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"München ist bunt": Neonazi-Aufmarsch gestoppt

Etwa 1.000 Bürger haben in München gegen den Aufmarsch von Neonazis demonstriert. Es kam bei der Veranstaltung zu keinen größeren Zwischenfällen.

Mehrere Hundert Polizisten waren bei der Demo anwesend. 21 Personen unter den Demonstrierenden wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Die 80 Rechtsextremen, die zum 65. Jahrestags vom Ende des dritten Reichs aufmarschieren wollten, wurden durch die Polizei vorübergehend festgenommen.

Unter den Demonstranten befand sich Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) sowie Präsidentin Charlotte Knobloch vom Zentralrat der Juden. Mit dem Motto "München ist bunt" waren die Neonazi-Gegner in der Innenstadt unterwegs.


WebReporter: NokiaN
Rubrik:   Politik
Schlagworte: München, Demonstration, Neonazi, Aufmarsch, München ist bunt
Quelle: www.stern.de

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10.05.2010 10:16 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+19 | -17
 
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Dämlich bis zum geht nicht mehr "München ist bunt"...
Also entweder NS oder Multikulti - dazwischen existiert nichts?
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10.05.2010 10:37 Uhr von Bildungsminister
 
+24 | -8
 
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Demokratie bedeutet zwar das man auch solchen Tendenzen ihren Raum lässt, aber eben diese Demokratie erlaubt es gerade das man sich dagegen stellt. Demokratie bedeutet nicht etwas hinzu nehmen nur weil es in gewissem Sinne seine Daseinsberechtigung hat. Und was heißt da was wäre wenn es anderes rum wäre?

Die NPD steht für die Abschaffung der Demokratie, also war das am Ende schon eine Demo gegen den Großteil der Bürger. Letztendlich haben diese Rechten gegen +- 80 Millionen Bürger demonstriert, wobei das am Ende schon so betrachtet eher lächerlich ist. Aber wenn sie sich lächerlich machen wollen sollen sie, ernst genommen werden die ewig Gestrigen so oder so nicht, was die jüngsten Wahlen in NRW zum Glück mal wieder gezeigt haben (ProNRW 1,3%, NPD 0,72%).

Mal als Hinweis: Toleranz bedeutet nicht die Intoleranz anderer zu tolerieren!

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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10.05.2010 11:19 Uhr von Dideldidum
 
+3 | -5
 
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Es gibt: einige Parteien die gegen unsere Demokratie sind. Die Linke genauso wie die NPD. Ich halte Gegendemos für sinnvoll. Allerdings muss man sich fragen ob bei 80 NPDlern eine Gegendemo Sinn macht oder den NPDlern nur mediale Aufmerksamkeit zukommen lässt.
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10.05.2010 11:25 Uhr von |sAs|
 
+18 | -4
 
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Demokratie! "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."

Voltaire
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10.05.2010 11:30 Uhr von hertle
 
+13 | -7
 
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Ein für alle mal: Rassismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen. Sich dagegen zur Wehr zu setzen ist erste Bürgerpflicht.
Und nein, das hat nichts damit zu tun, dass man anderen nicht erlauben will seine Meinung zu äußern. Es ist ganz einfach, Rassisten verstoßen mit ihrem Handeln und Äußerungen gegen Artikel 1 des Grundgesetzes.
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10.05.2010 13:26 Uhr von W4rh3ad
 
+3 | -12
 
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@Bildungsminister: Die NPD steht für die Abschaffung der Demokratie?
LOL
Was meinst du warum so viele Rechte sich gegen die NPD aussprechen, richtig: weil sie Pro-Demokratisch ist, und Nationalsozialismus hat mit der Demokratie nichts zu tun.
Informieren --> Schreiben.
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10.05.2010 13:33 Uhr von hertle
 
+5 | -3
 
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@W4rh3adie: Bis auf den Namen hat die NPD nichts mit Demokratie zu tun. Die DDR nannte sich auch demokratisch und war genau das Gegenteil.

Die NPD ist antidemokratische und verfassungsfeindlich. Da wirst auch Du mit deinen merkwürdigen Behauptungen nichts dran ändern können!!!

[ nachträglich editiert von hertle ]
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10.05.2010 13:34 Uhr von HateDept
 
+5 | -4
 
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@Dideldidum: In wie fern ist den ausgerechnet Die Linke gegen "unsere" Demokratie???

