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Hochbauamt Ratingen: 4,6 Millionen Euro weg

Nach den Skandalen um einen bestechlichen Bauingenieur, einen untreuen Ex-Bauamtschef und einen korrupten Kommunalpolitiker hat das Rathaus Ratingen wieder einen neuen Untreuefall. Am Donnerstag wurde ein Mitarbeiter des Hochbauamts verhaftet. Er soll bis zu 4,6 Millionen Euro veruntreut haben.

Der in Ennepetal wohnhafte Mitarbeiter war mit dem Bezahlen städtischer Aufträge beschäftigt. Er soll rund 2.500 Rechnungsvorgänge erfunden, die Gelder an Komplizen in einer Baufirma und auf Konten einer Scheinfirma überwiesen haben. Nur ein Drittel der Zahlungen sei auf echte Aufträge entfallen.

Eine Gegenkontrolle seiner Zahlungsvorgänge soll es nie gegeben haben. Der Mann soll einen Verfügungsrahmen von etwa 6.000 Euro gehabt haben. Diesen überschritt er nie, die Beträge habe er stets geschickt aufgeteilt.


WebReporter: rudi68
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Skandal, Betrug, Delikt, Untreue, Ratingen
Quelle: nachrichten.rp-online.de

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24.07.2010 02:07 Uhr von midn8
 
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tja wo Leute mit Geld arbeiten bekommt Geld eben manchmal Füsse...
Ist bei den Banken nicht anders. Oder schaut mal nach Berlin: Die gewählten Damen und Herren machen die selben Geschäfte permanent, nur da ists nicht Unterschlagung und Betrug, da nennt sich das Politik.

Aber was solls, ein Bauer ist immer ein gutes Opfer: locht den Typen am besten gleich zweistellig ein. Plus Sicherungsverwahrung, schließlich hat er ja auch nicht den vollen Steuersatz bezahlt.

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