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Hoffnung für Impfstoff: Rätsel um natürliche HIV-Immunität geklärt

Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (MIT) veröffentlichten nun im Fachmagazin "Nature" ein Forschungsergebnis, das man vorsichtig als Durchbruch im Kampf gegen die HIV-Infektion bezeichnen könnte.

Seit langem ist bekannt, dass ein kleiner Teil der Weltbevölkerung immun gegen den HI-Virus ist - bei einer Ansteckung also nicht an Aids erkrankt. Forschern gelang es nun, den auslösenden Mechanismus zu entschlüsseln.

Etwa einer unter 200 Infizierten trägt eine höhere Anzahl so genannter T-Killerzellen in sich, die HI-Erreger töten und die Abwehrkraft erhöhen können. Die Wissenschaftler erhoffen sich mit dieser Erkenntnis nun einen weiteren Schritt in die Richtung eines HIV-Impfstoffs.


WebReporter: maude
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Wissenschaft, Medizin, HIV, AIDS, Impfstoff, Immunität
Quelle: www.spiegel.de

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06.05.2010 10:17 Uhr von FirstBorg
 
+67 | -2
 
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hmm: Ich bin zwar wahrlich kein Biologie experte, aber eine erhöhte Anzahl an T zellen klingt für mich, als sei es bloß ein stärkeres Imunabwehrsystem als bei normalen Menschen. Menschen mit mehr T zellen sollten dann eignetlich allgemein seltener krank sein.
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06.05.2010 10:30 Uhr von Böhser ArgoN
 
+12 | -6
 
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Wäre ein Durchbruch Vor allem den Menschen in Afrika wäre das ein dankbares Medikament...ich persönlich erhoffe mir auch, dass man über HIV und/oder Aids bald so spricht wie die normale Grippe oder ähnliches...

@ Firstbog

Ich hab Biologie auch seit Jahren nicht mehr, aber irgendwas schwebt mir vor, dass die T-Zellen im Knochenmark ausgebildet werden und nur dann aktiv werden, wenn ihnen der Fremdstoff gezeigt wird, oder so, kann mich irren und bedanke mich schonmal für Verbesserungen... ;-)
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06.05.2010 10:53 Uhr von ProHunter
 
+17 | -7
 
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lol: Bei T-Zellen denk ich irgendwie ein bisschen an Resident Evil *husthust* :D

naja auf jedenfall ein schritt in die richtige richtung ^^
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06.05.2010 10:57 Uhr von Cosmopolitana
 
+29 | -21
 
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Auch bei nur 1% Verlust: würde die Pharmaindustrie da nicht mitmachen.
Die finden schon Wege ein neues Mittel oder eine neuer Methode in der Schublade verschwinden zu lassen.
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06.05.2010 11:03 Uhr von azrael_w
 
+3 | -20
 
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06.05.2010 11:25 Uhr von ProHunter
 
+2 | -2
 
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hmm: ich hatte bzw habe ads (keine ahnung ob das mit dem alter verschwindet)

und ich muss zugeben dass ich im Jahr max. 0-2mal krank werde(also mit Fieber, vielleicht isses ja auch Durchschnitt) dafür bin ich aber auch gegen Hasen,Pferde,Meerschweinchen und einige Pollen im Frühling Allergisch :/

eine Leichte Erkältung hab ich auch vielleicht 1mal im Jahr

[ nachträglich editiert von ProHunter ]
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06.05.2010 11:26 Uhr von Cyphox2
 
+7 | -2
 
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Immun? Ein kleiner Teil der Weltbevölkerung ist immun? o_O

Das wusst ich noch gar nicht, holla die Waldfee.

