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Ungläubige Schülerin darf nun doch auf katholischer Schule bleiben

In Bayern drohte einer 17-jährigen Schülerin der Verweis von ihrem katholischen Gymnasium.

Der Grund dafür: Das Mädchen war aus der Kirche ausgetreten und wollte am Ethik- statt des Religionsunterrichts teilnehmen.

Bei einer öffentlichen Debatte hatten sich sogar Politiker für die Schülerin eingesetzt. Nun darf das Mädchen auf der Schule bleiben.


WebReporter: Truman82
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schüler, Schule, Gymnasium, Ungläubige, Kirchenaustritt
Quelle: www.dnews.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2010 17:36 Uhr von kurka85
 
+13 | -0
 
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Ungläubige: Ich denke nicht, dass man unbedingt ungläubig sein muss, nur weil man aus der Kirche austritt.
Zudem ist es doch völlig ok, wenn man Ethik statt Religion als Fach nehmen will, wenn dies angeboten wird.
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06.05.2010 18:07 Uhr von HuxHux
 
+9 | -3
 
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alles Andere wäre auch schlimm gewesen... so weit kommt es noch, dass die Schule ihren Schülern vorschriben kann, welcher Religion sie angehören müssen.
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06.05.2010 18:13 Uhr von CroNeo
 
+4 | -6
 
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Naja, keiner hatte die Schülerin gezwungen auf die katholische Schule zu gehen. Und die dürfen sich auch ihre Schüler nach Religionszugehörigkeit aussuchen. Wem das nicht passt, kann gerne auf eine staatliche Schule gehen...

Was mich ein wenig wundert, ich war selbst jahrelang auf katholischen Schulen, jedoch gab es da ausschließlich katholischen Religionsunterricht. Wieso gibt es auf der Schule zusätzlich noch einen "Ethik"-Unterricht, wenn ohnehin so gut wie alle Schüler katholisch bzw christlich sind? (Ich gehe davon mal aus, war bei mir damals zumindest so.)
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06.05.2010 18:34 Uhr von Dr.G0nz0
 
+8 | -1
 
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@CroNeo: Auf die Schule gehen auch evangelische und nicht getaufte Kinder. Das ist offenbar kein Problem für den Schulleiter.
Aber als eine katholische Schülerin "vom Glauben abfiel" sollte wohl ein Exempel statuiert werden.

Freut mich, dass der Gegenwind den Direktor dazu gebracht hat seine völlig inakzeptable Haltung aufzugeben.
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06.05.2010 18:42 Uhr von koelschgirl
 
+5 | -0
 
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@CroNeo: Zitat Quelle: "Das vom Bistum Augsburg geleitete katholische Gymnasium ist das einzige in der 16.000-Einwohner-Stadt Illertissen." Das wird wohl der Grund sein, warum die Schülerin auf dieses Gymnasium geht.

Weiterhin kann man hier http://www.merkur-online.de/... lesen, dass dort auch evangelische und konfessionslose Schüler aufgenommen werden. In einer anderen älteren News las ich, dass auch Schüler mit anderen Konfessionen, z.B. Muslime, dort an der Schule sind (weiß aber nicht, ob das stimmt). Aus diesem Grunde wird dort wohl Ethikunterricht angeboten.

Hier http://de.wikipedia.org/... ist auch zu lesen, dass das Gymnasium letztes Jahr "Zuschüsse in Höhe von 940.000 Euro durch den Landkreis Neu-Ulm sowie Zuschüsse des Bayerischen Kultusministeriums in nicht genannter Höhe erhielt." Ich gehe mal davon aus, dass das von Steuergeldern finanziert wurde, die nicht nur aus der Kirchensteuer stammen. Das ist staatliche Unterstützung. Da muss sich diese Schule auch schon mal gefallen lassen, dass man bei ihrer "Schulpolitik" mitreden will.
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07.05.2010 02:20 Uhr von HardLuckHero
 
+1 | -0
 
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Aber größere Probleme hat das Land eh nicht "-.-
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08.05.2010 18:28 Uhr von uebl
 
+0 | -0
 
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Ich sach ma: Atheisten sind bäh und werden nicht befummelt, geschlagen oder sonst wie erniedrigt.
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19.06.2010 09:34 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -0
 
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@truman82 deine Überschrift ist falsch! Richtig müsste es heißen

---- Andersgläubige Schülerin ..... ------ Ich bin seit 43 Jahren aus der Kirche ausgetreten und habe dennoch einen Glauben.
Ich dachte mir damals mit 19 Jahren bist du alt genug und brauchst keinen Kirchenstaat um als aufrichtiger und guter Mensch dein Leben zu leben.

So wie @koelschgirl in ihrem Kommentar schreibt, blieb dem Schulleiter keine andere Wahl und das ist richtig so.

Im Gegenteil, man müsste den Namen der Schule von katholischen Gymnasium auf staatliches Gymnasium änderen, bei den finanziellen Beigaben, die die Schule bekommt.

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