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Keine klaren Mehrheiten im Landtag von NRW

In der vergangenen Nacht wurde das vorläufige amtliche Endergebnis der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen bekannt gegeben. Die Wahlbeteiligung fiel mit 59,3 Prozent so gering wie nie zuvor aus.

Demnach entfielen auf die CDU 34,6 Prozent der abgegebenen Stimmen. Sie errang 6.200 Stimmen mehr als die SPD, die 34,5 Prozent erhielt. Die Grünen holten ihr bestes Ergebnis in NRW mit 12,1 Prozent. Die FDP kommt auf 6,7 Prozent und die Linke auf 5,6 Prozent.

Wie eine mögliche Regierung in NRW aussieht, ist noch unklar. Entgegen ersten Prognosen reicht es für Rot-Grün nicht zur absoluten Mehrheit. Auch Schwarz-Grün hätte keine Mehrheit im Landtag. Mögliche Konstellationen wären demnach eine Große Koalition, Rot-Rot-Grün oder eine Jamaika-Koalition.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Wahl, Ergebnis, Stimme, Landtag
Quelle: www.rp-online.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2010 07:08 Uhr von usambara
 
+15 | -13
 
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eine klare Mehrheit liegt links der Mitte.
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10.05.2010 07:30 Uhr von Haruhi-Chan
 
+23 | -4
 
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irgendwie hält sich mein Mitleid in Grenzen *grins*
Hier zeichnet sich doch ganz klar ab, dass die Leute vor lauter Betrügern überhaupt nicht mehr wissen wen sie wählen sollen, daher geht nur noch knapp die Hälfte der Leute überhaupt hin.

Aber bevor ich SPD und CDU nicht unter 20% sehe ist meine erhofftes Ziel noch nicht erreicht^^ Aber die brauchen nur so weiter machen und das Ziel ist nicht mehr fern^^
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10.05.2010 07:40 Uhr von borgworld2
 
+8 | -1
 
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Wie Haruhi-Chan: schon geschrieben hat.
Es sieht für mich auch deutlich danach aus, dass die Leute nicht mehr wissen welchen "Wutzchen" sie füttern sollen.
Vielleicht sollte das Wahlsystem etwas umgestellt werden und von der Wahlbeteiligung ausgehen. Dann müssten sich unsere Volksverräter vielleicht etwas mehr anstrengen.
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10.05.2010 08:07 Uhr von zoc
 
+13 | -9
 
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Gutes und Schlechtes: Gut ist: Rüttgers hat einen dicken Denkzettel bekommen, mit seiner Politik. FDP in Teilen ebenso.
Schlecht: die Wahlbeteiligung.
Nach wie vor können die Parteien immer noch nicht die Leute überzeugen, bzw. sorgen zum Teil selber dafür (wie auch die meisten Medien), das die Leute sich veräppelt fühlen.
Gut ist auch der Einzug der Linkspartei in den Landtag.
Bedenklich ist aber auch, das die SPD sich wohl freut, aber dennoch verdrängt (sind halt Politiker) das sie ein extrem schlechtes Ergebnis erzielt haben. Die wahren für knapp über 10 Jahren mal bei 50% in NRW. Die sollen sich also mal nicht so aufblasen. Aber Schröder hat die SPD eben ent-sozialdemokratisiert ... bis die dahin zurück sind, kann es noch dauern und solange ersetzt das die Linkspartei.
Gratulieren kann man auch den Grünen, die ein tolles Ergebnis erzielt haben.

Ich persönlich hoffe auf rot-rot-grün, auch wenn in NRW in der Linkpartei seltsame Gestalten sind.
Wer sich mit den Dingen genau auseinandersetzt, weiss das die nicht schädlich sind, höchstens sehr hochgesteckte Ziele hat ... aber was wäre Politik ohne gute Ziele und Visionen.
Und die Grünen wurden früher auch aufs übelste beschimpft - das wird sich alles ändern.