Irgendwie musst ich grad an "I am Legend" denken^^

Ich bin eigentlich auch nie krank, auch wurde bei mir in Kindestagen eine leichte Form von Hyperaktivität diagnostiziert, ob ich immun bin, will ich aber lieber nich testen^^

[ nachträglich editiert von Cyphox2 ]
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06.05.2010 11:56 Uhr von Nebelfrost
 
+25 | -5
 
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der artikel ist völliger blödsinn. dass es menschen gibt, die gegen aids immun sind, ist schon länger bekannt, genauso wie die ursache dafür. in mitteleuropa sind es im übrigen um die 10%. in nordeuropa sogar zwischen 15 und 20%. in afrika und ostasien sind es hingegen nicht einmal 1% der bevölkerung.

und der grund hierfür liegt auch nicht in der anzahl der t-killerzellen, denn deren anzahl ist bei einer hiv-infektion eigentlich irrelevant. der grund hierfür ist evolutionär. die ursache für die immunität liegt darin, dass die hi-viren bei diesen menschen nicht an entsprechende körperzellen andocken können bzw. keinen zugang zu diesen haben, um diese zu infiltrieren, was auf ein defektes gen zurück zu führen ist. das ist wie als wenn man mit einen schlüssel versucht, ein komplett demoliertes schloss zu öffnen. funktioniert nicht.

dieses defekte gen hat die menschen schon im mittelalter vor bestimmten seuchen geschützt. im mittelalter waren es aber noch bedeutend weniger menschen mit diesem gendefekt als heute. aufgrund der pest, die im 14. jhd. in europa grassierte, der ausschließlich die menschen ohne diesen gendefekt dahinraffte, sorgte dafür, dass unter den überlebenden hauptsächtlich menschen mit diesem gendefekt waren und sorgte nachhaltig durch deren nachkommen und weitervererbung für eine weitere verbreitung dieses gendefekts.

dies ist übrigens auch einer der gründe, weshalb wissenschaftler heute bezweifeln, dass es sich bei der großen seuche im mittelalter mit hoher wahrscheinlichkeit nicht um die pest handelte, sondern um eine andere seuche, eventuell ebola, da die pest von bakterien verursacht wird und ein solcher gendefekt jedoch nur für viren bedeutend ist. zudem korreliert die unterschiedliche häufigkeit und verbreitung des gendefekts in den einzelnen gegenden der alten welt mit der ausbreitung der mittelalterlichen seuche. ist übrigens ein interessantes thema, da es noch einige gründe mehr gibt, die darauf hindeuten, weshalb es sich bei der seuche im 14. jhd. eigentlich nicht um die pest handeln konnte. dies hier anzubringen, würde sich jetzt aber zu weit vom thema entfernen.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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06.05.2010 12:40 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -2
 
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@Getschi: der hier zugrundeliegende gendefekt hat aber nichts mit den t-zellen zu tun, sondern liegt einfach nur daran, dass die hi-viren nicht andocken können und dadurch keine zellen infiltrieren und deshalb sich nicht vermehren können.
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06.05.2010 13:41 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -3
 
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weil die anzahl der t-helferzellen für eine stattfindende hiv-infektion ziemlich irrelevant ist. warum das virus davon recht unbeeindruckt ist, ist bis eine der fragen die bezüglich hiv bis heute noch nicht restlos geklärt werden konnten, da die funktionsweise dieses retrovirus bis heute noch nicht vollständig entschlüsselt ist.

zudem ist die voraussetzung für eine hiv-infektion ja nicht ein geschwächtes immunsystem mit wenigen t-zellen, sondern das immunsystem wird ja erst durch die hiv-infektion bzw. in folge dieser geschwächt.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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06.05.2010 13:45 Uhr von Shaebby
 
+0 | -6
 
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Lümmeltüte drüber: Sich gegen Aids zu wehren ist doch soooo einfach,Tüte über den Lümmel und schon geschützt .Das mit dem T -Gen erinnert mich irgendwie an Resident Evel ; )
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06.05.2010 14:30 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -3
 
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es ist mir aber völlig neu, dass das der grund für die immunität sein soll. wie gesagt: diese immunität gegen hiv ist keine news, sondern schon länger bekannt und zwar aufgrund jener ursache, die ich vorhin geschildert habe.

