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Börse: Dirk Müller vermutet Verschwörung der Wall Street gegen den Euro

Dirk Müller, vielen bekannt als das Gesicht der Deutschen Börse, hält es für unwahrscheinlich, dass ein Tippfehler die Ursache für den dramatischen Kurssturz des Dow Jones am vergangenen Donnerstag sein könnte. Dafür gäbe es inzwischen einfach zu viele Sicherheitsvorkehrungen.

"US-Banken unterminieren mit Gerüchten um die Zahlungsfähigkeit Spaniens und einen Austritt Deutschlands aus der Euro-Zone das Vertrauen" so Müller. Müller warnte eindrücklich vor einem Lehman-2.0-Szenario und gab zu bedenken, dass es diesmal nicht um eine Bank, sondern um ganze Staaten geht.

"Standard und Poors gehört zum Mac-Graw-Hill-Konzern. Und dessen Vorstands-Chef Harold Mac Graw III war Berater des früheren Präsidenten George W. Bush. Ich behaupte: Bei S & P passiert nichts, ohne dass es nicht mit Washington abgestimmt wäre", untermauerte Müller seine Verschwörungstheorie.


WebReporter: Gumboots
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Börse, DAX, Wall Street, Verschwörung, Dirk Müller
Quelle: www.welt.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2010 16:50 Uhr von Gumboots
 
+30 | -1
 
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Wenn das wirklich stimmt, dann kann sich Europa noch auf einiges gefasst machen. Die Wallstreet wird nicht eher ruhen, bis sie erfolgreich ist, oder der Angriff endgültig zurückgeschlagen wurde.
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08.05.2010 17:06 Uhr von Klassenfeind
 
+19 | -0
 
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Hmmm Wundern würde es mich nicht...das wäre der Hammer...umso mehr ein Grund die Finanzmärkte zu regulieren !
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08.05.2010 17:11 Uhr von usambara
 
+14 | -2
 
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mehr noch das ist die anglo-amerikanische Finanzmafia
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08.05.2010 17:20 Uhr von TrangleC
 
+17 | -1
 
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Ich glaube das wäre ziemlich dumm von den Amis, was nicht heissen soll dass ich es ihnen nicht zutrauen würde.

Erstens müssten die auf dem absteigenden Ast sitzenden Amis froh sein wenn es neben China und Indien in Zukunft noch eine andere Supermacht gäbe die ihnen etwas freundlicher gegenüberstehen würde.

Und zweitens wird mit ziemlicher Sicherheit wenn die jetzige EU auseinanderfällt, irgendeine Art von neuem Bündnis zwischen den Kernländern wie Deutschland, Frankreich, den Beneluxländern und vielleicht den Skandinaviern entstehen, das dann wahrscheinlich gesünder, stärker und handlungsfähiger wäre als es die aufgeblähte EU jetzt ist.
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08.05.2010 17:32 Uhr von Gumboots
 
+3 | -1
 
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Finanzhaie: Ich glaube den profitgeilen Finanzhaien ist es völlig wurscht, was politisch abgeht, zumindest so lange bis sie ihren Profit im Sack haben.
Dass sie von höherer Stelle für politische Zwecke manipuliert werden, sehen sie vor lauter Dollarzeichen nicht.
Den wenigen die genügend Intelligenz besitzen, diese Machenschaften zu durchschauen, ist es auch egal, sie richten ihre Strategie ganz einfach darauf aus, um ihren Gewinn zu maximieren.
Denn eins ist klar, obs mit dem Euroland rauf oder runter geht spielt keine Rolle, an der Wall Street gibts so oder so Gewinner...und politisch sowieso.
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08.05.2010 18:12 Uhr von uhrknall
 
+4 | -1
 
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@Daryan74: "Druck auf die Kanzlerin ausgeübt"

Geht ganz einfach, man muss nur genug Geld dazu haben, um ihr "JAAAHH" kaufen zu können.
Ach ja, und viel Macht zu haben wäre auch noch nützlich.
:D

Die Merkel sollte mal wieder in ihr Ärzte-Album hören
"Verwalten sorgsam unser Geld - die klügsten Männer der Welt"
und wo weiter

[ nachträglich editiert von uhrknall ]
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08.05.2010 18:18 Uhr von GLOTIS2006
 