[ nachträglich editiert von zoc ]
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10.05.2010 08:28 Uhr von Alh
 
+6 | -3
 
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sollte die Wahl für ungültig erklärt werden, da nur ein bißchen mehr wie die Hälfte die Wahl mitgemacht haben.
Für mich reichen nur 59,3% Wahlbeteiligung in einer Demokratie nie und nimmer aus.
Unverständlich ist auch, warum die CDU und FDP immer noch gewählt werden, obwohl sie in den letzten Monaten mehr als genug bewiesen haben, dass sie nicht regieren können.
Natürlich sind auch die anderen Parteien ebenfalls nicht wählbar.Der Wähler kann sich mittlerweile nur noch zwischen Cholera und Pest entscheiden. Eine klare Reform wäre dringend notwendig.
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10.05.2010 08:48 Uhr von EdwardTeach
 
+4 | -2
 
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Na also: da sieht man es wieder. Die Menschen wollen auch einfach nicht verarscht werden. Hoffentlich wählen die Leute beim nächsten Mal endlich etwas vernünftiges um unser Land zu regieren und nicht diese seltsamen FDP Typen die nicht rechnen können wie man bei Mehrin sieht, oder diese Christen. Naja wir werden sehen ob Deutschland lernt oder nicht.

An dieser Stelle möchte ich alle dazu aufrufen wählen zu gehen damit sich an den Mehrheiten mal etwas ändert.
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10.05.2010 09:25 Uhr von wordbux
 
+3 | -4
 
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Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: Das Volk hat nun dem Politclown und den käuflichen MP gezeigt wo es lang geht.
Allerdings verstehe ich nicht warum Menschen immer noch die Pseudo-Körnerfresser wählen, die ihre Politik doch immer nach der Partei ausrichten mit der sie koalieren möchten.
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10.05.2010 09:52 Uhr von usambara
 
+5 | -2
 
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die SPD muss sich nun bekennen: steht sie ihren Ex-Wählern der Linken näher oder den Konservativen der CDU.
Die Hauptstadt wird ja auch Rot/Rot regiert...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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10.05.2010 09:53 Uhr von snfreund
 
+1 | -6
 
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wer: zum teufel hat denn die fdp gewählt, hat jemand den tollen schneidigen guido zum wählen lieb ??, oder etwa die ypsilanti spd, wer wählt denn sowas, ....tztztz, oder die cdu, mit unserer tollen kanzlerin, keinen plan aber regierungsparei, naja, ich gehe nicht mehr wählen, mir fällt keine partei ein, ausser der piratenpartei, welche ich guten gewissens wählen könnte....
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10.05.2010 09:58 Uhr von zoc
 
+7 | -0
 
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@snfreund: Warst Du nun wählen oder gehst Du demnächst nicht mehr.
Genau wegen solcher Leute wie Dir, möglicherweise noch rummeckernd, sinkt eben die Wahlbeteiligung.
Und wenn Dir die anderen Parteien nicht zusagen, dann wähl eben die Piratenpartei (ist ne normale demokratische Partei).

Aber gar nicht wählen zeugt von Dummheit und Ignoranz.
Wer nicht wählt, darf auch nicht meckern und ist scheinbar zufrieden mit den bisherigen Umständen.

ARSCH HOCH - WENN SICH WAS ÄNDERN SOLL.
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10.05.2010 10:07 Uhr von spamsucks
 
+4 | -1
 
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Ich war nicht wählen! Wohn ja auch nicht in NRW ^^.

Aber im Ernst: Es würde mich nicht wundern, wenn Rüttgers weiter Ministerpräsident bleibt. Entweder unter Schwarz-Grün-Gelb oder Schwarz-Rot. Die ganzen Rechten in der SPD werden ein Bündnis mit der Linkspartei schon verhindern. Stichwort: Wortbruch ;-)

Naja, und solange die Menschen so naiv sind und glauben in diesem System etwas mit Wahlen verändern zu können, solange wiederholt sich der ganze Mist auch.
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10.05.2010 10:20 Uhr von Bildungsminister
 
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Wenn ich mir das Ergebnis so ansehe habe ich persönlich viel mehr die Sorge das uns in nicht allzu ferner Zukunft Neuwahlen bevor stehen. Im Grunde gibt es nur Konstellationen die bei Licht betrachtet schon allein wegen der Parteiinteressen unmöglich erscheinen.

Die wirklich vernünftigste, und ich mag das Wort eigentlich gar nicht verwenden, Koalition scheint mir dabei noch die große Koalition aus SPD und CDU. Dabei stehen SPD und CDU gerade nach diesem Wahlkampf für so viele Gegensätzlichkeiten, das zumindest ich ihnen ein solches Bündnis nicht abnehmen würde und es auch für falsch halte.

Dann haben wir die Ampel, aber auch hier sehe ich gerade zwischen grün und Gelb zu viele Gegensetzlichkeiten. Gerade wenn wir über die Verlängerung von Atommeilerlaufzeiten sprechen, oder über die Bildungspolitik, von Steuersenkungen erst gar nicht angefangen.

