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Amoklauf von Winnenden: Vater des Täters muss sich vor Gericht verantworten

Über ein Jahr ist es her, dass Tim K. bewaffnet in eine Schule marschierte und das Leben von 15 Menschen beendete. Bei dem Amoklauf hatte er die Waffe seines Vaters benutzt.

Die Waffe lag unverschlossen im Schlafzimmer des Vaters, so dass Tim keine Mühe hatte, an sie heranzukommen. Der Vater des Amokläufers hat somit gegen das Waffengesetz verstoßen und kommt nun deswegen vor Gericht.

Es muss zudem noch klargestellt werden, ob Tim K. nicht auch vielleicht den Code des Waffenschranks des Vaters wusste. Dann hätte er die Waffe auch aus dem verschlossenen Schrank entwenden können.


WebReporter: DarkInvader
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Prozess, Vater, Waffe, Amoklauf, Winnenden, Waffengesetz
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2010 13:51 Uhr von pippin
 
+5 | -1
 
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Vollkommen richtig: Ganz egal, ob vorher Anzeichen für die Tat des Sohnes vorlagen oder nicht.
Als Besitzer der Waffe hat der Vater dafür Sorge zu tragen, dass niemand außer ihm an die Waffe gelangen kann.

Diese Pflicht hat er offensichtlich nicht erfüllt und muss entsprechend vor Gericht stehen.

Sollte sich zudem bewahrheiten, dass der Sohn sogar den Code des Waffenschranks kannte, dann muss er sich erst Recht verantworten.
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06.05.2010 13:54 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -1
 
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@pippin: Stimme dir teilweise zu

Da er die Waffe nciht ordnungsgemäß gelagert hat muss er deswegen belangt werden (Geldstrafe wahrscheilich)

Sollte der Sohn den Code gewußt haben heißt das nciht auch zwangsläufig dass der Vater ihm den Code verraten haben muss. Es gibt mittlerweile genug Möglichkeiten an Codes heranzukommen, von daher könnte diese Tatsache für die Unschuld des vaters sprechen

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