+5 | -0
 
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Geschickt eingeschädelt: Naja, man muss sich nur einmal anschauen, was so alles weltweit in Dollar faktoriert wird. Aha...und siehe da: So gut wie alles, was über nationale Grenzen hinaus gehandelt wird, ist in Dollar faktoriert. Das wichtigste Produkt, wer hätte es gedacht, Rohöl. Nun, seitdem der Euro den Dollar in Sachen Verlässlichkeit und Stärke schon nach wenigen Jahren übertroffen hatte, wurden weltweite Stimmen laut, man solle Schlüsselprodukte besser in Euro faktorisieren. Das würde die US-Wirtschaft nicht Milliarden, sondern Billionen kosten.

Ich muss schon sagen, was GS als die regierungsnahste Investment Bank da angeblich ohne das Wissen Washingtons in Griechenland angestellt hat, ist schon bemerkenswert. Ich applaudiere für diese ungemein fortschrittliche Finesse. Das ganze Konstrukt kommt dem eines trojanischen Pferdes ziemlich nahe. Griechenland getarnt als solventes und stabiles Neumitglied für die EU einzuschleuesen, um damit lagfristig der Währungsstabilität zu schaden und dementsprechend auch den Rufen nach einer neuen weltweiten Leitwährung.

Ich hätte es nicht besser machen können, aber liebe Verantwortlichen (die aber wohl nicht persönlich haften dürfen), wie ich schon einmal sagte, das Volk ist träge und dumm, aber einmal in Fahrt gekommen, wird die Welt erst aufhören zu brennen, wenn das System resetet wurde.
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08.05.2010 18:38 Uhr von claeuschen
 
+2 | -8
 
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Schwachsinn: Ist das nicht ein Aktienanalyst

wenn man sich das Wort auf der (bösen) Zunge zergehen lässt, besteht das Wort "Analyst" aus "Anal" und "Lyse".

Ich frage mich: Warum werden solche Gerüchte-Artikel wohl pauschal mit so viel Wohlwollen gelesen?
und
Wieviel verdient dieser Smartie?

Apropos:
Ich hoffe nicht, mehr als die Kanzlerin (da regen wir uns so drüber auf). Ich befürchte doch.....

O-Ton Pispers:
"Dieses "Pack" hat früher auf´m Rummel hinter der Glaskugel gesessen"....
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08.05.2010 19:43 Uhr von Rinok
 
+0 | -1
 
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mr. dax: wurde von der börse kaputt gemacht, der weiß doch selbst nicht was genau abgeht und kann es weder wissen noch beinflussen.
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08.05.2010 20:08 Uhr von GLOTIS2006
 
+3 | -2
 
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Dirk Müller ist kein analyst, sondern Trader. Das sind übrigens die Herrschaften, die am Puls des Marktes arbeiten und daher mehr Ahnung haben dürften als jeder von uns hier - auch wenn es hier manche nicht hören mögen.

Und ja, er wird wohl um einiges mehr verdienen als Angela Merkel.
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08.05.2010 20:08 Uhr von Gumboots
 
+2 | -1
 
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Wenn ich wählen müsste ob ich auf Mr. Dax oder auf euch hören soll, würde meine Wahl ziemlich eindeutig ausfallen...
Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass sich so einer Karriere und Ansehen versaut, wenn er nicht wüsste wovon er redet.
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08.05.2010 22:32 Uhr von IngloriousBastards
 
+1 | -3
 
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jetzt: kommen die verschwörungstheoretiker, bin mir sicher
es wird sogar über Dimensionaale Verschuldung ALLE euro
länder weg diskutiert
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09.05.2010 01:07 Uhr von Bibi66
 
+2 | -2
 
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Ich wart nur drauf bzw. wundere mich...
daß noch niemand schreit "Die Juden sind schuld"...

Daß die Schuldigen vielleicht quasi
in den eigenen "4 Wänden " zu suchen sind,
da dran denkt wieder mal niemand...

Besser, wieder mal andere suchen,
Sündenböcke sozusagen,
um vom eigenen Unvermögen etc. abzulenken...

Und so ne Verschwörungstheorie..
Immer einfach, nicht belegbar, auch nicht das Gegenteil...
Das passt.

Und es gibt genug Blöde, die drauf abfahrn...