desweiteren ist mir in der quelle geschilderte mechanismus nicht ganz klar bzw. unlogisch. was sagt denn eine bestimmte bzw. höhere anzahl an t-killerzellen darüber aus was diese t-killerzellen für fähigkeiten haben? einerseits wird die höhere anzahl als grund für die immunität genannt, aber andererseits die fähigkeit sich an hiv-infizierte zellen besser zu binden und den verteidigungsmechanismus der viren zu umgehen.

der artikel ist sehr irreführend. denn wie gesagt, hat die bloße anzahl an t-zellen keine auswirkung auf eine stattfindende hiv-infektion. es scheint es wohl eher um das vorhandensein einer speziellen art von killerzellen zu gehen, die sich von den normalen unterscheiden.
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06.05.2010 14:36 Uhr von W.Marvel
 
+3 | -0
 
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@Nebelfrost: was Du schreibst ist ziemlicher Blödsinn.

Es war zwar schon länger bekannt, dass Träger von HLA-B27 und 57 eine höhere Resistenz bis hin zur Immunität gegen HIV besitzen, über die Gründe war man sich aber bislang nicht im klaren. Des Weiteren ist HLA-B27 und 57 auch kein defektes Gen wie Du schreibst, sondern eine Variante des Proteins Human Leukocyte Antigen-B.

Woher hast Du Deine Zahlen zur Immunität gegen Aids eigentlich?
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06.05.2010 14:40 Uhr von DonUdo
 
+1 | -0
 
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das denke ich nämlich auch: Diese leute haben nicht einfach eine erhöhte Zahl an T-Zellen, sondern sie haben mehr T-Zellen die in der Lage sind die HI-Viren zu erkennen und zu vernichten. Ich hoffe dass es bald möglich ist, mit diesen Erkenntnissen einen Schritt Richtung Impfstoff zu gehen.
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06.05.2010 14:45 Uhr von Nebelfrost
 
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@w.marvel: 1. wie ich bereits sagte, selbst wenn dies auch schon länger bekannt ist, dann ist es immer noch keine news. völlig egal was nun der grund für die immunität ist.

2. desweiteren hat das was ich geschildert habe (nämlich das defekte gen) nichts mit dem was hier geschildert wird, zu tun. das sind zwei paar schuhe. dann gibt es eben zwei verschiedene gründe warum jemand immun gegen hiv sein kann, was weiß ich. seltsam ist nur, dass in dem artikel die vorliegende immunität ausschließlich auf diese besonderen t-killerzellen verwiesen wird, denn das ist nicht der primäre grund für die prozentual in der bevölkerung auftretende immunität gegen hiv, sondern eben das andere was ich geschildert habe. es kann ja sein, dass das bei einigen ein weiteren menschen ein grund für deren immunität ist, aber es ist nicht der primäre und verbreitetste grund für die immunität.
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06.05.2010 14:50 Uhr von Nebelfrost
 
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@donudo: richtig, das denke ich nämlich auch. daher sagte ich ja, dass der artikel irreführend geschrieben und mit halbwissen vollgestopft ist bzw. basiert der artikel auf einer schlechten, unzureichenden recherche über dieses thema. denn der von mir geschilderte gendefekt hat mit killerzellen und t-zellen nämlich gar nichts zu tun, sondern damit dass es dem virus generell schon gar nicht möglich ist, an körperzellen anzudocken und diese zu infiltrieren. was derjenige für killerzellen hat, ist dabei völlig irrelevant.
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06.05.2010 15:09 Uhr von cheetah181
 
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M.Marvel / Nebelfrost / News: Mich hat die News auch zuerst verwirrt und ich hatte auch mal gelesen, dass für die Immunität das fehlerhafte Andocken der Viren auf einer bestimmten Mutante eines Oberflächenproteins verantwortlich ist.

