen ehemaligen Präsidentin Cory Aquino, mit ungefähr 42 Prozent aller Stimmen das Amt übernehmen. Sein Vater wurde zur Zeit der Marcos-Diktatur bei seiner Rückkehr aus dem Exil erschossen.


WebReporter: Faceplant
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wahl, Philippinen, Präsidentenwahl
Quelle: www.tagesschau.de
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10.05.2010 13:54 Uhr von TrangleC
 
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Vor einigen Tagen kam eine interessante Doku auf Arte in der es um die "Reis Krise" im Jahr 2008 ging.
Damals haben die Philippinen plötzlich den Weltmarkt für Reis leergekauft, wodurch der Preis für Reis um das Sechsfache stieg und haben damit eine Panik in Afrika und anderen Teilen der Welt ausgelöst, die zu vielen gewaltsamen Ausschreitungen und zu Unterversorgung der Menschen in den Entwicklungsländern, wo Reis das wichtigste Grundnahrungsmittel ist, geführt hat.
Zuerst hat niemand verstanden warum die Phillipinos das gemacht haben, bis dann heraus kam dass der Ehemann von Präsidentin Arroyo, der zusammen mit dem ihm hörigen Landwirtschaftsminister für den Ankauf von Reis zuständig war, Provisionen pro Tonne eingekauftem Reis kassiert, die aussedem um so höher werden um so höher der Preis auf dem Weltmarkt steigt.
Da ist also ein ganzer Kontinent an den Rand einer Hungerkatastrophe gedrängt worden nur weil sich ein Mann die Taschen füllen wollte.

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