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Protest gegen Maikäfervernichtung: Frankfurter Zoo stellt Maikäfer aus

Nach der Massenvernichtung von Maikäfern in Pfungstadt hat sich der Frankfurter Zoo einen Protest überlegt. Demonstrativ stellt dieser nun Maikäfer im Exotarium zwischen Giftschlangen und Geckos aus. Maikäfer leben nur ein paar Wochen und die Larven brauchen vier Jahre, um zum Käfer zu werden.

In Pfungstadt wurde aus Angst vor Waldschäden großflächig ein Insektizid eingesetzt, um die Maikäfer zu töten. Der Direktor des Frankfurter Zoos sieht die angebliche Maikäferplage, die diesen Einsatz legitimiert hat, als einen ganz normalen Naturkreislauf an, den man nicht mit Gift bekämpfen sollte.

Laut NABU soll es in diesem Jahr in ganz Südhessen eine Maikäferplage geben. Allerdings war Pfungstadt bis jetzt die einzige Stadt, die Insektizide gegen die Tiere eingesetzt hat. Während Pfungstadt darauf hinweist, grünes Licht für den Einsatz gehabt zu haben, wollen die Grünen die Folgen klären.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Ausstellung, Protest, Zoo, Insektizid, Maikäfer
Quelle: www.nh24.de

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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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07.05.2010 00:59 Uhr von Strange00
 
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Klar und wenn man später mit den Folgen zu kämpfen hat, dann hat wieder mal keiner was vorher geahnt....

Ich freue mich immer total wenn ich mal nen Maikäfer sehe und das ist echt selten!!!

Und nochmal eine Frage, was bedeutet dieses Gift für andere Tiere in diesem Gebiet???

Einfach nur schlimm....

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