Jamaika wird es wohl kaum geben. Das Ziel der SPD und der Grünen war es Schwarz Gelb abzuwählen, ich bezweifle das sie es nun tolerieren werden. Damit hätte man im Grunde nichts erreicht, zumal die FDP als auch die Grünen eine solche Konstellation schon abgelehnt haben.

Die wahrscheinlichste Lösung neben der großen Koalition scheint immer noch Rot-Rot-Grün. Aber auch hier frage ich mich wie man die Gräben überwinden will. Und selbst wenn man es schafft, wie lange kann das anhalten?

Am Ende haben wir hier das Worst-Case-Szenario und während unsere Gemeinden und Kommunen ausbluten befürchte ich werden wir nun erst einmal eine Zeit der Rangelei und vor allem der Untätigkeit erleben.

Für mich wären Neuwahlen das Richtige, aber warum sollte dabei ein anderes Ergebnis raus kommen?

Für mich steht aber auch fest das die Hauptschuld an diesem Ergebnis die Nichtwähler tragen. Wer zu faul ist seine Stimme abzugeben darf sich am Ende nicht wundern, und vor allem hat er auch kein recht sich über irgend etwas zu beschweren. Man kann immer wählen, irgendwas gibt es immer, und wenn es eine Protestwahl ist. Gar nicht wählen zu gehen ist am Ende nur arm und für viele nur eine Ausrede für die eigene Faulheit.

Bin gespannt was da am Ende raus kommt, ich befürchte nichts Gutes, so viel ist sicher...

Hier gibt es übrigens alle Ergebnisse, auch die der kleinen Parteien: http://wahlarchiv.tagesschau.de/...

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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10.05.2010 10:49 Uhr von zoc
 
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Viel Gerede: Meiner Meinung nach ist das Rumgezicke von SPD und auch den Grünen bezüglich der Linkspartei nur lächerlich, Polemik und Denunzierung.

Wer sich mal auf die Kernpunkte der gewollten Dinge und Forderungen ansieht, das es schon immer die meisten Schnittpunkte bei Links/Rot/Grün gab.
Keine 100% Übereinstimmung, aber im Grundkonsenz doch gleich. Leider wurde auch dies gestern in der Berichterstattung weder von den Politikern noch den Journalisten erwähnt.
Bildungspolitik, Arbeitspolitik, Umweltpolitik ... nirgends gibts mehr gemeinsame Richtungen.
Die Linken haben zwar etwas krassere Forderungen, gehen aber in die gleiche Richtung, selbst wenns kurzfristig ein wenig über das Ziel hinausgeht (z.b. statt 8 Euro Mindestlohn bei den Grünen oder SPD wollen die halt 10 und auch bei der Gemeinschaftsschule wollen sie diese nur evtl. etwas zügiger).
Die Ziele sind jedoch sehr ähnlich.
Meiner Meinung nach, wäre es aber wichtig, das die Linken mit reinkommen, denn auch die SPD hat leider einen Hang zur Privatisierung, was unbedingt verhindert werden muss, denn es ist ein Verkauf von "Volkseigentum".
Leider findet und fand sich nix davon im Wahlkampf, speziell bei der SPD.
Der Ausverkauf des deutschen Staates ist nämlich auch auf SPD Mist gewachsen. Siehe Steinbrück und auch der Verkehrsminister -> Deutsche Bahn, Post usw.

"Für mich steht aber auch fest das die Hauptschuld an diesem Ergebnis die Nichtwähler tragen. Wer zu faul ist seine Stimme abzugeben darf sich am Ende nicht wundern, und vor allem hat er auch kein recht sich über irgend etwas zu beschweren. Man kann immer wählen, irgendwas gibt es immer, und wenn es eine Protestwahl ist. Gar nicht wählen zu gehen ist am Ende nur arm und für viele nur eine Ausrede für die eigene Faulheit."
@Bildungsminister: Dem stimme ich auch 100% zu!!
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10.05.2010 11:45 Uhr von snfreund
 
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@bildungs(ferner)minister: ,,Für mich steht aber auch fest das die Hauptschuld an diesem Ergebnis die Nichtwähler tragen,,
alles klar, aber das diese nichtwähler politikverdrossen sind und den tag angenehmer verbringen wollen als solche volksverräter zu wählen kommt dir wohl nicht in den sinn, ...tztztz
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10.05.2010 12:13 Uhr von Bildungsminister
 
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@ snfreund: Nein, tut es in nicht mal in einer Sekunde meines Denkens. Es sind nämlich gerade jene die sich über die Politik beschweren die nichts dazu beitragen etwas an der Situation zu ändern. Das sind jene die glauben das sie irgendwem schaden wenn sie nicht wählen gehen ohne dabei zu verstehen das sie sich am Ende nur selbst schaden.