Ich hoffe an dieser Stelle mal einen besseren Argumentationsansatz zu lesen als übliche Schalgwörter wie Stasi, SED, Kommunisten usw. ... danke ;o).
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10.05.2010 13:35 Uhr von Dr.Avalanche
 
+4 | -0
 
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och süß: 80 gegenüber 1000.....herrje und da heißt es doch braun wär wieder in..
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10.05.2010 13:37 Uhr von W4rh3ad
 
+2 | -7
 
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@hertle: Selbst wenn die NPD mit einer absoluten Mehrheit gewinnen würde, sie würde trotzdem die Demokratie beibehalten, immerhin kann sie das Grundgesetz nicht ändern, und laut dem darf und muss das Volk sich widersetzen sobald die Demokratie gefährdet wird.
Natürlich würde eine Mehrheit der NPD das Land in absolutes Chaos stürzen, da diese Volltrotteln keine Ahnung von Wirtschaft oder anderen wichtigen Dingen haben, aber mal angenommen.
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10.05.2010 13:38 Uhr von HateDept
 
+4 | -1
 
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@|sAs|: "Demokratie!

"Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."

Voltaire "

Sorry, ... aber dieses wunderbare Zitat bezieht sich auf "Freiheit" in jeglicher Hinsicht. Nicht auf Demokratie.
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10.05.2010 13:39 Uhr von hertle
 
+7 | -3
 
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@Warh3ad: Die NPD würde das Grundgesetz nicht ändern????

Sie würde das Grundgesetz abschaffen.

Du kann doch nicht ernsthaft selber glauben was Du da schreibst.

Als Infomaterial solltest Du vieleicht nicht nur das Prateiprogramm der NPD sonder auch mal unabhängige Medien nehmen!!!
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10.05.2010 13:40 Uhr von |sAs|
 
+8 | -4
 
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@hertle: Wenn du ein Stoppschild vor Kinderpornoseiten hängst. Dann tust du vllt etwas gegen die Verbreitung von Kinderpornos, aber du läufst Gefahr dass diese Zensur erweitert wird!

Wenn du diese Nazis verbietest, dann gibst du ihnen zwar kein Forum mehr, aber du läufst Gefahr dass diese Verbote dann noch weiter gehen ;)

@HateDept

meinungsFREIHEIT :D sorry :D

[ nachträglich editiert von |sAs| ]
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10.05.2010 13:41 Uhr von aggromon
 
+1 | -0
 
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@ Jesus_From_Hell: Dämlich bis zum geht nicht mehr finde ich eher deine Meinung die nationalzozialistische Denkansätze birgt. Es gibt nur soziale Probleme, wenn man "Alle" aufnimmt, aber wenn man denen die Erlaubnis erteilt, die man braucht und vor allem, wenn man nicht alle aus einem Land, sondern von so vielen Kulturen wie möglich holt, dann ist das der Schlüssel zu einer starken Wirtschaft, ohne Rechts- und Linksradikale (sind ja meistens Assis), ohne Gruppen, die keine Lust haben sich zu integrieren und vor Allem ohne eine dermaßen hohe Arbeitslosenrate. In den größeren Städten in Kanada kann man schön beobachten, wie man schon von klein auf in seiner näheren Umgebung Kontakte knüpft und die Nachbarn dabei einfach nur als Menschen sieht und nicht als das Land aus dem sie stammen, weil es viele verschiedene Herkunften auf engstem Raum gibt, dass die Gruppenbildung fast unmöglich ist und Vorurteile aufgrund der Konfrontation auch kaum entstehen können.
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10.05.2010 13:43 Uhr von HateDept
 
+3 | -1
 
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Nationalsozialismus: ist schon vom Begriff her ein Widerspruch in sich.
Sozialismus schließt reines nationales Denken und Handeln aus, da dies ja nicht sozial wäre.
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10.05.2010 13:45 Uhr von Vandemar
 
+4 | -4
 
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@HateDept und W4rh Dass in "Der Linken" eine Figur wie Sarah Wagenknecht dermaßen viel Einfluss hat, reicht mir schon als tatsächliches Argument. Schließlich ist diese auch Funktionärinm der "Kommunistischen Plattform", einer Arbeitsgemeinschaft der Partei "Die Linke". Und eben diese KPF unterscheidet sich, was das Schönreden von DDR, Stasi und Stalinismus betrifft, kaum von dem, was die braune Gegenseite an "Revisionismus" auffährt.

und @ W4rh...:

Rechte, also Leute, die "national denken" ohne rechtsextrem zu sein, sprechen sich z.B. gegen die NPD aus, weil diese ihnen zu sehr mit Parolen wie "Nationaler Sozialismus jetzt!" hausieren und mit entsprechenden "Kameradschaften" (z.B. solchen, die sich in den "Nationale Sozialisten - Bundesweite Aktion" zusammenschlossen) auf die Straße und in die Parlamente geht.

