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EZB: Gesetzentwurf legt Grundstein für Restriktionen im Bargeldverkehr

Laut einem heute erschienenen Gesetzentwurf der Europäischen Zentralbank (EZB) soll der Bargeldverkehr in der EU zum großen Teil abgeschafft werden.

Dieses Gesetz basiert laut EZB auf einer Anfrage des griechischen Finanzministeriums und soll Steuerhinterziehungen und Korruption im EU-Raum in Zukunft verhindern.

Geschäftszahlungsverkehr soll in diesem Fall nur noch bis zu einer Höhe von 3.000 Euro, privater Zahlungsverkehr nur noch bis 1.500 Euro bargeldlos durchgeführt werden dürfen. Höhere Beträge dürfen nur noch über Scheck, Kreditkarte oder Debit-Karte durchgeführt werden.


WebReporter: ROBKAYE
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Verbot, Überwachung, EZB, Bargeld, Finanzministerium, Gesetzentwurf
Quelle: www.mmnews.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2010 12:31 Uhr von ROBKAYE
 
+12 | -2
 
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Bitte lasst euch nicht von der Quelle verunsichern. Der Original EZB-Gesetzentwurf kann in der Quelle von jedem eingesehen werden. Gestern wurden aufgrund der Veröffentlichung des Gesetzentwurfs gegen verschiedene "freie" Internet-Blogs Exploit-Attacken durchgeführt. Dieses Gesetz ist ein weiterer Schritt hin zum Überwachungsstaat und nur noch ein kleiner Schritt zum bargeldlosen Zahlungsverkehr... Wie war das noch? Immer diese bescheuerten Verschwörungstheoretiker, gelle?
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06.05.2010 12:55 Uhr von nyquois
 
+3 | -3
 
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Wat denn nun, robkaye?
In der News steht, dass der Bargeldlose Zahlungsverkehr eingeshcränkte werden soll, und du schreibst, dass es nur noch ein kleiner Schritt zum Bargeldlosen Zahlungsverkehr ist.
Hä?
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06.05.2010 13:44 Uhr von aaargh
 
+5 | -3
 
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Die News ist furchtbar. Fehler:
- Der bargeldlose Zahlungsverkehr soll ausgeweitet werden
- der private Zahlungsverkehr bleibt Restriktionsfrei - es geht um B2B und B2C

Abgesehen davon, das mir die Sache ÜBERHAUPT nicht schmeckt, denn damit wird jeder zwangsläufig endgültig transparent (man kauft ja nicht nur von privat), ist dafür auch die Infrastruktur des bargeldlosen Zahlungsverkehrs schlicht nicht gegeben: Zum einen dauert eine Transaktion viel zu lange, zum anderen sind viele andere Länder noch lang nicht so "elektronisch" wie wir in D (und selbst bei uns gibt es noch nicht flächendeckend DSL, wa man ja letztendlich auch braucht für den bargeldlosen Zahlungsverkehr).

Irgendwann kommt dann noch die Vorschrift, dass man, wenn man mehr als 1500€ bar abhebt, einen Grund nennen und Rechenschaft darüber ablegen muss, wo das Geld verbleibt.
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06.05.2010 13:54 Uhr von ROBKAYE
 
+5 | -0
 
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Sorry! Da hat sich ein Fehler eingeschlichen... Die News wurde erst nicht freigegeben und musste umgestrickt werden... das kam dann dabei raus... hab´s gerade angezeigt und wird wohl gleich geändert werden... danke für den Hinweis!

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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06.05.2010 13:55 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -1
 
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aargh: Wieso muss man für den Bargeldlosen Zahlungsverkehr DSL haben?

Das geht auch mit nem stinknormalen Analogen Telefonanschluss und Mobilen Internetzugängen.
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06.05.2010 14:28 Uhr von :raven:
 
+3 | -0
 
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Verwunderlich ist dieser Schritt der EU nicht ist er doch eine bewährte alte Methode bei Wirtschaftskrisen, um Kapitalflucht zu verhindern. Könnte ja jeder vor einer Währungsreform seine Kohle in sichere Häfen umschichten, wo kommen wir den da hin ,-)

Auch Handels- oder Besitzverbote für Gold gab es bereits in der Vergangenheit.

Natürlich ist das Argument zur Schwarzgeldbekämpfung eines, dass in der breiten Masse zieht und dementsprechend Verständnis für die weitere Einschränkung von Peronenrechten abnötigt. Aber um welchen Preis??

Genauso erschreckend wie diesen EU-Gesetzesentwurf finde ich das illegale Attackieren von unliebsamen Webseiten. Das zeigt nur, wie hilflos unsere Politiker und Strippenzieher inzwischen sind und wie ernst die Lage zu seien scheint. Sonst würden sie solch kurzfristigen Maßnahmen nicht veranstalten, man könnte meinen, im Moment retten sich unsere Volkszertreter von einem Tag zum nächsten.
Solche willkürlichen Schnellschüsse waren in der Vergangenheit stets ein sicheres Indiz dafür, dass größere Veränderungen anstehen. Den das so eine breit angelegte Attacke auf ungewünschte Informationen nicht lange unerkannt bleibt, liegt wohl in der Natur der Sache.