Politikverdrossenheit ist kein Grund nicht wählen zu gehen. Ganz im Gegenteil sollte ich doch gerade wählen gehen wenn ich mit etwas nicht zufrieden bin. Es gibt immer eine Partei die meine Interessen mehr deckt als die andere, oder mit der ich besser leben kann als mit einer anderen.

Ich kann dir auch versichern das ich ganz persönlich nicht an so etwas wie Politikverdrossenheit glaube. Das Problem ist vielmehr das die Menschen in diesem Land oftmals glauben das die Politik an allem die Schuld trägt und folglich auch dafür verantwortlich ist alle Probleme zu lösen. Auf der einen Seite wird auf die Politik geschimpft und auf der anderen lässt man sich von ihr wann immer möglich an die Hand nehmen. Klar, dann läuft man nicht Gefahr Fehler bei sich selbst zu suchen, aber Politik kann nicht alle Probleme lösen, das sollte auch der letzte mittlerweile verstanden haben.

Wem die Politik in diesem Land nicht gefällt hat immer auch die Möglichkeit aufzustehen und es besser zu machen. Aber hierzu sind gerade jene die von Politikverdrossenheit sprechen meist zu faul. Und jene die es dann tun merken recht fix das es gar nicht so leicht ist allen gerecht zu werden.

Und was nun das bessere Nutzen der Zeit angeht, so würde ich behaupten hat mich die Wahl wenn überhaupt 15 Minuten gekostet. Briefwahl ist auch für die Faulsten der Faulen geeignet und außer zum Briefkasten muss man dazu nicht mal die Wohnung verlassen. Eventuell kann man sogar noch jemand anderen schicken.

Nein, Politikverdrossenheit ist eine Ausrede jener die am Ende lediglich durch dumpfe Polemik und Parolen auf sich aufmerksam machen und die über Politik meckern ohne selbst etwas dazu bei zu tragen das es besser wird. Früher nannte man das Stammtischpolemik. Ihr fordert und beschwert euch, und vor allem seid ihr überglücklich jemanden zu haben dem ihr all die Schuld an was auch immer geben könnt ohne dabei selbst Verantwortung zu übernehmen.

Die Politik ist nicht euer Babysitter, noch dazu da all eure Probleme zu lösen!

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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10.05.2010 12:36 Uhr von Jummi
 
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Zieht man: , bedingt durch die geringe Wahlbeteiligung, ca. 40% Stimmenanteil bei jeder Partei ab, dann kommt man auf den tatsächlichen Anteil für jede Partei!
Dann hätte die SPD knapp 20%, ebenso wie die CDU.
Die anderen Parteien würden nicht mal über die 5% Hürde kommen, mit Außnahme der Grünen.
Dann hätten wir eine ungültige Wahl, denn diese drei Parteien würden zusammen nicht mal 50% erreichen, sie hätten gerade mal ca. 47%.
Es gibt also keine Mehrheiten, da 40 % zu Hause geblieben sind, also rein rechnerisch ist jede Regierungskoalition jetzt nicht legitim, legal schon!
Au Backe, die niedrige Wahlbeteiligung ist garnicht gut!
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10.05.2010 12:51 Uhr von Jummi
 
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@Alh: "Natürlich sind auch die anderen Parteien ebenfalls nicht wählbar. Der Wähler kann sich mitterweile nur noch zwischen Cholera und Pest entscheiden. Eine klare Reform wäre dringend notwendig."

Richtig, Reformen für das Volk wären dringend notwendig!
Reformen gegen das Volk, vor allem der Arbeiter und Angestellten, gegen alle Lohnabhängigen, gegen kleine Mittelstandsbetriebe, hatten wir bis jetzt schon genug, zB. Rente 67, Hartz-IV und Förderung der Billigjobs!

Es gibt aber eine Partei, die das seit Jahren kritisiert und handeln will, was sie aber nur kann, wenn das Volk der Wähler mehrheitlich dahinter steht!

Sie hat ein Programm entworfen was sich sehen lassen kann:

http://die-linke.de/...