Eigentlich haben wir so nen richtig schönen Crash verdient...
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09.05.2010 01:27 Uhr von GLOTIS2006
 
+1 | -1
 
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Wer sich für einen täglichen Überblick von Müller interessiert:

http://www.wallstreet-online.de/...
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09.05.2010 09:50 Uhr von Gumboots
 
+3 | -1
 
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Naja: Wer lieber auf die "Scheisshausparolen" von Kneipen-Börsenexperten hört, die natürlich viel näher am Geschehen sind, wie ein Trader der täglich professionell mit der Börse zu tun hat.
Das sind die gleichen Leuten, die ganz genau wissen, wie man einen Fussballverein zur Meisterschaft bringt wenn sie Trainer wären.
Ich sage nicht, dass DM recht hat, aber seine These ist in sich schlüssig, den USA ist es allemal zuzutrauen und wenn man realistisch ist, wäre solch ein Vorgehen für die Amis nur folgerichtig.
Schaut mal über den Thresenrand, die USA nutzen jede Instabilität auf der Welt aus um an Macht zu gewinnen.
Sowohl militärisch, wirtschaftlich und moralisch.
Einen neuen Job muss DM sich mit Sicherheit nicht suchen.
Selbst wenn es nur eine These ist, so denkt er doch erheblich flexibler und visionärer wie so manches Alkoholvernebelte Kneipenhirn.
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11.08.2010 22:17 Uhr von mayan999
 
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zitate "Über ein Jahrhundert lang haben ideologische Extremisten von beiden Seiten des politischen Spektrums gut publizierte Ereignisse wahrgenommen, die Rockefeller-Familie für den übermäßigen Einfluss anzugreifen, den wir ihrer Meinung nach auf amerikanische politische und wirtschaftliche Institutionen ausüben. Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen den besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als Internationalisten und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integriertere globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen - eine Welt, wenn Sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf."
- David Rockefeller

"Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung, alles was wir brauchen, ist die richtige allumfassende Krise und die Nationen werden in die neue Weltordnung einwilligen."
- David Rockefeller

"Um die Weltregierung umsetzen zu können, ist es nötig Individualität, Loyalität gegenüber Familientraditionen, nationalen Patriotismus und religiöse Dogmen aus den Köpfen der Menschen zu bekommen."
- Brock Adams, ehemaliger Direktor der UN Health Organization

"Der Drang der Rockefellers und ihrer Verbündeten ist es, eine Weltregierung zu kreieren, welche Kapitalismus und Kommunismus vereint - unter ihrer Kontrolle. Meine ich eine Verschwörung? Ja, das tue ich. Ich bin überzeugt davon, dass so ein Plan existiert - [die Eliten] planen es und ihre Absichten sind unglaublich bösartig."
- Kongressabgeordneter Larry P. McDonald

"Heutzutage wäre Amerika empört, wenn UN-Truppen Los Angeles besetzen würden, um die Ordnung wiederherzustellen. In naher Zukunft wird es dankbar sein! Insbesondere dann, wenn man den Leuten erzählt, dass von außerhalb eine Bedrohung existiert - egal, ob die Bedrohung real ist oder lediglich propagiert - die unser aller Existenz bedroht. Dann wird es so sein, dass die Leute der ganzen Welt flehen werden, sie vor diesem Bösen zu retten. Das einzige, was jeder Mensch fürchtet, ist das Unbekannte. Wenn das präsentierte Szenario eintritt, werden die Menschen ihre persönlichen Rechte freiwillig aufgeben, wenn ihnen im Gegenzug das persönliche Wohlergehen durch die Weltregierung garantiert wird."
- Dr. Henry Kissinger

"Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Publikationen dankbar, deren Chefredakteure an unseren Treffen in der Vergangenheit teilnahmen und die Zusage der Vertraulichkeit fast 40 Jahre lang respektierten. Es wäre unmöglich für uns gewesen, unsere Pläne für die Welt zu entwickeln, wenn wir all die Jahre im Rampenlicht der Öffentlichkeit gestanden hätten. Nun ist unsere Arbeit jedoch soweit durchdacht und bereit in einer Weltregierung zu münden. Die supranationale Souveränität von Welt-Bankern und einer intellektuellen Elite ist sicher der nationelen Selbstbestimmung, welche in den letzten Jahrhunderten praktiziert wurde, vorzuziehen."
- David Rockefeller

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