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Arbeitsmarkt: Immer mehr Polen in zulassungsfreien Berufen in Deutschland

Ein polnischer Handwerker bezieht einen wesentlich geringeren Stundenlohn als eine deutsche Arbeitskraft. Da er somit aber für deutsche Arbeitgeber interessanter ist, kann er auf 3.600 Euro brutto monatlich kommen.

Diese Verdienstmöglichkeiten sind für viele polnische Handwerker verlockend, doch stellen die Arbeitskräfte aus unserem Nachbarland keine Bedrohung dar. In Berufen, in denen ein Meisterbrief gefordert ist, sind nämlich wenig Polen vertreten.

Die Schwerpunkte polnischer Tätigkeiten in Deutschland findet man vor allem in Nordrhein-Westfalen bzw. im Rhein-Main-Gebiet. Das grenznahe Brandenburg dagegen ist eher uninteressant.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Polen, Bedrohung, Verdienst, Handwerker, Stundenlohn, Arbeitskraft
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2010 20:54 Uhr von Schaumschlaeger
 
+16 | -0
 
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"Diese Verdienstmöglichkeiten sind für viele polnische Handwerker verlockend, doch stellen die Arbeitskräfte aus unserem Nachbarland keine Bedrohung dar. In Berufen, in denen ein Meisterbrief gefordert ist, sind nämlich wenig Polen vertreten. "

Ist das Zynismus? Nicht jeder Handwerker hat einen Meisterbrief und es kann sich auch nicht jeder leisten ihn zu machen. Das klingt ja fast als hätten wir an jeder Straßenecke Handwerker mit Meisterbrief stehen.
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07.05.2010 21:19 Uhr von Barni_Gambel
 
+8 | -11
 
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Wir sind alle Menschen dieser: wunderschönen Welt! - Also lasst uns alle lieben!!!
(außer Türken ;-)
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07.05.2010 22:49 Uhr von ich_hau_mich_ab
 
+4 | -0
 
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in österreich nicht anders: bei uns sind in den letzten jahren gegenüber im wohnhaus reihenweise polen eingezogen. jetzt stehen neben ihren normalen autos auch zwei kastenwägen auf parkplätzen, die für anwohner gedacht wären.

sonst ist es ja kein problem. ob ich nun polnisch, türkisch oder koreanisch nicht verstehe, ist schon wurscht.
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07.05.2010 23:26 Uhr von ThomasHambrecht
 
+10 | -0
 
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Und die Firmen heulen weil uns Fachkräfte fehlen - und die deutschen Fachkräfte sitzen auf dem Arbeitsamt rum.
Ein mir bekannter Meister, selbständig (Gas Wasser, Sch..sse) klagt über fehlende Aufträge und ein mir bekannter Heizungsfritze fährt seit 5 Jahren Eier aus, weil er keinen Job in seinem Beruf bekommt. Aber uns fehlen Fachkräfte.
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08.05.2010 09:52 Uhr von georgeb
 
+6 | -1
 
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ziel der EU ist das wir alle gleich sind. gleich arm.

berufe wir es noch geben, aber keine festanstellungen mehr wie heute. man wird leiharbeiter. gehalt auf existenzminimum und gut ist.
wer im mittleren boot sitzt bekommt mehr

wer oben sitzt (bosse, aktinäre) hat uns in der hand
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08.05.2010 09:59 Uhr von quade34
 
+4 | -3
 
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der Meisterzwang: gehört in Deutschland abgeschafft. So eine Gängelung der Handwerker gibt es nirgend wo sonst. Wer Qualität abliefert, besteht am Markt. Dazu braucht er nicht den "Zettel".
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10.05.2010 07:14 Uhr von xlibellexx
 
+0 | -0
 
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immer wieder das gleiche Spiel: Fachkräfte fehlen ? wo den Bitte ! die Kräfte sind da!!!! ....... nur das die nicht Fachkräfte bzw. Billig-anbieter-fachkräfte , hier zu Lande überall aus allen EU ländern vertreten sind ! in jedem bereich sind die vertreten ...

ob Bau , Landwirtschaft-als Erntehelfer ! und Warum , weil die auch Sauber und schnell arbeiten ....! (die meisten)

und die Innländer bleiben auf der strecke , da durch diese Saisonarbeiter viele Arbeitgeber gerne die Billigkräfte arbeiten lassen , weil Sie gut absahnen können ! und ich weiss auch das viele volle Löhne absetzen , die Gastarbeiter -Saisonarbeiter unterschreiben doch jeden Wisch ! Hauptsache es wird gelogen betrogen wie es nur geht ! und dann die Bauern meckern , weil es angeblich hinten und vorne net reicht .....jaaaaaaa jaaaaaaaa

Billiglohn und Qualitätsverlust , ist nur eingetreten , weil wir uns überrumpeln lassen haben ! und jetzt haben wir den Salat ....
in der jetzigen Zeit haben viele Menschen einen Netto-Lohn von nicht mehr als 800-1100 ...es ist eine frechheit was die Politik mit den Menschen macht , um nur bei etwas mithalten zu können.... unter den 4. grossmächten zu sein ....., Blutet das Volk !
die Mieten sind Teuer
Fixkosten nur noch wucher -das viele garnicht mehr arbeiten gehen wollen , kann ich sehr gut verstehen ! Arbeiten und langsam systematisch Verarmen ! so entsteht nur noch mehr Schulden für Privathaushalte , bis es dann so Spät ist , das die Menschen in ein Kreislauf geraten wo sie sehr schwer rauskommen , wenn überhaupt ? nur wenige schaffen es !
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13.05.2010 09:35 Uhr von wezzo
 
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xlibellexx: Billiglohn und Qualitätsverlust ..... nur weil einer billig ist, heisst das noch lange nicht, dass er schlechter ist. Oder anders formuliert: Nur weil einer Deutscher ist, heisst das noch lange nicht, dass er gute Qualität liefert.
Ausserdem, sind 3600€ Billiglohn?
Auch die Arbeitgeber müssen nun die Balance zwischen Qualität und Preis auswiegen.

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