Offensichtlich geht es hier also nochmal um eine andere Immunität:

HLA-B57 ist eine Variante eines Teils des Major Histocompatibility Complex I (MHC-I), also der Struktur auf Zellen, die nach außen hin zeigt, was in der Zelle vor sich geht, indem sie Teilstücke von Proteinen präsentiert. Hier docken dann auch die T-Killerzellen an und töten die Zelle, wenn ihnen "nicht gefällt", was da produziert wird.
Damit nicht alles attackiert wird werden im Thymus Killerzellen aussortiert die auf körpereigenes Proteine reagieren und laut Quelle sorgt HLA-B57 dafür, dass das nicht mehr so gut funktioniert. Es werden also mehr verschiedene (! das wurde in News und Quelle nicht so ganz klar) Killerzellen produziert, die dann eine höhere Erfolgsquote gegen HIV haben, aber unter Umständen auch den eigenen Körper angreifen.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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06.05.2010 15:11 Uhr von W.Marvel
 
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@Nebelfrost: 1. man wusste wodurch aber nicht genau warum und deshalb ist es auch eine News.

2. Wenn Du CCR5-?32 meintest, warum schreibst Du dass dann nicht auch? Und wie Du selber dann feststellen musstest, hat es auch mit dieser News nichts zu tun. Menschen mit dieser Genmutation sind auch meines Wissens nicht gegen alle HIV-Stämme immun, sondern nur gegen HIV-1 und nicht bei HIV-2. Insofern halte ich Deine Prozentzahlen für weit hergeholt.
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06.05.2010 22:58 Uhr von Tetriandoch
 
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ich: nin geschockt ob der unwissenheit macnher leute die ihren senf zu diesem thema abgeben... lest erstmal nach wie sich Aids auf den körper auswirkt bevor ihr irgendwelche vermutungen über die anzahl von T-fresszellen im körper macht.
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07.05.2010 09:43 Uhr von azrael_w
 
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@ Cyphox2 und ProHunter: nein ADS /ADHS /HKS (veraltete bezeichnung) heilt nicht aus, man lernt nur damit zu leben, ob mit oder ohne methylphenidat ist den göttern sei dank heute geschmackssache, und außerdem vererbt es sich dominant

1 elternteil bietet schon eine chance von bis zu 80 % ;-)

und liebe mit adhs-ler...wir reagieren nicht mal auf die gleichen medikamente wie die norm-neuro´s (zb. schon mal probleme mit beruhigungsmitteln/schlafmitteln gehabt? völlig logisch :uns machen die nämlich putzmunter)

was beim zahnarzt bei den spritzen auch wichtig ist...wir vertragen die mit dem halben adrenalin viel besser und man brauch da dann auch nicht 5 von bis die betäubung endlich wirkt

ich persönlich hege den verdacht, das für uns auch manche labor-norm-werte nicht zutreffen, bezüglich eisen und magnesium zb. für falsch zu niedrig sind

das mit dem hyperaktiven immunsystem macht ja auch sinn, wenn thom hartmanns hypothese stimmt, das mama natur uns als jäger gebaut hat, die brauchen nun mal ne anders aufgestellte abwehr als die grashalmzupfer

@ Nebelfrost

...hol doch trotzdem mal bitte weiter aus...du bist genial

zitat: dieses defekte gen hat die menschen schon im mittelalter vor bestimmten seuchen geschützt.

vor welchen denn genau?

zitat: was auf ein defektes gen zurück zu führen ist.

weiß man schon auf welchem? bei adhs hat man schon mehrere idientifiziert die für den erbgang verantwortlich sein könnten



zitat: dass es sich bei der großen seuche im mittelalter mit hoher wahrscheinlichkeit nicht um die pest handelte, sondern um eine andere seuche, eventuell ebola, da die pest von bakterien verursacht wird und ein solcher gendefekt jedoch nur für viren bedeutend ist.

hmmmm hast du quellen?

zitat: sorgte dafür, dass unter den überlebenden hauptsächtlich menschen mit diesem gendefekt waren und sorgte nachhaltig durch deren nachkommen und weitervererbung für eine weitere verbreitung dieses gendefekts.