Aber wie gesagt, die Umsetzung kann nur geschehen, wenn Mehrheiten dafür sind, das ist nun mal in der Demokratie so!
Die Frage wäre natürlich, ob das Großkapital einen solchen Regierungswechsel tolerieren würde!?
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10.05.2010 13:01 Uhr von zoc
 
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@Bildungsminister: 100% Zustimmung: Ich bin zwar auch stinksauer auf die Lobby-Politiker, die weder von Demokratie noch oft von ihrem Fach keine Ahnung haben, aber noch dümmer find ich die meisten Menschen.

Solange die ihr Bier und Fussball haben, ist alles gut.

Deutschland ist einfach ein unpolitisches Land und so können die Lobbyisten machen was sie wollen.

Warum bekommt die Linkspartei denn nicht mal 80%, oder die Tierschutzpartei ... oder was weiss ich ??!!!

Pispers hat einen Zusammenhang auch mal schön dargestelllt:

60-70% der Menschen, wollen das die Bundeswehr aus Afghanistan verschwinden, aber womöglich die gleichen 60% mögen angeblich auch die Kanzlerin (laut div. Umfragen war das mal so).
Da fragt man sich schon, ob die Menschen in unserem Lande tatsächlich nur Bildzeitungsniveau erreichen.
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10.05.2010 14:04 Uhr von zoc
 
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@judas II: Dein Name hat wohl Methode ??!!!?

"warum tragen die nichtwähler die schuld? mal ehrlich, was hätte es gebracht, wenn die restlichen 40% auch wählen gegangen wären und ihre stimmen ähnlich verteilt hätten? das ergebnis wäre genau das gleiche.
wählen gehen ändert garnix, solang man weiterhin eine der 5 großen partein wählt."

Totaler Stuss, weil:
1. seit wann haben wir 5 GROSSE Parteien ??
Siehst Du die FDP/Grünen und Linkspartei als gross ??
2. Du NIMMST AN, in Deinem Text, das die Stimmen ähnlich verteilt werden - woher weisst Du das ??
Das ist überhaupt nicht gesagt.
3. Was glaubst Du denn, ob sich was tun und ändern würde wenn z.B. die Linkspartei 80% Stimmen hätte ??!!?
Da würde sich schon einiges ändern. Auch wenns nur erstmal im Land und nicht im Bund ist.
Und ja, wir haben ein Systemproblem, weil im Bundesrat alles mögliche blockiert werden kann (auch nur aus Trotz), egal welche Regierung im Bundestag sitzen. Auch das ist ein Problem.

ps. beim letzten gebe ich Dir Recht.
Ist aber traurig, das es so ist. Hat aber in meinen Augen viel mit Unwissenheit und Propaganda zu tun.

[ nachträglich editiert von zoc ]
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10.05.2010 14:36 Uhr von zoc
 
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@judas II: Nun, in vielen Aussagen hast Du "wohl mit einem Bauchgefühl" recht ... aber in Sachen "DDR 2.0" muss ich widersprechen.
Aber da werden wir sicher nicht einig, da ich wahrscheinlich einen anderen Kenntniss und Wissenstand habe wie Du, sonst würdest Du so undifferenziert nicht schreiben.

Wo wir uns einig sind, das unser "System" schon einige Grundmacken hat. Das fängt bei der "parlamentarischen Demokratie" an (eine echte Demokratie haben wir eh nicht, ganz im Gegenteil) und hört bei den Wahlgesetzen und Finanzierungen auf.
Ganz zu schweigen von einem Grundgesetz, welches immer noch keine Verfassung ist und die Meisten Parteien (ausser der Linken und Demokratieparteien) wollen daran auch nix ändern.

Ich habe fertig ...

Mir geht es jedenfalls im Moment total auf den Zeiger, wie die SPD und Grünen und auch andere momentan rumeiern in ihren Aussagen. Dummes Herumgerede ... musst mal die Nachrichten bei ntv oder faz lesen - da wird einem schlecht.
Man hält sich alles offen und blabla.
Als wenn es (obwohl ich den Idioten fast alles zutraue) möglich wäre eine SPD/CDU Koalition zu machen. Oder Grüne und CDU - so ein Bullshit.
SPD KANN NUR mit Grünen und/oder Linkspartei, sonst bekommen die keine ihrer Ziele oder Wahlaussagen hin.
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10.05.2010 15:14 Uhr von oemmes7
 
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usambra hat vollkommen recht: "eine klare Mehrheit lieg links der Mitte"

Es entfallen 101 von 181 Sitze auf Parteien die vorher nicht die Regierung bildeten und die, wenn man die CDU als bürgerliche Mitte nimmt, etwas weiter links stehen.