Wahrscheinlich meintest du aber den Teil der rechtsextremen Szene, dem der NS-Habitus der NPD (noch) nicht weit genug geht. Denen reicht ein Landtagsabgeordneter nicht, der "treu zum Führer" steht oder ein Fraktionschef, der "Judenrepublik" daherlallt. Diese Leute möchten, dass die NPD geschlossen so auftritt.

[ nachträglich editiert von Vandemar ]
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10.05.2010 13:47 Uhr von W4rh3ad
 
+4 | -3
 
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Vandemar: Exakt diesen Teil der Rechten meine ich, nicht irgendwelche Mitläufer, sondern richtige Neonazis, die den Holocaust nicht leugnen, sondern verherrlichen, und von denen geht die Gefahr aus!
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10.05.2010 13:48 Uhr von miyoko
 
+0 | -2
 
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@HateDept: Kommt drauf an...

Nationalsozialismus ist das soziale Denken auf rein nationaler Basis. Also nur innerhalb eines Volkes (das setzt natürlich eine Denkweise vorraus, die das eigene Volk als "überlegen" ansieht).

In Beziehung mit anderen Völkern ist der Begriff "Nationalsozialismus" ein Widerspruch.

Es kommt rein auf die Definition von "sozial" an.
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10.05.2010 13:49 Uhr von Vandemar
 
+5 | -3
 
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@w4rh3ad: Und genau mit diesem "Teil der Rechten" paktiert die NPD seit mehreren Jahren. Von daher sehe ich da auch keinen Unterschied.

[ nachträglich editiert von Vandemar ]
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10.05.2010 13:50 Uhr von W4rh3ad
 
+2 | -3
 
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Vandemar, eben nicht, denn die halten die NPD für einen schlechten Witz, da sie nicht radikal genug sind.
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10.05.2010 13:54 Uhr von Hanno63
 
+1 | -12
 
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10.05.2010 13:57 Uhr von HateDept
 
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@Vandemar: das reicht mir als Argument nicht!

Dass eine KPF die DDR+Stasi "schönredet" ist mir neu. Dass viele Mitglieder der Linken Partei nicht zusehen, wie eine DDR+Stasi durch den Dreck gezogen wird, halte ich für wichtig. Kritisch damit umzugehen halte ich für noch wichtiger. Aber eben gerade eine KPF schließt in ihren Mahnungen an die eigene Partei ja aus, dass in der linken Bewegung wiederum diese Phänomene wie Machtmißbrauch ect. stattfinden. Gerade die KPF zeigt doch auf, dass es nicht das Ziel einer soz. Partei sein kann, den Kapitalismus zu verschönern oder zu verbessern, sondern die einzig sinnvolle Form von Demokratie anzustreben - eine soziale Demokratie.

Auf das Schönreden von Stalinismus mag ich gar nicht eingehen - verzeih bitte meine Aroganz an dieser Stelle.
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10.05.2010 14:20 Uhr von HateDept
 
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@miyoko: "Es kommt rein auf die Definition von "sozial" an."

ich verstehe nicht, was Du damit meinst.

"Nationalsozialismus ist das soziale Denken auf rein nationaler Basis."
Allein danach zu unterscheiden, wen das Soziale betreffen soll und wen nicht, halte ich für "sozial" ungerecht. Vielleicht meintest Du das mit "Definition von "sozial"?
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10.05.2010 16:23 Uhr von tapay
 
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Nazis und "Sozialismus": Das "Sozialismus" im Nationalsozialismus bezieht sich nicht auf den Begriff "Sozial", sondern auf den lateinischen Begriff "socius", was soviel heißt wie "Kamerad". Unter "Kameradschaft" verstehen sie den intensiven Zusammenhalt zwischen (männlichen) Soldaten. In diesem Sinne ist "Kampf" und Hierarchische Ordnung ein konstitutionelles Element des Nationalsozialismus.Die Gesellschaft in Naziland war komplett durchmilitarisiert. Bereits bei den Pimpfen wurde Pseudomilitärisches Training veranstaltet, und bei der Hitlerjugend fortgeführt. Ziel war es, Kinder möglichst früh zum Kampf zu befähigen.

Ähnliches findet sich auch bei den neuen Nazis, in äußerlich modernisierter Form, im Kern jedoch genauso altbacken.
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10.05.2010 16:31 Uhr von HateDept
 
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@tapay: Diese Interpretation von NS kannte ich noch nicht - ist aber auch interessant. Der Begriff "Sozialismus" ist doch aber dennoch recht eindeutig!? Oder wird der hierfür einfach neu definiert?
Das hieße, dass der Begriff NS ja auch von den demonstrierenden Nationalen mit ihrem Slogan "National und Sozial" falsch interpretiert wird?! ;o) ... wenn man das bei denen konkret hinterfragt ...

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