[ nachträglich editiert von :raven: ]
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06.05.2010 15:48 Uhr von Regina2002
 
+0 | -1
 
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Kleine Nachhilfe: Was heißt "bargeldlos" wirklich? Jedenfalls heißt es nicht, dass man dazu unbedingt Internetanschluss oder Telefon braucht. Bargeldlos zahle ich in dem Moment, in dem ich meine EC Karte z. B. im Supermarkt oder beim Klamottenkauf einsetze. Da ich das für viel sicherer halte, als eine Menge Bargeld mitzuschleppen*, mache ich das schon seit vielen Jahren so, ab ungefähr 50 Euro aufwärts eigentlich immer. Im Ausland kommt dann die Visa Card zum Einsatz. Reist mal in die Vereinigten Staaten. Vielleicht übertreibe ich etwas, aber ich hatte dort immer den Eindruck, wer Rechnungen über mehr als 10 $ bar bezahlt, egal wo, macht sich fast schon verdächtig. Selbst das Trinkgeld im Restaurant addiert man bei der Zahlung per Credit Card einfach handschriftlich auf der Rechnung dazu, bevor die Karte durch den Scanner läuft.

*Mir ist bisher 2 x im Leben die Geldbörse abhanden gekommen: jedes Mal habe ich sie wieder bekommen (1 x Diebstahl, 1 x verloren); jedes Mal war natürlich das wenige Bargeld darin weg, aber durch die sofortige Sperrung aller Karten entstand kein weiterer Schaden. Hätte ich mangels Karte mehr Bares dabei gehabt, wäre der Verlust viel größer gewesen.
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06.05.2010 15:55 Uhr von Regina2002
 
+0 | -2
 
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@Bleissy: Wer weder ein Bankkonto bekommt noch eine Kreditkarte, wird wohl kaum Bargeschäfte über 1500 Euro pro Transaktion abwickeln. Oder??? Und was die Kosten betrifft: Auch Banken bieten "Flatrates" an, d. h. eine monatlíche Pauschale, in der alles inbegriffen ist: sämtliche Buchungen (sehr nützlich übrigens für ebay Teilnehmer, wo es oft um viele kleine Beträge geht, wenn man mal den Speicher ausräumt) und mindestens eine, wenn nicht sogar zwei Karten, z. B. EC und Visa oder oder oder...

Die Zeiten, wo man die Goldkiste auf dem Kutschbock neben sich führte, sind doch vorbei. Willkommen im 21. Jahrhundert!
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06.05.2010 17:59 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -1
 
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Diese sogenannten "freien" Webseiten könnten von jedem angegriffen worden sein. Diese Seiten und ihre "Anhänger" sind außerhalb ihren kleinen Welt genauso unbeliebt wie ein Tribble.

So oft wie diese "freien" Blogs mit Manipulation und dünnschiss arbeiten traue ich denen auch zu das sie sich selber lahmlegen um ihre abstrusen gedanken zu pushen. So ne Art Höschenblitzer eines Blogs oder sonstiges.
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06.05.2010 20:23 Uhr von Ultrasick
 
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das ist kein Gesetzesentwurf der EZB: seit wann macht denn die EZB Gesetzesentwürfe!? Autor du hättest ruhig die Pressemitteilung lesen dürfen. Hier mal die Übersetzung der ersten 3 Zeilen:

MEINUNG DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK

vom 30. April 2010

über einen Gesetzesentwurf bezüglich der Wiederherstellung von Fairness im Steuerwesen und bezüglich Steuerhinterziehung
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07.05.2010 02:53 Uhr von StYxXx
 
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"Geschäftszahlungsverkehr soll in diesem Fall nur noch bis zu einer Höhe von 3.000 Euro, privater Zahlungsverkehr nur noch bis 1.500 Euro bargeldlos durchgeführt werden dürfen. Höhere Beträge dürfen nur noch über Scheck, Kreditkarte oder Debit-Karte durchgeführt werden."

Hä? Gemeint ist wohl, dass bis 1500 mit Bargeld gezahlt werden darf, oder? Wenn bis dahin bargeldLOS gezahlt werden würde, wäre das ja schon mit den genannten Methoden. Und zudem die ganze Aussage sinnfrei, wenn es ja um Abschaffung von Bargeldverkehr gehen soll.

Allerdings sagt die Quelle nicht, dass jetzt in der EU Bargeldzahlungen verboten werden würden. Da steht was ganz anderes. Es geht nur darum, ob solche Regeln denn ok sind. Und das wurde bejaht. Und zwar in Hinblick auf Griechenland. Derzeit nur Griechenland, und nicht von der EZB aus. Wie man darauf auf die Formulierung in der News hier kommt ist mir ein Rätsel.

edit: Aber ich sehe eine glänzende Karriere bei der BILD in meiner Glaskugel :D

[ nachträglich editiert von StYxXx ]
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05.07.2010 12:50 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Sind nicht gerade im "bargeldlosen" Zahlungsverkehr die Betrügeren am allerhöchsten? Durch Kreditkarten- und Datenklau entstehen den Banken doch unheimlich hohe Schäden, die sie oft gar nicht nennen.
Da werden Kontodaten verkauft, von denen andere einfach fremde Konten belasten. Dazu muss man die Karten gar nicht verlieren.
Letztendlich werden Menschen, die eigentlich gar keinen PC oder Internet wollen, dazu verdonnert zweimal wöchentlich ihr Konto zu checken und jeden Euro nachzurechnen. Nur weil jeder Depp mit ihren Bankkartendaten Schindluder treibt.

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