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Dioxin-Skandal im Tierfutter: Immer mehr Bio-Eier betroffen

Der Skandal um die dioxinverseuchten Bioeier, die wahrscheinlich durch verseuchtes Hühnerfutter kontaminiert wurden, weitet sich immer weiter aus. Wahrscheinlich sind nun insgesamt neun Bundesländer betroffen.

Das dioxinverseuchte Futter kommt aus der Ukraine und wurde im Winter von einem niederländischen Unternehmen an sehr viele deutsche Hühnerhöfe geliefert. Wie ShortNews bereits berichtete, waren anfangs dioxinverseuchte Bioeier in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen aufgetaucht.

Die betreffenden Betriebe wurden gesperrt. Jetzt wurden in sieben anderen Bundesländern belastete Eier gefunden. Mit dem Mais wurden auch andere Tiere befüttert, die zur Lebensmittelgewinnung dienen. Betont wird allerdings immer wieder, dass für den Verbraucher keine Gesundheitsgefahr besteht.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Skandal, Lebensmittel, Bio, Ei, Dioxin
Quelle: www.schwaebische.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2010 17:07 Uhr von Dark_Apollo
 
+12 | -0
 
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Ja wie heißt das so schön, nicht überall wo Bio drauf steht, steckt auch Bio drinne
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08.05.2010 17:28 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -1
 
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Das Drecksfutter kommt aus der Ukraine ??? Aus der Gegend von Tschernobyl,oder wie ?...klar,dort ist das Tierfutter aus bestimmten Gründen auch ganz besonders billig...

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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08.05.2010 17:33 Uhr von 08_15
 
+2 | -7
 
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da doch lieber aus dem Käfig: das wird mehr kontrolliert. Zudem ist es nachgewiesen weniger belastet als Bodenhaltung, wo die ihre eigene Kacke fressen.

Ich hol zum kochen ausm Käfig und zum Sonntagsei vom Bauern.
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08.05.2010 17:59 Uhr von uhlenkoeper
 
+6 | -0
 
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So kann man dem Bio-Label auch problemlos den Garaus machen :
indem man Bio (was ja kein geschützter Begriff an sich ist) so verwässert, dass es "Bio-Bauern" gestattet wird, ihre Tiere mit Nicht-Bio-Futter zu füttern !!

Noch kranker geht es doch nun wirklich nicht. Kein Wunder, dass in letzter Zeit immer mehr bio-zertifizierte Bauern der ersten Stunde ihre Zertifikate wieder zurückgeben. Die müssen ganz schön sauer sein.
Wo unterscheidet sich denn ein "Bio-Ei" dann noch von einem ganz normalen, konventionell in Bodenhaltung produzierten Ei ?
Das fängt doch schon bei der Zahl der zulässigen Tier je qm an, die immer weiter hochgeschraubt wird ...

Ich kann nur sagen:
wer WIRKLICH Bio will, der sollte sich schon an die Verbände mit den strengsten Regeln z.B. hinsichtlich der "Geschlossenen Kreisläufe" halten (z.B. Demeter), wo der Zukauf von Futtermitteln z.B. nur aus anderen zertifizierten Betrieben des gleichen Verbandes gestattet ist. Alles andere ist schlicht Etikettenschwindel ...
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08.05.2010 18:02 Uhr von H-Star
 
+1 | -1
 
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an die bio-hasser: euch ist schon klar, dass futterverunreinigungen genau so gut auch jede legebatterie hätten treffen können?

edit: wobei ich jetzt von "richtigem" bio ausgegangen bin, nicht dem low budget bio :D

[ nachträglich editiert von H-Star ]
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08.05.2010 18:40 Uhr von uhlenkoeper
 
+1 | -0
 
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@H-Star: Sicher:
diese Futterverunreinigungen hätten mit einiger Wahrscheinlichkeit sogar eher Legebatterien treffen MÜSSEN. Wenn man von der reinen Statistik ausgeht.
In diesem Fall hat es das aber nicht, sondern es hat Bio-Betriebe betroffen. Und das macht es doppelt schlimm.