Für mich geht der Regierungsauftrag klar an rot-rot-grün.

Eine große Koalition, nachher noch unter einem CDU Ministerpräsident wäre blanker Hohn.
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10.05.2010 17:28 Uhr von Gandalf_1
 
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Leitbilder: Genau an solchen Diskussionen wie hier kann man erkennen wo eines der großen Probleme liegt. Die leute regen sich über die Regierung und die verschiedenen Parteien auf ohne überhaupt zu wissen über wen oder was sie sich da aufregen. Kaum einer kennt wirklich die Leitbilder und Programme der einzelnen Parteien oder macht sich überhaupt die Mühe sich entsprechend zu informieren. Es reicht ja das zu "wissen" was die diversen Medien erzählen. Raus kommen dann solche sätze wie: "Ich geh nicht wählen, da keine Partei für mich wählbar ist", "die Linke bedeutet DDR 2.0", "die grünen sind Ökufuzzies ohne ahnung von Politik und wollen die Benzinpreise auf 5 Euro setzen" usw.

Wählen zu gehen bedeutet verantwortung für sein land zu übernehmen, d.h. wenn ich mir nicht sicher bin welche Partei meine Interessen am besten vertritt muss ich mich informieren gehen. Und zwar nicht bei Bildzeitung und Co. Die Parteiprogramme sind einfach zu bekommen und ändern sich auch nicht so leicht wie Wahlversprechen.

Im übrigen stimmt es natürlich, dass unser Wahlsystem erhebliche schwächen hat, angefangen bei der Möglichkeit der Koalitionsbildung.die in meinen Augen einen Betrug am Wähler darstellt.

[ nachträglich editiert von Gandalf_1 ]
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10.05.2010 18:17 Uhr von pentam
 
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@oemmes7: Wenn du nach Anzahl der Stimmen gehst, fallen 134 von 181 Stimmen auf eine große Koalition und wäre damit der klarste Regierungsauftrag.
Ist aber denke ich genauso wenig im Sinne der Wähler wie RRG.
Schließlich war gestern in einer Umfrage im ZDF zu hören, dass 73% aller Wähler und 62% der SPD-Wähler gegen RRG sind. Also eine deutliche Mehrheit.
Daraus einen klaren Regierungsauftrag an RRG abzuleiten ist mehr als blanker Hohn!
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17.05.2010 00:00 Uhr von oemmes7
 
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@pentam: Aber die Möglichkeiten, die RRG hätte, kann doch keiner übersehen.

Die Mehrheit liegt bei den Parteien, die für eine Gemeinschaftsschule sind.

Die Mehrheit liegt bei den Parteien, die (auch von auf Landesebene nicht so interessant) für einen gesetzlichen Mindestlohn sind.

Die Mehrheit liegt bei den Parteien, die den Ausstieg aus dem Atomausstieg-Ausstieg bewirken wollen.

CDU und SPD vertreten in all den oben genannten Punkten komplett gegensätzliche Positionen. Wenn man den Wählern soviel Inteligenz nachsagen kann, dass sie nach Themen gewählt haben, dann unterstützt eine Mehrheit in NRW die oben genannten Punkte.
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17.05.2010 18:38 Uhr von pentam
 
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@ oemmes7: Ein Wahlprogramm besteht aber aus mehr als drei Punkten (von denen 2 sowieso Bundespolitik sind und ich hoffe, dass die Leute für Landespolitik und nicht gegen Bundespolitik gewählt haben).

Eine große Mehrheit ist gegen eine Beteiligung der Linken an der Regierung (und wenn man sich eine Gunhild Böth ansieht mMn zu recht), da sie mit einigen Punkten des Parteiprogramms nicht übereinstimmen. Diesen Punkt sollte man nicht übersehen!

Wenn man bedenkt, dass gerade einmal 3,3 % der Wahlberechtigten diese Partei überhaupt im Landtag haben wollten und 62 % der Wähler des potentiellen Koalitionspartners (SPD) gegen eine RRG-Koalition sind, sollte die Sache eigentlich ziemlich deutlich sein. Der Großteil deiner Mehrheit war für rot-grün und nicht für rot-rot-grün.
Hätte die SPD von Anfang an für eine RRG Koalition gestanden, wäre ihr Wahlergebnis vermutlich noch schlechter ausgefallen...

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