der artikel ist völliger blödsinn. dass es menschen gibt, die gegen aids immun sind, ist schon länger bekannt, genauso wie die ursache dafür. in mitteleuropa sind es im übrigen um die 10%. in nordeuropa sogar zwischen 15 und 20%. in afrika und ostasien sind es hingegen nicht einmal 1% der bevölkerung.


in anbetracht, das menschen mit ads/adhs ziemliche überlebenskünstler sind, wenns hart auf hart kommt...wäre das eine erklärung warum unser anteil ( mal ganz davon ab, das die kinderärzte langsam begreifen, das sich das vererbt und die eltern auch in diagnostik schicken) immer mehr steigt, momentan schätzt man auch so 10 %-25%, wobei in den 25% sicher die dunkelziffer drinn ist, die niemals merken werden das sie ads adhs sind, weil sie eine nische gefunden haben, in der ihre talente genau passend sind
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07.05.2010 11:48 Uhr von cheetah181
 
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azrael_w: Nebelfrost bezieht sich vermutlich auf folgenden Artikel:
http://www.heise.de/...

Wikipedia schreibt dazu: "Als Ursache des ungewöhnlich gehäuften Auftretens dieser Mutation (10% bei Europäern) galt zunächst Selektionsdruck durch Seuchen im Nordeuropa vor 700 Jahren. Neuere Untersuchungen deuten jedoch auf ein wesentlich höheres Alter für die ursprüngliche Mutation und den Selektionseffekt. Eine Aussage über den Selektionsfaktor wird damit nahezu unmöglich."

Auch hier geht es wieder um ein Oberflächenprotein von Immunzellen, also sehe ich zumindest keinen direkten Zusammenhang zu ADS/ADHS. Aber vielleicht gibt es ja einen indirekten?
Überhaupt war mir nicht bekannt, dass ADHS Auswirkungen auf das Immunsystem haben kann. Hast du Quellen?
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07.05.2010 13:07 Uhr von Fischgesicht
 
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ich stell mir gerade: die frage warum die natur das so selektiert hat, dass schwarze anfälliger sind für diese krankheit. wahrscheinlich ein regelmechanismus. genauso gut kann man sagen, dass bestimmte völker prädestiniert sind für irgendwelche krankheiten.
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07.05.2010 13:38 Uhr von matheo
 
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segen und Fluch zugleich: stellt euch vor es gäbe ein anti-aids medikament, oder einfch eins das Aids-erkrankte heilt. Würde doch nur dazu führen das a, das Kondom endgltig ausgedient hat,
b, die Gesellschaft moralisch weiter bergab geht.
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07.05.2010 14:29 Uhr von Nebelfrost
 
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@matheo: 1. ein kondom dient nicht nur der verhütung von aids, sondern auch der verhütung von schwangerschaften, diversen geschlechtskrankheiten (tripper, schanker, syphillis) und auch hepatitis c. letztere ist im übrigen ähnlich schwerwiegend und tödlich wie aids.

2. ich glaube nicht, dass ein heilmittel oder impfstoff gegen aids die moral der bevölkerung weiter senkt, denn aids ist ja bisher auch keine bremse dafür. hier sollte man zudem sich auch fragen was man unter moral versteht. ich bezweifle, dass die derzeitige sexuelle moral wirklich von wichtigkeit ist. die übel in unserer gesellschaft haben völlig andere wurzeln.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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07.05.2010 14:38 Uhr von Nebelfrost
 
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@fischgesicht: "die frage warum die natur das so selektiert hat, dass schwarze anfälliger sind für diese krankheit."

das liegt doch auf der hand, oder? hast du mal gelesen was ich geschrieben habe? die große seuche im mittelalter sorgte in europa und westasien für eine selektion, welche dazu führte, dass größtenteils die menschen überlebten, die dieses defekte gen besaßen und daher mehr nachkommen geboren wurden, die ebenfalls dieses defekte gen hatten. in afrika und ostasien hingegen hatte die seuche nur eine vergleichsweise geringe ausbreitung im vergleich zu europa und westasien, weswegen der anteil der menschen mit diesem defekten gen dort gleich niedrig blieb.

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