Denn wenn auch Bio-Betriebe Futter aus konventionellem Anbau zufüttern dürfen, wenn die Besatzdichten auch bei Bio-Betrieben stetig erhöht werden, wofür zum Teufel zahlen wir dann bei Bio-Eiern eigentlich so viel mehr Geld als bei "normalen" ?

DARIN sehe ich den eigentlichen Skandal.
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08.05.2010 18:43 Uhr von Alexander.K
 
+2 | -0
 
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Ungeheuerlich: Wie kann man in einem Bio-Betrieb Mais aus der Ukraine verfüttern? Mir kann doch keiner sagen das auch nur einer dieser sogenannten Bio-Betriebe sich mal die Mühe gemacht hat den Maisanbau dort zu überprüfen.

Wie uhlenkoeper schon andeutete, mit Bio hat das wenig zu tun was bei Diskountern wie Aldi oder Lidle unter diesem Label angeboten wird.
Echte Biobauern schlagen da vermutlich wirklich die Hände über den Kopf zusammen und sind zurecht stinksauer das die "Marke BIO" zunehmend zerstört wird.
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08.05.2010 19:37 Uhr von supermeier
 
+1 | -4
 
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Es gibt kein Bio mehr: wann geht das endlich in die Köpfe diverser Träumer hienein.

Sobald etwas hinzugekauft werden muss, sei es Saatgut, Dünger oder einfach nur Wasser ist Chemie und anderes drin und kein Bio mehr.

Selbst in der Mini-Landwirtschaft in der ich aufgewachsen bin, und jedes Vieh fast ausschließlich selbstproduziertes Futter bekam, war allein schon durch Beigabe von Futterzusätzen wie Hafermehl, Zuckerschnetzel kein Bio möglich.
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08.05.2010 20:15 Uhr von flireflox
 
+1 | -1
 
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hauptsache Bio steht auf der Packung dann mal guten Appetit :D

Ich weis schon warum ich den Bio Müll nicht kaufe. Man zahlt mehr und hat im Endeffekt keinen wirklich mehrwert. Bevor diese ganze Bio Epedemie angefangen hat, war das Obst auch nicht schädlicher.
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08.05.2010 23:44 Uhr von aphexZero
 
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Ich fänd´s interessant: Ich fänd´s interessant welche Chargen betroffen sind, bzw auf welche Stempel ich achten muss.
Es reicht doch nicht dass die Eier aus den Regalen genommen werden...
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08.05.2010 23:52 Uhr von Daisenso
 
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wers glaubt: Was für ein komischer Zufall, dass es nur die Bio Eier traf. Da hat wohl jemand absichtlich was reingeschüttet.
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09.05.2010 09:05 Uhr von U.R.Wankers
 
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was haben Dioxine mit Tschernobyl zu tun? kann das mal bitte jemand erklären?

das Futter das seit 1992 aus der Ukraine geliefert wurde,
war bislang einwandfrei.

Was mich auch interessieren würde:
Wenn es offiziell völlig ungefährlich ist,
wies werden dann hektisch alle Eier zurückgerufen,
die betroffen sein könnten?
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09.05.2010 11:54 Uhr von Nebelfrost
 
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wenn belastete eier kurzfristig konsumiert werden, ist es auch ungefährlich. nur bei längerfristiger exposition bestimmter mengen dioxin sind chronische gesundheitsschäden zu erwarten. also werden alle eier, die evtl. betroffen sein könnten, aus dem handel genommen, damit kein längerer konsum der eier daraus wird. außerdem: würdest du noch solche eier essen oder kaufen, wenn du wüsstest, dass die belastet sein könnten, selbst dann wenn es als unbedenklich gilt?
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09.05.2010 17:30 Uhr von GulfWars
 
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ein dioxin molekül reicht aus: um eine zelle mutieren zu lassen.

ich würde gerne wissen welche eier betroffen sind. also marke und welcher supermarkt die anbietet. für solche zwischenfälle muss es deutlich mehr transparenz geben.

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